Neues von Dr. Worm - Zucker - 02.08.17

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

in ARTE lief gestern eine schöne Dokumentation zur "Zuckerlüge" u.a. mit Stanton Glantz ( der in den 90ern
die Betrügereien der Tabakindustrie aufgedeckt hat) und Gary Taubes (preisgekrönter Wissenschaftsjournalist und Autor von "Good Calories - Bad Calories"). Außerdem: Der Ober-Zucker-Lobbyist John Sievenpieper, der fast ausschließlich  über die "Harmlosigkeit von Zucker" forscht und ständig überall publiziert, wird ein wenig auf's Korn genommen...

http://www.arte.tv/de/videos/054774-000-A/die-gro%C3%9Fe-zuckerluge

Und in SPIEGEL-Online gibt es mal wieder eine vorsichtige, aber überaus berechtigte Kritik an den DGE-Ernährungsempfehlungen. 

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/ernaehrung-sind-low-fat-und-high-carb-wirklich-gesund-a-1159752.html


Neues von Dr. Worm - Milchkonsum - 05-05-17

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

gerade sind im Br J Sports Med zwei Artikel erschienen, die wieder einmal auf die haarsträubende Geschichte unserer bis heute
etablierten Fett-Empfehlungen hinweisen. Wozu gibt es all die Kohorten-Studien und randomisiert-kontrollierten Interventionsstudien und die darauf bezogenen Meta-Analysen, wenn man deren Ergebnisse nicht beachtet?

Die Tabelle 1 in der Arbeit von Zoe Harcombe verdeutlicht sehr schön in der rechten Spalte den

Wahnsinn: Es gab und gibt kaum signifikante Ergebnisse - dafür aber um so dezidiertere Empfehlungen seitens der Fachgesellschaften. Und
die drei signifikanten Ergebnisse kommen nach methodisch fragwürdigen Handgriffen zustande...

Vor allem Milch und Milchprodukte werden immer noch wegen ihres relativ hohen Gehalts an gesättigten Fettsäuren diskreditiert, obwohl
eine Studie nach der anderen zeigt, dass der Konsum von Milchfett in der Matrix dieser beliebten Grundnahrungsmittel offenbar völlig unproblematisch ist und  bei vermehrtem Konsum eher protektive Effekte beobachtet werden.

Viele Grüße, Nicolai Worm

Wer die englischen Studien haben möchte, bitte per E-Mail bei mir anfordern





Neues von Dr. Worm - Fettleber und viszerales Fett - vom 01.02.17

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

eine neue Studie aus dem Institut für Humanernährung der
Uni Kiel stützt eine Reihe früherer Hinweise, dass das metabolische Risiko eher
nicht vom meist verdächtigen "viszeralen Fett" ausgeht, sondern von der
Fettleber!

Seit langem versuche ich darauf aufmerksam zu machen,
dass eine optimale Therapie der NAFLD eben nicht nur "abnehmen" ist, sondern
dass man versuchen sollte, jene diätetischen Mittel auszunutzen, die eine
Entfettung der unabhängig von Kalorienreduktion und Gewichtsabnahme zusätzlich
fördert. Nicht zufällig werden in meinem Leberfasten-Konzept sind solche
Schwerpunkte wie Omega-3-Fettsäuren, Olivenöl, Vitamin E und D, lösliche
Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe gesetzt...

Dazu auch noch ein paar weitere aktuelle Arbeiten zum
Thema.  (Eva:
Wer sie haben will schickt mir bitte eine Mail)

Viele Grüße,

Nicolai Worm







Neues von Dr. Worm - KH -Sodbrennen und schlechte Laune vom 08.09.2016

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

von GERD (Gastroesophageal Reflux Disease), dem krankhaft
gesteigerten Rückfluss des sauren Mageninhaltes in die Speiseröhre, ist etwa
jeder fünfte Mensch in Deutschland betroffen.

Eine soeben veröffentlichte Pilotstudie zum Effekt einer
kohlenhydratreduzierten, zuckerärmeren Kost stützt die Erfahrung Tausender
unter kohlenhydratreduzierten Kostformen: GERD verschwindet schnell (kommt aber
bei "Sünden" auch gleich wieder)!

Im Internet wird immer wieder gegen Low-Carb-Diäten mit
dem Hinweis Stimmung gemacht, eine Kohlenhydratreduktion würde zu schlechter
Laune und Depressionen führen. Ein Beispiel:

http://www.alltagsbeschwerden.de/psyche/schlechte-laune.htm
Zitiert werden dann gerne Studien an Mäuschen, bei denen unter
Low-Carb-Laborfraß üble Laune festgestellt wurde. So etwas wird dann gerne
durchaus auch weltweit in Pressemeldungen aufgetischt!

Inzwischen gibt es einige Arbeiten, das diese
Fragestellung bei lebenden Menschen systematisch aufgearbeitet haben. Ergebnis:
Nix von schlechter Stimmung - gute ist angesagt!

Und zur Erinnerung: nächste Woche findet in Frankfurt
unser "Flexi-Carb bis Low-Carb"-Seminar statt. Es sind noch ein paar
Plätze frei! Infos anbei.

Viele Grüße,

Nicolai Worm


Eva: Das kann ich bestätigen, Sodbrennen ist weg, wenn ich mich vernünftig verhalte - also keine KH, kein Zucker, wenig Milch - und ist sofort wieder da, wenn ich sündige und dann KOMMT DIE SCHLECHTE LAUNE!!!

_________________



03.08.16 Kalziumhaushalt, je älter wie werden umso wichtiger

Hier steckt viel Kalzium drin: Emmentaler, Halloumi, Milch, Joghurt, Orangensaft. Grünkohl, Brokkoli, Tofu, Scholle, Garnelen,

aber auch im Kalbsschnitzel ist noch etwas enthalten.

Mit einem guten Vit.D-Spiegel und Sonne nehmenn unsere Knochen das Kalzium auch auf. Also im Sommer auf dem Balkon oder im Garten essen.

Statt Brokkoli oder zusätzlich können Sie auch Brokkolisprossen essen. Brokkoli ist überhaupt  der Renner beim Gemüse.

Bei Frauen steigt das Osteoporoserisiko schon ab dem 45. Lebensjahr - Männer sind da etwas besser dran




Hier wieder ein wichtiger Hinweis von Dr. Worm zum Vitamin D

23.03.2016

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das Frühjahr steht vor der Tür und damit auch wieder eine Sonne, die genügend Kraft entfaltet, um Vitamin D zu bilden.

Doch die einen Experten warnen uns ständig vor der Sonne und anderen halten Vitamin-D-Supplemente nunmehr für 

gänzlich überflüssig. 

Die Frage ist allerdings: Wie sollen die Menschen ihre Vitamin-D-Mindestversorgung 20 ng/ml 25OHD erreichen?

Eine neue Analyse von Cashman et al. in Europa bestätigt, dass praktisch überall inzwischen - wohl auf Grund des gleichen

Lebensstils - Vitamin-D-Mangelgebiet herrscht.

Die repräsentativen Werte (siehe in Cashman et al.) sprechen für sich: 64 % der deutschen KInder und 75 % der Erwachsenen 

in Deutschland liegen im Winter unter den unstrittigen 20 ng/ml 25OHD. Dabei sprechen viele Studien dafür, dass ein Wert 

von 30 ng/ml präventiv sinnvoller sein sollte. Unter 30 ng/ml  liegen allerdings fast 90 % der Deutschen im Jahresschnitt!

Eine neue Analyse einer schwedischen Langzeitstudie an fast 30.000 Frauen weist darauf hin, dass eine Vermeidung der

Sonne ein gravierender Risikofaktor ist - vergleichbar mit Rauchen! Und dass die Lebenserwartung beim reichlicher Sonnenexposition

deutlich länger ist als beim Meiden der Sonnen - und das gilt gerade auch für Patientinnen mit Hautkrebs! 

Nota bene: Sonne bewirkt natürlich viel mehr als nur für Vitamin D zu sorgen. Offenbar muss man bei der Sonne die Risiken

mit den Vorteilen sinnvoll abwägen. Besonders lesenswert die Schlussfolgerung der Wissenschaftler, dass das ständige Ermahnen
zur großzügigen Verwendung von Sonnenschutz offenbar ein Anreiz für übermäßige UV-Bestrahlung ist und damit für ein gesteigertes Hautkrebsrisiko sorgt.

Mit freundlichen Grüßen - vor allem an die Dermatologen,

Nicolai Worm

P.S.: Die Sonne steht nicht ganz zufällig an der Flexi-Carb-Pyramide ...


Eva: Ich gehe ja im Sommer - also ca. 3 Monate lang jeden Tag am späten Vormittag zum Schwimmen - ca. 1 Stunde in der Sonne, wenn sie scheint - ohne Sonnenschutzmittel. Habe aber nie mehr einen Sonnenbrand bekommen.



21.03.2016 - Ihr habt sicher schon von dem neuen Buch von Dr.  Worm gehört "FLEXI-Carb"

Hier kommt meine Buchbesprechung dazu:

"Flexi CARB von Dr. Nicolai Worm

Alleine die Untertitel sagen schon sehr viel aus: Mediterran genießen - Lebensstil beachten - Kohlenhydrate anpassen -

Schlank und gesund bleiben

Was da noch nicht steht:

Es ist auch ein Programm zur Prävention - Prävention = früh anfangen, schon bei den Kindern. Es ist ein Programm für die  ganze
Familie

Es ist ein Programm zur Vorbeugung und Rettung

Auch für  Kinder gilt: Süßigkeiten, wenn überhaupt, dann nur in Verbindung mit Bewegung des ganzen Körpers, nicht nur wischen übers Display
- 2 Stunden toben - 30 g Schokolade, feinherb

Durch das ganze Buch ist Dr. Worms Ringen mit der DGE um Veränderung jahrzehnte langer Aussagen, die nicht mehr zu unserem Lebensstil
passen und zu wenig neue Erkenntnisse einfließen lassen.

Mediterran genießen - ja aber auch passend zu unserem modernem, meist bewegungsfaulem Lebensstil

Kohlenhydrate anpassen - hier sind die stärke-/zuckerhaltigen Kohlenhydrate gemeint, nicht stärkearme Gemüse und Salat

Schlank und gesund bleiben -  wobei die Betonung auf "gesund" liegt, schlank und krank, darf kein Ziel sein, aber gerne gesund und etwas
fülliger.

 Gemeinsamkeiten mit LCHF

1.       Viele gesunde Fette, inkl. Butter und Sahne

2.       Auch hier 3 Vorschläge für jeweils Frühstück, Mittag- und Abendessen, entsprechend des Kohlenhydratanteils

3.       Somit ist eine schrittweise Annäherung an die ganz persönliche erfolgreiche Ernährung möglich - ohne Rückfallrisiko

4.       Wunderbare Rezepte (es gibt aber auch noch ein extra Kochbuch)

Trennendes zu LCHF

Keineswegs eine kohlenhydratfreie Ernährung - die Begleitung durch einen Arzt oder Ernährungsberater wird angeraten

Was mir sehr gefällt:

Tellermodelle (wie ich sie auch in meiner Ernährungsberatung angeraten habe), die auf einen Blick die Kohlenhydrat-Gemüse-Eiweiß-Fettverteilung meiner Mahlzeiten zeigen.

Die Tellermodelle sind ausgerichtet nach Körpergewicht und Gesundheitszustand

1.       Modell - Carb 100 - für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, mit Normal- oder Übergewicht

2.       Modell - Carb 150 - bei gesunden normalgewichtigen, ohne gesundheitliche Einschränkungen -- für mich das ideale Präventionsmodell

3.       Modell - Carb 200 - für die ranken, schlanken, gesunden und sportlichen Menschen - um es in Zukunft auch zu bleiben.

Mein Rat: hin und wieder mal in Carb 100 und 150 wechseln

Aber egal, für was Sie sich entscheiden, ohne Bewegung und Sport geht gar nichts

Die Pyramide sagt Ihnen auf einen Blick, wie diese Ernährungsweise ausgelegt ist. Bunte Bilder sind immer besser als nur Text.

WICHTIG: Sie können sich immer satt essen "vom Richtigen"

Zu den Rezepten - als ich sie mir durchgelesen habe, hatte ich zwar gerade nach LOGI-LCHF gegessen - war also satt - aber sie sind
verführerisch appetitanregend

Nach der ersten Lektüre des Buches sind keine Fragen mehr offen - Sie müssen nur noch Ihren Weg finden - es werden Ihnen gute Alternativen im
Rahmen von Flexi CARB aufgezeigt.

Was mir nicht gefällt:

Es wird zum Teil vorgefertigtes empfohlen, z.B. Gnocchi - die machen Sie bitte selber - gesund essen, heißt selber machen

Im Buch heißt es "Olivenöl nicht zum Braten" - da widerspreche ich. Es ist eine Frage der Vorgehensweise. z.B. Fleisch braten: Erst die Pfanne heiß werden lassen und dann das Olivenöl (kalt gepresst von guter Qualität - das Öl soll ja auch ein Geschmacksgeber sein) gemeinsam mit dem Bratgut in die Pfanne geben.
Alternativ: Fleisch mit Olivenöl einreiben und dann in die Pfanne geben. Darauf achten, dass die Pfanne nicht größer als das Bratgut ist, dann kann am Rand auch kein Öl verbrennen.

Eine gute Alternative zum Heißanbraten ist reines feines biologisches Kokosöl, z.B. von der Ölmühle Solling. Danach gutes Olivenöl darüber geben - ruhig reichlich



Und wieder was von Dr. Worm - 29.02.2016 - wer die englischen Studien haben will, schickt mir bitte eine Mail

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
im Internet und vor allem bei den Paleo-Jüngern werden Milch und Milchprodukte als Teufelszeug angeprangert.
Die "offiziellen" Ernährungsempfehlungen sehen Milch und Milchprodukte immer noch als empfehlenswert, vor 
allem wegen der Nährstoffe Calcium und Vitamin D - aber bitte nur als fettarme oder fettfreie Produkte! Sonst
würde ja wegen der hohen Energiedichte das Risiko für Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
steigen (siehe US-Ernährungsempfehlungen 2015/2016). Jahrzehnte der Forschung mit  dieser These deutlich

widersprechenden Ergebnissen spielen da keine Rolle.
Soeben ist eine Analyse aus der Women's Health Study erschienen. Demnach sind es primär die vollfetten Milchprodukte,

die gegen Gewichtszunahme schützen und nicht die fettarmen! Potzblitz! Könnte es sein, dass vollfette Milch und Milchprodukte besser sättigen und länger satt halten und auf diese Weise zu einer geringen Energiezufuhr im Tagesprofil beitragen? 

Das werden zwar viele erleben, die es einfach mal ausprobieren. Aber die These ist offenbar allzu "kühn", um gegen
das gute alte Kalorien berechnen eine Chance zu haben. Man will doch nicht die Verbraucher auf einmal mit
einer Abwendung von den alten Fehlern verunsichern...

Weiterhin hänge ich eine neue Meta-Analyse an, die belegt, dass der Konsum von Milch und Milchprodukten

"trotz" des hohen Anteils gesättigten Fettsäuren kein Diabetes-Risiko darstellt, sondern das Risiko sogar eher senkt!

Viele Grüße,

Nicolai Worm



Mal wieder was wichtiges von Dr. Worm - 29.01.2016


Butter senkt das Herzinfarktrisiko

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

aus der niederländischen EPIC-Kohorte gibt es eine neue Analyse, die manch Zunge
schnalzen lässt: Je höher die Zufuhr an gesättigten Fettsäuren und explizit, je
mehr Butter, desto niedriger das Risiko für tödliche und nicht-tödliche
ischämische bzw. koronare Herzkrankheit! Getrieben wurde diese Risikominderung
vor allem durch die kurz- und mittelkettigen Fettsäuren wie sie typisch für das
Milchfett sind. Und die von mir nicht gerade geschätzte Hochrechnung - was wäre
passiert, wenn die Leute jahrelang statt gesättigte Fettsäuren mehr
Kohlenhydrate oder einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren gegessen
hätten - kommt zum Schluss, dass ein Austausch von gesättigten Fettsäuren gegen
Kohlenhydrate und ungesättigte Fettsäuren, so wie von den Fachgesellschaften
empfohlen, das IHK-Risiko signifikant erhöhen würde.

Das ist doch eine Nachricht, die mal eine Schlagzeile in der Ernährungs-Umschau
wert sein sollte! :-)))

Seit Jahrzehnten weisen Langzeitbeobachtungsstudien darauf hin, dass mit dem
Mehrkonsum von Milchprodukten - auch mit vollfetten - das Risiko für
Herz-Kreislauferkrankungen nicht steigt sondern eher sinkt! Weil aber Milchfett
u.a. drei gesättigte Fettsäuren enthält, die isoliert betrachtet den
LDL-Cholesterinspiegel (und den HDL-Cholesterinspiegel) erhöhen, wird vor dem
Konsum von Milchfett nach wie vor gewarnt und zum Konsum von fettarmen wenn
nicht gar zu fettfreien Varianten aufgerufen. Auf die Idee zu kommen, dass
Milch, Milchfett und Milchproteine Hunderte weitere biologisch wirksame Substanzen
enthalten, die möglicherweise oder vielmehr ganz offensichtlich jeden
potenziell negativen Effekt von drei Inhaltsstoffen wettmachen, scheint für
gewisse Fachleute zu viel verlangt zu sein. Diese überaus nachhaltige Verblödung der Verbraucher schreit
zum Himmel!

Hierzu gibt es auch eine Studie  - auf englisch natürlich - wer sie haben will, schickt mir bitte eine Mail - Eva


Aktuelles (01/2016) von Dr. Nicolai Worm:

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, soeben sind die neuen offiziellen US-Ernährungsempfehlungen erschienen!

http://health.gov/dietaryguidelines/2015/guidelines/

http://health.gov/dietaryguidelines/2015/guidelines/executive-summary/

Wie schon vorab vermutet wurde, ist die Begrenzung der Nahrungscholesterinzufuhr ersatzlos gestrichen worden! Außerdem sind die 

nichtssagenden Nährstoffrelationen (aus dem Hauptteil) verschwunden und gegen reine Lebensmittelempfehlungen ersetzt worden, 

was ich äußerst begrüßenswert und nachahmungswürdig finde. Nur in einem Appendix erscheinen die altbekannten Zufuhrempfehlungen 

des IOM.

Wann folgt die DGE?

Wie vorab ebenfalls vermutet, bleibt die unsinnige Empfehlung Milch und Milchprodukte nur als fettarme oder fettfreie Varianten zu konsumieren.

Die Evidenz dafür ist zwar grottenschlecht, aber wieviel vernünftige Änderungen auf einen Schlag kann man denn erwarten? Gleiches gilt für die 

pauschale Empfehlung die Zufuhr von Natrium auf < 2,3 g und den Konsum von gesättigten Fettsäuren auf < 10 En% zu beschränken. 

Und dass pauschal alle trans-Fettsäuren bedenklich seien und gemieden werden sollen, ist wohl auch eher eine politische als eine wissenschaftlich begründete Empfehlung.

Viele Grüße, Nicolai Worm


und ein Thema, das mich ineschäftigt hat (Januar 2014)

An anderer Stelle habe ich gelesen, dass einige Zweifel geäußert haben, ob metabolic balance(R) denn so gesund sei, wenn sogar der Begründer so früh verstirbt.

1. metabolic balance ist ein Gesundheitsprogramm, kann aber unsere Gesundheit erst beeinflussen, wenn wir damit starten und es dauerhaft als Lebenskonzept erkennen.

2. Ohne metabolic balance(R) wäre das Leben des Begründers vielleicht viel kürzer gewesen. Hinzu kam auch noch Sport und geistige Fitness und der Wunsch uns etwas Gutes zu tun und zu hinterlassen.

3. Telomere bestimmen unsere Lebensdauer.

Was ist das? ich möchte das jetzt mal ganz laienhaft hier darstellen - genaueres sollten Sie googeln.

wir kommen alle mit einer gewissen Telomerenlänge auf die Welt - es sind lauter Scheibchen, die nach und nach abgeschnitten werden, wenn die letzte Scheibe abgeschnitten ist, sterben wir

Nicht jeder Mensch hat die gleiche Telomerenlänge, d.h. nicht jeder kann uralt werden.

Zu kurze Telomerenstränge können ihre Ursache in Problemen während der Schwangerschaft haben - Mutter raucht, trinkt oder ist erkrankt, z.B. an Diabetes

oder die Eltern sind schon sehr alt bei der Zeugung. Krankheiten, unverschuldet und selbst verschuldet. Und es gibt viele Gründe, die wir nicht kennen.

Wie schnell die Scheibchen abgeschnitten werden, haben wir aber schon in der Hand - zumindest ab einem gewissen Alter - vorher sind wir als Eltern in der Pflicht unsere Kinder gesund durchs Leben zu bringen. (Siehe Beitrag über Zucker)

Gesunde Ernährung, viel Bewegung, geistige Gesundheit (auch an der können wir arbeiten)

und wenn wir jetzt in dies alles spät oder vielleicht zu spät einsteigen, können wir die abgeschnittenen Telomere nicht mehr zurückbekommen, aber eben das weitere zu schnelle Abschneiden evtl. verhindern. Und natürlich kann auch der medizinische Fortschritt hier helfen. Aber besser wir müssen ihn gar nicht erst in Anspruch nehmen.

Ich kenne einen 2. Fall:

2006 sehr sehr krank. Wenig Chancen. Aussage des Arztes: es war nach !!! 12 Uhr

Nach dem Krankenhausaufenthalt: Rauchen aufgehört, Wein trinken aufgehört, Sport getrieben, metobolisch-logisch gelebt und dann 7 Jahre lang den Tagen mehr Leben gegeben. D.h. durch gesundes Essen und Leben dem Tod noch mal 7 Jahre abgetrotzt, weitgehendst schöne Jahre.

Vielleicht liege ich falsch, aber für mich ist metabolic balance der beste Weg für ein gesundes Leben, vorausgesetzt es wird nicht als Diät betrachtet, sondern wirklich als dauerhaftes Lebenskonzept. Nicht alles am Gewicht festmachen, sondern an einem Leben mit Wohlfühlfaktor. Bewegung nicht vergessen.

Und die Ausrede das Konzept sei zu schwierig lasse ich nicht gelten. Wer will, der kann - einfach an die Telomerenlänge denken

08.10.2014 - noch was zu den Telomeren - Quelle Vitavital

Für unsere Körper-Zellen gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder teilen sie sich und pflanzen sich fort oder sterben. Mit der Zeit sterben mehr Zellen, als frische hervorgebracht werden – besonders Blut- und Hautzellen sind davon betroffen. Was uns irgendwann alt und faltig aussehen lässt, ist insofern die einfache Tatsache, dass unsere Hautzellen weniger werden. Die Haut dadurch dünner.

Am Ende der Gene

Forscher der Karolinska University in Stockholm haben nun in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass man nur weniger sitzen muss, um länger jung auszusehen. Demnach verkürzt zu häufiges Sitzen die sogenannten Telomere in unseren Körperzellen und das lässt uns nicht nur alt werden, sondern auch so aussehen.

Telomere sind die kleinen Endstücke an den Chromosomen in den Zellen. Sie sind unter anderem für die Stabilität der Chromosomen verantwortlich, halten die genetischen Informationen in der richtigen Anordnung zusammen – vergleichbar mit der Kunststoffspitze am Ende eines Schnürsenkels. Gleichzeitig sind die Telomere – beziehungsweise ihre Länge – aber auch ein Hinweis auf den Grad der Alterung unseres Körpers. Anders gesagt: Je kürzer die Telomere werden, desto älter ist unser Körper in zellulärer Hinsicht. Das liegt daran, dass diese „Zellschwänze“ bei jeder Zellteilung ein Stückchen kleiner werden.

Aufstehen für die Jugend

Die schwedischen Forscher fanden anhand von Blutuntersuchungen nun heraus, dass genau diese Abnutzung der Telomere abgebremst wird, wenn man täglich weniger Zeit in einer sitzenden Position verbringt.

Für die Studie beobachteten die Forscher Probanden, die ihren Tag – z.B. im Büro oder im Auto – überwiegend sitzend verbringen. Gegenstand der Untersuchung war dabei nicht nur die Frage, inwieweit die Telomere durch häufiges Sitzen beeinflusst werden, sondern auch in welchem Rahmen dies durch den Faktor Bewegung geschieht.

Bewegung macht nicht jünger

Anhand von Schrittzählern, Bewegungstracking, täglichen Aufzeichnungen und Fragebögen ermittelten die Forscher auf diese Weise, dass der Effekt der gebremsten Abnutzung der Telomere nur bei den Studienteilnehmern festgestellt wurde, die ihre Sitzzeiten am Tag verringerten. Probanden, die sich stattdessen täglich häufiger bewegt hatte – aber nicht weniger saßen – alterten zellulär genauso schnell wie immer.

Nach Aussagen der Forscher sei es deswegen für den Wunsch nach einem jüngeren Aussehen – und letztlich auch einem längeren Leben – wichtiger „die Zeit zu verringern, die wir täglich sitzend verbringen, als körperlich aktiver zu werden.“

Hamburg, 6. September 2014

 

Und Bibi hatte im Gästebuch noch mal ausdrücklich darauf hingewiesen, wie wichtig die seelische Gesundheit ist

Hierzu

Achtsamkeitstrainiung gegen Stress

von Beate Rossbach

Das „Mindfulness based Stress Reduction Programm" (MBSR, deutsch: auf Achtsamkeit basierendes Stress reduzierendes Programm)wird auch kurz als Achtsamkeitstraining bezeichnet. Es ist eine Art Geistestraining, mit dem der gegenwärtige Augenblick aufmerksam wahrgenommen werden soll, ohne ihn zu bewerten. Entwickelt wurde das stressabbauende Programm 1979 an der Universitätsklinik in Boston, Massachusetts/USA von dem amerikanischen Arzt Jon Kabat-Zinn zur Behandlung chronischer Schmerzpatienten. Heute wird es weltweit von speziell ausgebildeten MBSR-Trainern zur Linderung von stressbedingten Beschwerden und zur Gesundheitsvorsorge angeboten.

Kabat-Zinn kombinierte bei der von ihm entwickelten Methode Elemente der buddhistischen Meditationstechnik und der Yoga-Lehre. Die wichtigsten Übungen des Programms sind:

- Achtsamkeitsmeditation im Sitzen

- Achtsamkeitsmeditation im Gehen

- Körperwahrnehmungsübungen (so genannter Body-Scan)

Beginnen Sie doch einmal zum Stressabbau mit einer Gehmeditation. Eine solche Meditation können Sie im Wald, in einem Park, in Ihrem Garten oder auch in Ihrer Wohnung durchführen. Suchen Sie sich eine für Sie geeignete Strecke aus und gehen Sie dann wie folgt vor:

- Gehen Sie mit langsamen Schritten entweder im Kreis oder auf und ab.

- Achten Sie auf den Rhythmus Ihres Atems bei den Gehbewegungen.

- Spüren Sie, wie die Füße den Boden berühren.

- Nehmen Sie bewusst die Abrollbewegung bei jedem Schritt wahr.

- Lenken Sie Ihre Konzentration immer wieder auf den Geh- und Atemvorgang, wenn Ihre Gedanken abschweifen.

Üben Sie 10 Minuten lang, wenn Sie sich gestresst fühlen. Wie Ihnen der Body-Scan hilft, zur Ruhe zu kommen und Schmerzen zu lindern, lesen Sie im Folgenden.

Und nun zum Body-Scan

Mit dem sogenannten Body-Scan verbessern Sie Ihre Körperwahrnehmung und kommen zur Ruhe. Bei dieser Übung liegen Sie entspannt auf dem Rücken und „scannen" wie mit einem Untersuchungsgerät beginnend am linken kleinen Zeh über die Fußsohle, das Bein bis hin zum Kopf Ihren ganzen Körper ab. Auf diese Weise tasten Sie eine Viertelstunde lang all Ihre Körperstrukturen ab, und registrieren dabei Ihre Empfindungen.

Am Anfang ist es schwierig, auf die Körperwahrnehmungen konzentriert zu bleiben. Ihre Gedanken werden abschweifen zu Dingen, die Sie noch erledigen müssen, zu anstehenden Problemen o. ä. Das ist jedoch nicht schlimm. Es kommt ausschließlich darauf an, Gedanken und Gefühle zu beobachten und sie auf keinen Fall zu werten.

Ein wichtiger Grundsatz des Achtsamkeitstrainings ist es, ausschließlich den Augenblick wahrzunehmen. Die Gedanken sollen weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft sein. Diese Fähigkeit können Sie während eines Kurses erlernen aber auch durch Sitzmeditationen. Sie beginnen mit kurzen Übungen von maximal 10 Minuten, in denen Sie nichts anderes tun, als Ihren Atem zu beobachten. Tadeln Sie sich nicht, wenn Ihre Gedanken abschweifen, und kehren Sie einfach wieder zur Atembeobachtung zurück.

Liebe Blogger - bitte probieren Sie das doch mal aus und teilen Sie Ihre Erfahrungen im Gästebuch mit

Meine Erfahrung heute Nacht (28. auf 29.01.) als ich nicht schlafen konnte: Es ist sehr schwer, die Gedanken nicht abschweifen zu lassen, die Probleme blieben und "mussten" gewälzt werden. Also bleibe ich dran bis es mal klappt - Eva

 

Hier die weiteren Themen, wie sie der Reihe nach erscheinen:

Das Körperschockprogramm von metabolic balance(R)

Zucker in unserer Ernährung /Fructosezucker/Zuckerersatzstoffe

Aroniasaft und Molkereiprodukte

Salzkonsum

Blausäure (in Mandel-, Aprikosen-, Pflaumenkernen)

Darmsanierung/Symbioselenkung/Immunsystem stärken

Immunsystem im Winter stärken

Gluten in unserer Ernährung

Cholesterin in unserer Ernährung - ohne geht es nicht

Vitamin D und Schuppenflechte

Durst

Schmerzfrei mit aktiven Muskeln

Gesunder und erholsamer Schlaf /Schlafkultur

Frühjahrsmüdigkeit

Fettleibigkeit und Gesundheitsrisiko auch bei gesunden Menschen

Heuschnupfen (Pollenallergie)

Fasten/Saftfasten - Anmerkung von Eva - ich bin kein Freund dieser Kuren, aber das muss ja nicht für alle gelten. Ich rate lieber zu den von mir angebotenen Kuren - "1o Tage nur für mich - meine Egoistenkur", "die 7-Tage-Kohl-Gemüse-Eiweiss-Diät (Kur)" und "Urlaubsreise nach Spanien, 3 holsame Wochen" (vor dem Urlaub, nach dem Urlaub, statt des Urlaubs)

Ernährung im Alter - ganz wichtig für alle ab 60 Jahre

Fettleber

Heilpflanzen bei Erkältungen - ARD-Buffet 01.12.2014

MILCHKONSUM - Studie

BLuthochdruck und Probiotische Lebensmittel

 

LOW Carb im Vergleich zu LOW FAT (sag ich ja schon immer)

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

 
heute ist in den Annals of Internal Medicine eine neue, sehr genau kontrollierte Low-Carb-Studie erschienen. 
 
Die Medien berichten erstaunlicherweise sehr rege und recht objektiv darüber, zum Beispiel:
 
 
Stern online wird ebenfalls eine Story bringen.
 
Sinnvollerweise wurde diese Studie unter „ad libitum“ Bedingungen durchgeführt, so wie im richtigen Leben eben.
So konnte sich wieder einmal der Vorteil von Low-Carb in Bezug auf die Gewichtsreduktion im Vergleich zu Low-Fat zeigen! 
Von den Fachgesellschaften (wie auch in den neuen Adipositas-Leitlinien) heißt es immer, es gäbe keinen Unterschied 
– es käme nur auf die Kalorienreduktion an. Das ist zwar nicht falsch aber auch so nicht richtig – denn man fand das 
nur in den Studien, die streng energiebilanziert durchgeführt wurden: Vergleichbare Kalorienreduktion – vergleichbare
Gewichtsabnahme. Ließ man die Leute ad libitum essen, kam bisher fast immer der Vorteil der besseren Sättigung und 
längeren Sattheit unter Low-Carb zu Tage.
 
Am bemerkenswertesten für mich sind diese Ergebnisse (Appendix beachten): unter Low-Fat nimmt die Magermasse 
ab und die Fettmasse zu!!! Unter Low-Carb ist es dagegen so, wie man es sich wünscht: Die Fettmasse nimmt ab und 
die Magermasse zu!
 
Interessant auch die Tabelle 3 im Appendix zu unerwünschten Nebenwirkungen. Es wird von Low-Carb-Gegnern ja
immer gerne kolportiert, dass man unter Low-Carb, Kopfweh, Schwindel, Schwäche usw. bekommen würde. 
War aber nix - kein Unterschied zwischen den Gruppen. Es wird sicherlich auch weiterhin zu Low-Carb viel dummes 
Zeug verbreitet werden – wie man es im unteren Teil des Spiegel online Artikels von einem deutschen Medziziner lesen 
kann. :-))
 
Viele Grüße,
Nicolai Worm

 

Kaffee - so gesund ist Kaffee

Vitalstoffe in unserer Ernährung

Zusammenfassung einer neuer Studie - Low Carb (LOGI-Methode) vs Ernährung nach der DGE

Innere Uhr - kann auch durch den Essrhythmus beeinflusst werden

 

 

Zeit für sich nehmen - von Rahel Bürger-Rasquin - vollständiger Newsletter unter: info@nimmsleicht.com anfordern

„Dafür habe ich keine Zeit“ wenn es doch eigentlich heißen müsste: „Das ist mir nicht wichtig genug, dafür will ich mir keine Zeit nehmen.“

Wir alle haben jeden Tag gleich viel Zeit – das ist so etwas wie Gerechtigkeit, die uns das Leben zukommen lässt. Wie wir mit dieser Zeit umgehen bestimmt maßgeblich, ob unser Leben eine angemessene Qualität hat. Wir bestimmen in vielen Bereichen selbst, welche Prioritäten wir setzen. Und es gibt auch viele Stellen, wo wir selbst bestimmen können, von was wir uns hetzen oder antreiben lassen.

Meine Priorität ist seit vielen Jahrzehnten: „ Ich lerne jeden Tag, so gut wie möglich für mich zu sorgen.“ Das nimmt manchmal mehr, manchmal weniger Zeit in Anspruch. Aber immer braucht es Bewusstheit und klare Entscheidungen.

Anmerkung von Eva: Ich habe Rahel bei der Ausbildung zur med. zert. Betreuerin von metabolic balance(R) schätzen gelernt.

 

Das Körperschockprogramm von metabolic balance(R) - nur als Hilfe in letzter Not gedacht

(muss immer mit dem eigenen Betreuer gemacht werden)

Hier die ursprüngliche Frage und die nachfolgende Diskussion

Ilona | 28.10.2013

Hallo Eva, ich habe eine Frage die ich mal in die Runde werfen wollte.
Eine Freundin hat von ihrer Betreuerin folgenden Tip bekommen: 2 Wochen ohne Öl, dann 1 Woche mit Öl und dann folgt ein Schocktag ( man kann essen was man will). Danach drei Wochen konsequent mit Öl und dann wieder ein Schocktag.
Was haltet ihr von dem Tip?
Ganz liebe Grüße, Ilona

Eva | 28.10.2013

Ich halte davon nichts. Schocktage müssen die absolute Ausnahme bleiben, falls sich bei wirklich übergewichtigen Teilnehmern trotz Einhalten aller Regeln und genauem Einhalten des Planes nichts tut.
Aber erst nach einer Zeit von min. 3 Monaten. Und für TN, die nur ein paar Kilos verlieren wollen oder müssen ist das überhaupt nicht nötig.
Das ist meine Meinung.
Liebe Grüße EvaIlona | 28.10.2013

Dachte ich mir. Ich habe die ganze Zeit drüber nachgedacht. Wahrscheinlich würde ich nach so einem Tag dann auch gar nicht wieder zurück in den Plan kommen und dann hätte ich das Problem.
Danke für die Antwort!
LG

Papillonlover | 28.10.2013

Von dem Schocktag halte ich auch nichts. Wozu dann die Darmentleerung wenn man wieder Müll essen soll. Auch ist es für die meisten Leutchen schon schwer genug im Plan zu bleiben. Nach so einem "Schocktag" ist es nicht auszuschließen dass sie danach gar nicht mehr in den Plan kommt. Das ist meine Meinung dazu.
LG
Karin :)

lona | 28.10.2013

Ja, Kathrin das ist auch das was ich denke.
Ich habe gerade wieder gestartet und weiß noch dass mir die Schummeltage damals mit das Genick gebrochen haben. Deswegen grauts mir jetzt schon davor und diese Schocktage, wären sicher nix für mich.
LG


Papillonlover | 28.10.2013

Diese Schummeltage gab es bei mir damals auch nicht. Es wurde erst geschummelt nach erreichen des Zielgewichts oder 20 kg Abnahme! Basta! :))) Das geht aber auch, wenn man denn will.


Imke (Schmetterlingstanz) | 28.10.2013

Naja, ganz so habe ich den Schoktag nicht verstanden - es soll auch durchaus gesund und zusatzstofffrei gegessen werden, aber eben sehr fettig und reichhaltig.
Jeder von uns kennt doch noch aus seiner Erinnerung das unangenehme Gefühl, sich überessen zu haben - was daran jetzt gesund sein soll, weiss ich auch nicht - veilleicht soll auch dem Körper alle 3 Wochen suggeriert werden: hallo, es ist alles in Übermaßen da, Du musst nicht in den Hungermodus... nur so eine Idee...
...und wie Eva schon schrieb, nur wenn der Betreuer es empfiehlt nach einer langen Zeit, wenn sich nach einer langen Zeit, wenn sich gewichtstechnisch nichts bewegt hat aber aus gesundheitlichem Aspekt noch sollte - daher sind die Schocktage wohl auch nicht im MB Forum veröffentlicht, aber heutzutage lässt sich ja alles googeln...
Lieber Gruß Imke

Doris | 28.10.2013

Hallo - Ilona, ich schliesse mich der Runde an. Nun sind uns die Daten Deiner Freundin nicht bekannt, gehe aber davon aus, daß sie schon länger im Programm ist. Die Meinung des Programms ist eindeutig: Wenn es trotz strenger Einhaltung der Regeln zum Stillstand kommt und der Umfang nicht weiter abnimmt, kann das Körperschockprogramm den Stoffwechsel anregen.- Ich habe dieses "Programm" noch nie benötigt, vielleicht kann sich Deine Freundin mit einer "Ausnahme-Mahlzeit" helfen und nicht gleich das ganze Programm nachessen. Aber - wie geschrieben - wir kennen die Daten nicht und die Betreuung sollte Deine Freundin dabei ganz eng begleiten. Liebe Grüße - Doris

Doris | 28.10.2013

NACHTRAG ZU MEINER Antwort: Manche essen einfach zu wenig Öl, könnte es daran liegen?


Eva | 29.10.2013

Ja liebe Doris, daran kann es auch liegen. Es ist irre, was manche Leute eine Angst vor gutem Öl haben.
Liebe Grüße Eva


Ilona | 28.10.2013

Hallo Doris, meine Freundin startet jetzt erst wieder nach einer Zunahme neu, so wie ich. Wäre sie schon länger im Programm und hätte gerade einen Stillstand, dann würde ich das verstehen. Aber so fest im Vorfeld eingeplant für mich befremdlich.
Danke für deine Antwort!
LG


Doris | 28.10.2013

Nee, bloss nicht - Ilona, kann ich gar nicht befürworten. Wie soll denn eine Geschmacksumstellung funktionieren, wenn ich direkt wieder die Dinge esse, die mich dick gemacht haben? M. E. ist es wichtig den Genuss zu finden mit der MB-Ernährung, sonst nimmt man immer wieder zu - ein ständiger JoJo. Ich wünsche Euch Beiden jedenfalls viel Erfolg für Euer Vorhaben. Liebe Grüße - Doris


Papillonlover | 28.10.2013

ich glaube diese Schock- und Schummelte wurden nur erfunden um die Klienten happy zu machen. Es ist nun mal so, dass sehr viele Leute kein Durchhaltevermögen haben und diese Lebensmittel nicht aufgeben wollen und können. Wenn man also zu streng mit ihnen ist, springen sie ab und neue Klienten kann man damit nicht werben. So lassen wir ihnen ihren Willen, machen sie happy, das spricht sich rum und wieder neue Leute fangen mit MB an und der Rubel rollt! :)


Judith - Juse | 28.10.2013

schließe mich allen an ;-) ... zumal selbst beim "körperschockprogramm" es meines wissens kein "kompletter schockTAG" ist, sondern bestimmte mahlzeiten ein wenig mb-unkormer gehalten werden, aber dennoch mit einhaltung bestimmter regeln... und eben wenn überhaupt dann nur in enger zusammenarbeit mit der betreuung zu absolvieren... schätze auch, es geht eher darum - ähnlich wie die mittlerweile ja auch häufigere "empfehlung", schon in phase 2 ab und an schlemmermahlzeiten einzulegen -, die leute "bei der stange" zu halten und das gefühl von verzicht nicht hochkommen zu lassen... bei manchen leuten tatsächlich ganz hilfreich, bevor sie das programm komplett abbrechen... aber ich würde es als betreuer auch sehr individuell halten, und auch nicht im sinne einer "verordnung" von vornherein ;-) ... lg, judith

Ilona | 28.10.2013

Vielen Dank, für die Info und vor allem für deine Mühe Bibi.
Das hört sich ja ganz anders an!
LG


Doris | 28.10.2013

Liebe Bibi, ich hab weiter unten zum Thema ähnliches geschrieben, ist auch so im Forum veröffentlicht. Seit 2007 "geistern" der Ablauf und die Lebensmittel im öffentlichen WW - nein - ich stelle den Link jetzt hier nicht rein. Liebe Grüße - Doris

lg Bibi

bibi | 28.10.2013

...also liebe leute....das hört sich ja ganz schlimm an ;-))...hab gerade noch einmal im betreuerdownload nachgesehen....nein ich stells jetzt nicht hier rein ;-))...ich kann allerdings die empfehlung der betreuerin nicht nachvollziehen.....nur soviel dazu....der Original Text:
Das Körperschockprogramm wird angewandt, wenn es trotz strenger Einhaltung der metabolic balance®-Regeln zum
Stillstand der Gewichtsabnahme kommt und der Umfang nicht weiter abnimmt. Dies kann vor allem bei einer Gewichtsreduzierung
von mehr als 15 kg vorkommen. Durch das Körperschockprogramm wird der Stoffwechsel wieder angeregt.

so...und dabei ist genau vorgegeben ...was man essen muss...dass ist keine wilde "fressorgie"...frühstück und abendessen ist vollkommen mb konform sogar ohne brot und mittags dann ein paar zusätzliche KHs und nicht mb konformen nachtisch...das ist alles.... eigentlich ne schummelmahlzeit...bzw. 1 tag " nicht nach plan und planmengen"....lg bibi


bibi | 28.10.2013

...nachtrag...2 tage ...nicht 1 tag ;-)

bibi | 29.10.2013

huhu...liebe Doris...ja hatte ich gesehen und darauf hin dann noch mal im betreuermaterial nachgeschaut..
und....ja... im www findet man/frau fast alles :-)....

ich würde dieses 2 tage aber nie schon zu beginn der ernährungsumstellung empfehlen.. aber das ist ja auch genau geschrieben,,,wann anzuwenden...

 

Zucker in unserer Ernährung / Fructosezucker (neu 04.10.2014)

Doris | 28.10.2013

Liebe Eva,
Dr. med. Matthias Riedl - Diabetologe - im Interview:
http://www.brigitte.de/figur/ernaehrung/zucker-ungesund-1178306/
Dieses Thema ist immer wieder interessant. Vielleicht interressiert es Euch.
Liebe Grüße - Doris

Eva | 28.10.2013

Liebe Doris, danke für den Hinweis - ist aber nichts neues (für mich) und auch zu wenig zum Zucker. Zucker hat wirklich ein hohes Gefahrenpotential, gerade was die Krebsvorsorge und Nachsorge anbelangt.
Ich kann nur darauf hinweisen, Krebszellen lieben Zucker (Stärke) und ernähren sich davon. Aber wer will sie schon ernähren. Also weg damit. Der Patient braucht wertvolle Fette und gesundes Eiweiß (vor allen Dingen von glücklichen Tieren). Eiweiß aus Getreideprodukten hat einen kleinen Nachteil, diese Produkte enthalten auch viel Stärke = Zucker.
Und bei Diabetes wäre auch ein weitgehender Verzicht auf Zucker (Stärke) angesagt, dann muss aber auch der Arzt so kooperativ sein und die Medikamente nach unten anpassen.
Wichtig war in diesem Artikel der Hinweis, wo überall Zucker versteckt ist und dass diese Mengen bereits zu hoch sein können. So sind wir auf der sicheren Seite, wenn wir selbst nur ganz wenig Zucker verwenden.
Stürmische Grüße, aber wieder recht sonnige - Eva

Ilona | 29.10.2013

Ich finde den Artikel sehr interessant und auch erschreckend. Ich gebe zu dass ich ein Zuckerjunkee bin. Ich beobachte meinen Mann neidisch wenn er Toffifees oder so was in der Art isst.
Ich liebe Süßigkeiten obwohl es mir nicht bekommt. Sobald ich das esse, bekomme ich einen Pilz, Magenschmerzen und auch Migräne und TROTZDEM falle ich drüber her wenn ich gestresst bin und es ist mein Seelentröster.
Für mich war es leichter mit dem Rauchen aufzuhören als meinen Zuckerkonsum auf Dauer zu reduzieren.
Was ich auch ganz schwer finde, ist den Kindern einen gesunden Umgang beizubringen. Gerade wo ich ja echt kein gutes Beispiel bin.
Ich kaufe schon kaum noch was, aber Omas, Tanten etc schleppen Unmengen an

Eva | 29.10.2013

Liebe Ilona, meinst Du meinen Artikel in Amelies Blog? www.amelie-kocht.de
Ich wollte damit niemand erschrecken, nur ein wenig aufzeigen, wie wir mit Zucker umgehen sollten, nämlich als ein Luxusprodukt.
Das Zucker (Haushaltszucker) so billig ist, liegt daran, dass er hier subventioniert wird - das heißt für den Zucker haben wir alle schon über die Steuer bezahlt.
Am besten Mascobado kaufen, der ist teuer und so reguliert sich für die Süßkinder die Menge.
In allen billigen Süßigkeiten ist auch nur der Haushaltszucker enthalten.
Es gibt aber einige Chocolatiers, die auch Rohrohrzucker verwenden.Z.B.Zotter
Omas und Tanten fragen, ob sie wirklich wollen, dass ihre Enkel, Nichten und Neffen krank werden und sich im Alter - meist schon sehr jung - mit Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen plagen sollen.
Wer sie liebt, schleppt nichts süßes an, sondern kauft hin und wieder mal was edles. Dann gibt es eben nur ein Stück, dass genauso viel gekostet, wie früher die ganze Tafel.
Liebe Grüße Eva


Christa/Aeterna | 29.10.2013Hallo Eva!
Es ist so einfach, man ist irgendwo eingeladen, man bringt der Hausfrau einen Blumenstrauß mit und den Kindern etwas Süßes, fertig.
Seitdem ich die Geschichte vom Zucker kenne, zerbreche ich mir jedesmal den Kopf. Den Kleinen bringe ich ein Bilderbuch oder ein Spiel mit, aber bei den etwas größeren Kindern ist man oft überfragt. Du kannst denen auch Geld schenken, sieht nicht so schön aus und der finanzielle Aufwand wird immer höher, es sollte doch irgendeine Kleinigkeit sein.
Mit "Süßem" ist das so einfach.... Ich kann einfach keine süßen Sachen mehr kaufen, ich bekomme dann so ein schlechtes Gewissen und mache es grundsätzlich nicht mehr. Die Kinder wünschen es sich
aber. Mein Sohn erzählte mir letztens, dass er noch reichlich Süßigkeiten von Ostern hat!
So wird es bei vielen Leuten sein, Diabetis und die vielen Stoffwechselkrankheiten sind ja noch in weiter Ferne!
Liebe Grüße
Christa

bibi | 29.10.2013

...ja...liebe christa...so mache ich das auch...bei meinen grossnichten und neffen ...ohgott wie sich das anhört....ich grosstante ;-)))...auch schon vor mb gabs nix süsses von mir...es gibt soviele andere kleinigkeiten...malbücher...buntstifte... für mädchen die ganzen miss kitty..prinzessinen....topmodel..und wie se alle heissen...für jungs was zum bauen basteln...handwerken..
usw...das bekommt man auch für wenig geld...und davon haben die kleinen auch viel mehr.... wenn meine kleinen mitbringsel kommen...dann lassen die auch jedesmal die süssigkeiten stehen.... man muss nur halt dann extra was kaufen gehen ...ist ja aufwand für viele ...für mich nicht...ich nehm immer...wenn ich was für die kinder sehe...gleich mit...fürs nächste wiedersehen ...so hab ich immer ein mitbringsel griffbereit.....
meine nichte findet das gut...bei ihr bekommen die kinder nur ganz selten und eingeteilte süssigkeiten...
und ich bin froh...dass bei uns zu hause früher die süssigkeit immer unter verschluss im schrank waren...und auch nur eingeteilt wurden...deshalb bin ich auch nicht so ne süsse tante...
lg Bibi


Alibaba | 29.10.2013

Hallo, liebe Christa,
vielleicht freuen sich die größeren Kinder über einen Gutschein fürs Kino oder so etwas....Bücher sind immer Klasse, auch für Große. Und vielleicht irgendetwas aus dem Schreibwarenladen....Oder etwas zum Basteln, etc., wenn man die Interessen der Kinder kennt....Manchmal findet man auf Flohmärkten etwas Lustiges....Ich bekomme manchmal von meinem Sohn so etwas geschenkt und lache mich dann kaputt...Es kostet nicht viel, sorgt aber für ganz viel Spaß ganz ohne Gummibärchen-
Ganz liebe Grüße,
Almut


Alibaba | 29.10.2013

Da denke ich an die edle Zartbitterschokolade und die gute Marmelade, die Du uns so lieb in der Wohnung zur Begrüßung gestiftet hattest....Ich gehöre zu den wenigen Ausnahmen, die Süßes nicht essen und kein Verlangen danach haben....Aber dann kamen die (großen)Kinder und freuten sich sehr....Aber es war ja sehr erlesene Schokolade und die Marmelade enthielt ja auch keinen Haushaltszucker...Sowohl mein Sohn als auch seine Freundin essen ganz gern mal etwas Süßes....Ich werde nun mal aus wunderbaren Zutaten eine Praline herstellen....Eine so leckere besondere Praline zum Nachtisch, die man in vollen Zügen genießt,vertreibt doch sofort die Lust auf den unkontrollierten Konsum von Massenware. Und mit dem guten Öl und wertvollen Kakao tut man Körper und Seele ja etwas sehr sehr Gutes!Einfach unübertroffen Spitze!

 

Papillonlover | 29.10.2013

Was den Zucker angeht......na ja....da bin ich wohl auch nicht besser als die meisten von Euch. Mich bizzelt's auch immer wieder, nur nicht mit Süßigkeiten sondern eher mit Kuchen und Keksen. Das Resultat ist aber das Gleiche.
Heisshunger ohne Ende und ich will noch MEHRH Kuchen!!! Ich ertappe mich regelmässig vor der Konditorei, meine Augen am Kuchen klebend! :(( Meistens kann ich mich los reissen aber nicht immer. Ich habe halt das Zeug nicht bei mir zu Hause, dann komme ich später nicht in Versuchung. Wenn ich dann doch zuschlage, dann ganz bewusst mit viel Sahne oben drauf!
Was Kinder und Süßigkeiten angeht, war ich sehr streng mit den meinen. Meine Eltern wussten das und haben so Zeug auch nicht mitgebracht ausser mal ein kleines Päckchen Gummibärchen.
Wenn sonst so etwas geschenkt wurde dann habe ich es den Kindern weggenommen, nachdem sie ein Stück davon essen durften. Wenn sie erst mal in die Schule gehen dann wird es schwierig, weil sie dort von anderen Kindern und Lehrern oft was geschenkt bekommen.
Noch mehr Grund keine Naschereien Daheim zu halben. Jetzt sind die Kinder erwachsen und haben nach wie vor kein einziges Loch in den Zähnen, was ich von mir in dem Alter nicht hätte sagen können.

 

So steht es auch unter dem 08.10.2013 in Amelies Blog:

"Zucker - unsere Leidenschaft und unser Verhängnis">Wir kommen auf die Welt und lieben "süß".
Aber muss "süß" immer Zucker bedeuten? Nein, Zucker finden wir auch im  Gemüse, im Obst und anderen stärkehaltigen Produkten. Wir müssen nur
lange und gut kauen. Zucker war mal ein Gewürz, dass sehr überlegt verwendet wurde und nur reiche Leute konnten ihn sich leisten (das gleiche gilt auch für Salz).  Heute wird der Zucker subventioniert und ist spottbillig. Gerade der Haushaltszucker, der dann auch noch durch Rieselhilfen* rieselfähig gemacht
 wird.
Wie übrigens auch das Haushaltsalz (greifen Sie lieber auf  naturbelassenes  Meersalz zurück) und beim Zucker, den Sie nur sehr überlegt einsetzen
sollten, nehmen Sie lieber den hochwertigen Mascobado. Sowohl beim Zucker als auch beim Salz reguliert auch der Preis die Menge.
 (Achten Sie bei Marmeladen darauf, dass kein Gelierzucker verwendet wurde,  er enthält meistens Zitronensäure (oft versteckt unter "Konservierungsstoffe). Oft ist sogar Pflanzenfett enthalten).Marmelade können Sie durch den Zusatz von 15 % Mascobadozucker, ZitronenSAFT selber machen. Evtl. noch Apfelpektin zum Gelieren beifügen)


Der Süßgeschmack wird schon in der Kindheit geprägt, daher mein Apell an die  Mütter, zuckern Sie das Essen und Trinken nicht. Gewöhnen Sie Ihre Kinder
an reines Wasser, machen Sie es Ihnen vor. So lange die Kinder noch klein sind,  essen sie vertrauensvoll, das was ihnen von der Mutter gekocht wird.
Nutzen Sie das, führen Sie Ihre Kinder auch nach und nach an Bitterstoffe heran.
Zucker ist wird in sehr großem Umfang in Fertiggerichten als Geschmacksgeber eingesetzt - auch in der Pizza!!
Durch Amelies hervorragenden Blog bekommen Sie viele viele Gericht zum  Selberkochen. Kochen Sie wirklich selber und bestimmen so die Menge an
Zucker und Salz.
Es ist nicht mehr von der Hand zu weisen, dass Zucker auch die Bildung von Krebszellen unterstützt. Essen Sie viel Zucker und Stärkeprodukte, aus denen
wieder Zucker entsteht, dann mästen Sie die Krebszellen. Ihr Körper braucht aber auch etwas zum Essen, er soll ja Kraft bekommen um die Krankheit
 zu überstehen. Ihr Körper braucht wertvolles Eiweiß und gesunde Fette - hier in erster Linie Leinöl, Walnussöl, Rapsöl, Hanföl - alle kaltgepresst und
 wenn  möglich biologisch. Dann vergessen Sie bitte nicht das Kokosöl und das Olivenöl, aber auch Butter und Schmalz sind wertvolle Fette, wenn sie
 von  Tieren aus artgerechter Haltung stammen. Und beim Gemüse auf stärkearme Produkte achten. Beim tierischen Eiweiss auf die artgerechte Haltung
 der  Tiere. Fragen Sie nach Fleisch von Tieren aus Weidehaltung.
 Literatur: Krebszellen lieben Zucker - Patienten brauchen Fett, von Prof.  Ulrike Kämmerer

 Zu den wertvollen Fetten und Eiweiß zählen auch die Nüsse - natürlich ungesalzen - 4 bis 6 Stück können Sie getrost genießen, ohne dass Ihr
 Gewicht Sie ärgert.
 Bitte denken Sie auch daran, dass Getreide viel Stärke und somit viel  Zucker enthält und so zur Verfettung der Leber beitragen kann. Dr. Nicolai
 Worm nennt das dann die Menschenstopfleber - die armen Gänse müssen eine elende  Prozedur über sich ergehen lassen und wir Menschen sind so "dumm" und machen das selber. Dumm meine ich nicht böse, wir sind nur nicht gut aufgeklärt.>   >
Eine Fettleber ist das größte Risiko für Diabetes und Herzinfarkt.
Literatur: Menschenstopfleber von Dr. Nicolai Worm
Auf diesen Schreck hin gönnen Sie sich jetzt eine gute Schokolade - aber  nur  ein paar Stückchen. Mehr als 70 % Kakao sollten es schon sein, und
kein Sojalecithin enthalten sein. Es gibt übrigens hervorragende laktosefreie dunkle BIO-Schokolade vom Chocolatier Zotter aus der Steiermark. Aber
sicher auch von anderen Erzeugern.
>   >
* Rieselhilfen sind meist aus Aluminium - dieses kann die Bluthirnschranke  überwinden, gerade in Verbindung mit Zitronensäure, wie wir sie in
 vielen  Konserven/Marmeladen finden und kann so im Alter zu den  Demenzkrankheiten
beitragen. Literatur: STOPP Alzheimer von Dr. Bruce Fife und das dazu gehörige Praxisbuch mit vielen wertvollen Rezeptvorschlägen.

Fruchtzucker

Eva | 18.01.2014

Jahrelang hat man ja versucht uns einzureden, Fruchtzucker wäre der gesündere Zucker.
Inzwischen weiss man, dass er über die Leber verstoffwechselt wird, so zum Anstieg der Triglyceride führt, das wiederum erhöht den Blutzuckerspiegel - ist also nix für Diabetiker
Dann wird nach wie vor Werbung für Fructose gemacht, es wird aber nicht gesagt, dass Fruchtzucker meist nicht aus Früchten, sondern aus billigenm Maissirup gewonnen wird.
Fructose (Fruchtzucker) ist auch in Honig und Agavendicksaft. Sind also auch nicht unbedingt geeignete Süßungsmittel.
Mein Rat, wenn Zucker dann Rohrohrzucker (Mascobado hat den besten Geschmack) oder mal Melasse (ist aber nicht so süß).

 

Siehe zu Zucker auch die Beiträge im Gästebuch vom 20. und 21.01. zu Sendung am 20.01. Hart aber Fair - Zucker eine Droge?

Zucker ist einfach viel zu billig, da der deutsche Zuckerrübenzucker, den es üblicherweise zu kaufen gibt, subventioniert wird.

Gäbe es hier eine fairen Preis, dann würden endlich die Aufschreie aufhören, dass der Rohrohrzucker Mascobado so teuer ist. Er ist nicht zu teuer,

hier bezahlten wir den fairen Preis und oft reguliert ja auch der Preis die Menge an Verzehr - und Rieselhilfe ist in diesem Zucker, im Gegensatz zum deutschen, weißen Haushaltszucker auch nicht enthalten. Rieselhilfe = Alumium = Förderer von Demenz

 

Wir brauchen überhaupt keinen Zucker - hierzu ein Schreiben von Foodwatch vom 16.04.2014

Zucker in größeren Mengen ist unserer Gesundheit NICHT zuträglich. Das hat sich mittlerweile rumgesprochen…Aber wieviel Zucker braucht denn der menschliche Körper eigentlich? Die Wahrheit ist: Er braucht GAR KEINEN Zucker! Er bildet ihn sich selbst. Das wiederum ist noch nicht allgemein bekannt. Kein Wunder: Denn seit Jahren steht auf Lebensmitteln, wie viel Prozent der "empfohlenen Tageszufuhr" Zucker ein Produkt enthält. Woher diese Empfehlung kommt? Die hat sich der Europäische Lobbyverband der Lebensmittelindustrie - damals noch unter dem schönen Namen CIAA (das zweite A ist wichtig!) - mal eben selbst ausgedacht. Und die EU hat's ins Gesetz geschrieben. Nicht nur das: Das Europaparlament lehnte es sogar ab, die Werte wissenschaftlich überprüfen zu lassen! Es wird uns also die Aufnahme eines Stoffes EMPFOHLEN, der völlig überflüssig ist. Das ist in etwas so, als würde die Tabakindustrie uns eine tägliche Menge Nikotin empfehlen…

 

Fructose (Fruchtzucker) - Die gefährlichste Form aller Zuckerarten - aus dem aktuellen Newsletter von VillaVital (04.10.14)

 (Zentrum der Gesundheit) - Fructose steht für Fruchtzucker. Fructose ist natürlicherweise in Obst und Gemüse enthalten und in dieser Form nicht schädlich. Doch gibt es noch eine ganz andere Fructose: Die isolierte und hochkonzentrierte industriell hergestellte Fructose. Sie findet in vielen Fertigprodukten Verwendung und ist ausgesprochen gesundheitsgefährdend. Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes oder Gicht stellen nur eine kleine Auswahl der möglichen Auswirkungen dieser Fructoseart dar.

Fructose ist nicht gleich Fructose

Wenn Fructose nichts anderes als Fruchtzucker ist, dann müsste sie ganz hervorragend für die Gesundheit sein – so könnte man meinen. Schliesslich sind Früchte sehr gesund, warum dann nicht auch ihr Zucker? Fruchtzucker ist jedoch nicht gleich Fruchtzucker, und für den menschlichen Organismus macht es einen deutlichen Unterschied, ob der Fruchtzucker nun in Form einer Frucht im Körper landet oder als Bestandteil eines Schokoriegels, Fertigkuchens oder eines Getränks. Denn ganz gleich ob Fruchtgummi, Eispralinen, Milchschnitten, Griessbreidesserts, Schokoriegel, Marmorkuchen, Mixed Pickles, Essiggürkchen, Ketchup, Dressings, Nussgebäck, Limonaden etc., sie alle werden immer häufiger mit Fructose gesüsst. Wenn also von Fructose die Rede ist, geht es schon lange nicht mehr um den Fruchtzucker in der Kirsche, im Apfel oder in der Banane, sondern sehr viel häufiger um den hochkonzentrierten und industriell hergestellten Fruchtzucker bzw. Fruchtzuckersirup (Fructose-Sirup) in Fertigprodukten oder Getränken.

Was ist Fructose?

Fructose gehört zur Gruppe der Kohlenhydrate und zählt ebenso wie Glucose (Traubenzucker) zu den sog. Einfachzuckern (Monosaccharide). Einfachzucker bestehen aus vielen einzelnen Zuckermolekülen. Glucose ist der wichtigste Energielieferant des Körpers. Alle Körperzellen bevorzugen Glucose zur Energiegewinnung, daher gelangt sie auch weitaus schneller ins Blut als die Fructose, die erst über Umwege zur Energieproduktion genutzt werden kann. Die Kombination aus Glucose und Fructose ist übrigens nichts anderes als unser altbekannter Haushaltszucker (Saccharose). Er ist ein Zweifachzucker und besteht zu jeweils 50 Prozent aus den beiden Einfachzuckern Fructose und Glucose. Reine Fructose ist doppelt so süss wie reine Glucose. Daher wird sie von der Lebensmittelindustrie besonders geliebt und grosszügig in Fertigprodukten aller Art eingesetzt – und zwar meist in Form von Glucose-Fructose-Sirup (Glucose-Anteil ist hier höher als 50 %) oder Fructose-Glucose-Sirup (hier ist der Fructose-Anteil höher als 50 %).

Worin ist Fructose enthalten?

Ursprünglich nutzten Pflanzen die Süsse der Fructose in ihren Früchten dazu, vermehrt Tiere anzulocken, so dass ihre Samen weiträumig verbreitet werden konnten. Daher ist Fructose in nahezu allen Obst- und Gemüsesorten in unterschiedlicher Konzentration enthalten. Wilde Früchte enthalten in der Regel deutlich weniger Zucker und so auch weniger Fructose als gezüchtete Obstsorten. Da heutzutage die meisten Menschen den Geschmack besonders süsser Früchte bevorzugen, wird Obst folglich mit immer höherem Zuckergehalt gezüchtet.

Da in Fruchtsäften keine Ballaststoffe enthalten sind, ist ihr Fructosegehalt im Vergleich zu den Früchten meist noch etwas höher. Trockenfrüchte und Honig sowie zahlreiche Dicksäfte und Sirupe weisen ebenfalls sehr hohe Fructoseanteile auf. Obst, Gemüse und auch Honig liefern dem Körper allerdings die natürliche Form der Fructose, die stets gemeinsam mit allen anderen im Lebensmittel enthaltenen Nähr- und Vitalstoffen in den Organismus gelangt. Diesen gesundheitlichen Vorteil kann natürlich weder der Haushaltszucker noch ein Zuckersirup aus Glucose und Fructose aufweisen. Dass Haushaltszucker mit einem 50-prozentigen Fructosegehalt aufwartet, wissen Sie bereits. Doch die Fructosemenge im Fructose-Glucose-Sirup, der im US-amerikanischen Raum auch als High-Fructose Corn Syrup oder einfach HFCS bezeichnet wird, dürfte Sie erstaunen. Sie schwankt zwischen 60 und sagenhaften 90 Prozent.

High-Fructose Corn Syrup

Der High-Fructose Corn Syrup (HFCS) besteht aus einer Mischung aus Glucose und Fructose. Er wird grösstenteils aus gentechnisch veränderter Mais- oder Weizenstärke unter Zuhilfenahme von Enzymen, die ebenfalls aus gentechnisch veränderten Mikroorganismen gewonnen werden, hergestellt. Bei der Herstellung des HFCS wird ein Grossteil der in der Mais- oder Weizenstärke enthaltenen Glucose durch Fermentierung in Fructose umgewandelt. Je höher der Fructoseanteil ist, umso stärker wird auch die Süsskraft des Sirups. Zu finden ist diese Fructose-Art dann in etlichen oben genannten Fertigprodukten und Getränken, nicht selten sogar auch in Fertiggerichten wie Pizza, vorgegarten Nudelgerichten oder Tiefkühlgerichten.


Zuckerersatzstoffe

STEVIA

Wen's
interessiert:

http://www.brigitte.de/figur/ernaehrung/ernaehrung-zucker-stevia-571230/

Auszüge:

"Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die
Unbedenklichkeit des neuen Stevia-Süßstoffes bestätigt - allerdings nur bis zu einer
Höchstdosis von 4 Milligramm pro Kilo Körpergewicht am Tag."

"Wer von Stevia vor allem ein natürliches Süßungsmittel erwartet hat,
wird enttäuscht: "Die jetzt zugelassenen Steviolglykoside werden durch ein
komplexes chemisches Verfahren gewonnen und haben mit der Natürlichkeit der
Pflanze nichts mehr zu tun", sagt Kienle. So werden für die Aufbereitung einer Tonne Stevia-Blätter
etwa 86 Kilo Aluminiumsalze gebraucht.
Kienle: "In China werden die Aluminiumsalze
als Dünger auf die Felder aufgebracht, was in Deutschland aus
Umweltschutzgründen eine Straftat wäre." Von nachhaltiger Herstellung kann
bei den Steviolglykosiden bislang keine Rede sein."

"Natürliches Stevia kann man in verschiedenen Formen kaufen oder
selbst herstellen: als frische oder getrocknete Blätter, als grünes Pulver aus
getrockneten Blättern und als wässriger oder alkoholischer Auszug.

Allerdings sollte man beim Verzehr von Stevia-Blättern vorsichtig sein, egal in welcher Form man
sie nutzt: DIE Stevia-Pflanze gibt es nicht mehr. "Die Wildpflanze ist
quasi ausgestorben. Die Kulturpflanze gibt es inzwischen weltweit. Sie wurde
stark züchterisch bearbeitet, damit sie mehr Ertrag bringt. Es gibt Patente auf
Stevia-Pflanzen und Patente kann man nur für genmanipulierte
Pflanzen einreichen", erklärt Kienle. Die Frage ist, wie sich die
Inhaltsstoffe verändert haben. Wir wissen nicht, was wir da kaufen. Nur eine
Zulassung der Pflanze würde helfen, einen sicheren Einheitsstandard herzustellen."


"Eine Zulassung soll garantieren, dass der Verbraucher ein Produkt erhält,
das gesundheitlich unbedenklich ist - selbst bei lebenslangem Konsum. Bei einer
Pflanze mit komplexen Inhaltsstoffen ist der Nachweis für die Toxikologen
naturgemäß schwieriger als bei einem hochreinen Süßstoff. Vom reinen Süßstoff verspricht sich die Industrie hohe
Profite und hat deshalb entsprechende Studien finanziert."


"Es hätte so schön sein können: Was wir
wollten, war ein natürlicher Zuckerersatz, der gut für die Zähne ist und keine
Kalorien hat. Was wir bekommen haben, ist ein chemisch hergestelltes Produkt,
dessen Herstellung der Umwelt schadet und mit einem Naturprodukt nicht mehr
viel zu tun hat. Bei dem aber dank der Zulassung jetzt immerhin die Qualität stimmt


SÜSSSTOFFE

Ersetzen wir Zucker durch Süßstoffe, werden falsche Signale an  das Gehirn gesendet.

Dieses stellt sich auf etwas  Süßes und Kalorienreiches ein, bekommt aber keine Nährstoffe. Das löst Heißhunger aus und  letztlich werden mehr kalorien konsumiert.


ZUCKERERSATZSTOFFE

In einem Experiment versetzten Forscher das Trinkwasser ihrer Versuchstiere mit diesen Süßstoffen.

Die Tiere entwickelten einen Diabetes und nahmen an Gewicht zu.

Erklräung: die Süßstoffe verändern die Darmflora, führen zu Gärungsprozessen und steigern so die Aufnahme von gesättigten Fettsäuren und Kohlenhydraten.

Lassen Sie daher alle Süßstoffe konsequent weg!!!!!!!!!



 


 

 

Aroniasaft und Molkereiprodukte

Bibi | 27.10.2013

Hallo zusammen,
ich möchte hier mal etwas reinstellen...was ich letzte woche in einem gesundheits-newsletter gelesen habe. Leider konnte man mir die genaue quelle nich nennen. Vielleicht weiss jemand mehr darüber....
also die aussage ist...dass man Aronia nicht zusammen mit molkereiprodukten essen soll! ...so wie viele den morgendlichen buco oder soco ...
Begründung:
Die Empfehlung gilt generell für alle Polyphenolreichen Lebensmittel. Diese Stoffe werden, nach Untersuchungen an das Milcheiweis gebunden und verlieren damit ihr antioxidatives Potenzial weitgehen
LG Bibi

Eva | 28.10.2013

Ich werde mich mal bei meinen Aroniasaft Lieferanten der Fa. Walthers erkundigen.
Frau Funfack hat ein Buch herausgegeben und darin sind einige Rezepte, in denen Milchprodukte mit Aroniasaft gemischt werden.
Und vor einigen Jahren bei einem Kongress gab es diese Empfehlung auch von der Fa. Budwig.
Mal sehen, was da kommt.
Ich wünsche Dir eine schöne Woche, liebe Bib
Eva


Doris | 28.10.2013

Liebe Eva, jetzt bin ich wirklich gespannt, ich mag den Saft eh nur pur und vertrage ihn jetzt in kleiner Menge auch gut.
Liebe Grüße - Doris


Eva | 28.10.2013

die Antwort der Fa. Walthers:

Hallo liebe Frau Schnitker,

davon haben wir noch nichts gehört. Ich hab mal ein bißchen recherchiert im Internet und ich vermute, daß das daher kommt, daß schon immer diskutiert wird, ob Milch im Tee (der ja auch Polyphenole enthält) gut ist oder nicht. Es gab wohl Studien, die nachweisen, daß die Milch die Wirkung der Polyphenole herabsetzen kann - aber scheinbar gibt es da auch schon wieder andere Studien, die sagen, daß die Wirkung nur später eintritt, dafür aber noch stärker ist. Wie so oft bei solchen Dingen, gibt es da wieder jede Meinung.

Ich hab einen Artikel gefunden, wo zumindest auf Quellen hingewiesen wird, was diese Aussagen betrifft. Fakt ist, daß ca. die Hälfte der Polyphenole im Aroniasaft Catechine sind, so wie im Tee. Aber eine abschließende Meinung will ich mir da jetzt auch nicht erlauben, wir wissen da auch nicht mehr. Wobei es ja jetzt auch nicht so üblich ist Saft mit Milch zu mischen. Ob Joghurt die gleichen Eiweiße hat wie Milch, kann ich auch nicht sagen. Hin und wieder wird auch über die Presse verbreitet, daß Aroniabeeren direkt vom Strauch nicht gegessen werden dürfen, weil giftig. Also man muß da - vor allem in Internetzeiten - sehr vorsichtig damit sein, was man nun glaubt oder nicht. Schwierig...

Hier der Artikel: http://www.schattenblick.de/infopool/natur/chemie/chera206.html

Ich habe noch Studien gefunden auf pubmed, wo das für Tee mit Milch untersucht wurde, aber da reicht mein Englisch leider gar nicht aus für solche hochwissenschaftlichen Texte. Falls Sie da noch was nachlesen möchten.. Ach, hier einfach auch noch ein Link dazu: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24001682
Hoffentlich hilft das wenigstens ein bißchen weiter. Tut mir leid, daß ich da nichts genaueres für Sie habe.
Herzliche Grüße,
Kirstin Walther
Geschäftsführerin

 

mke (Schmetterlingstanz) | 28.10.2013

Liebe Bibi,
das überrascht mich jetzt aber, weil ja Dr. Budwig gerade auf die Kombi Quark, Leinöl und Aroniamuttersaft in der Antikrebstherapie hingewiesen hat.
Was man aber auch sehr gut machen kann und was zudem noch sehr gut schmeckt, sind frische, tief gefrorene oder getrocknete Arniabeeren mit Gemüse und Fleisch braten - ich finde es ja köstlich zu Hirsch, Huhn und Lamm, aber auch Rind - gibt eine herrlich saure fruchtige Note...
Bin ja mal gespannt, wie die Aussagen zu Aroniasaft und Milchprodukte ausgehen - ich esse nämlich auch facht täglich meinen BuCo...
Lieber Gruß
Imke, die sich jetzt ein Basenentspannungsbad gönnt


Christa/Aeterna | 28.10.2013

Den BudwigCo hat Frau Joh.Budwig entwickelt, schon vor vielen Jahren, die Dame ist schon lange tot. Aber das mit dem Aroniasaft dazu, habe ich erst im Forum gehört..
Jetzt bin ich auch gespannt!

bibi | 28.10.2013

uiiiihhh...danke liebe Eva...da hast du ja richtig gut recherchiert.... ich hatte auch mal gegoogelt und nix gefunden..hatte wohl die falschen stichworte eingegeben,,,,
ja...ich finde auch die antwort von walthers hört sich ehrlich an....und.....sieht ja so dann aus...als wenn es hierbei genau wie bei allem anderen ist....es gibt solche meinungen und studien und solche gegenstudien...die dann wieder das gegenteil aussagen .... was lehrt uns das?? genau...immer auf sein bauchgefühl verlassen und wenn man merkt, dass einem etwas gut tut...wie zB der buco oder soco...dann auch weiter geniessen.... wie es wirklich ist...weiss ja sowieso keiner.... halt wie mit allem ...
lg Bibi


bibi | 28.10.2013

nee...nee...liebe Imke...der Aroniasaft hat nix mit dem Original von Dr. J Budwig zu tun...da geht es in erster Linie um die verbindung des quarks mit dem leinöl...gut verrührt...damit sich die schwefelhaltigen arminosäuren lösen können...das ist die Budwig Creme...da kann man dann noch obst...nüsse etc. zugeben...das mit dem Aroniasaft kommt von den Funfacks...
lg Bibi

Eva | 29.10.2013

Den Budwig-"Cocktail", wie wir ihn kennen stammt nicht von metabolic balance, sondern von den heutigen Inhabern der Fa. Budwig. Wurde aber von Isen so übernommen.
Die Quark-Leinölmischung stammt noch von Fr. Dr. Budwig.
Liebe Grüße Eva
PS: der Geschäftsführer von Budwig hat mir anläßlich eines Kongresses auf eine Frage hin, was Teilnehmer statt Quark nehmen können, wenn sie keinen KuhQuark vertragen, gesagt, dass sowohl Schaf- wie auch Ziegenquark möglich sind oder auch Soja.

 

 

Salzkonsum


Heute - 17.03.2015 von Dr. Worm erhalten:

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, es
gibt ein paar interessante neue Arbeiten zur ewigen Salzkontroverse! 

Laut Robert Koch-Institut liegt die tägliche Kochsalz-Aufnahme in Deutschland
bei Frauen durchschnittlich bei 8,4 Gramm und bei Männern bei 10 Gramm pro Tag.
8,4 g NaCl entspricht 3,3 g Natrium und 10 g NaCl entspricht 3,9 Natrium
(Umrechnungsfaktor = 2,54)

Die DGE empfiehlt bekanntlich den Deutschen nicht mehr als 6 g Kochsalz/Tag (2,4 g
Na/Tag) zu sich zu nehmen.

Meta-Analysen weisen allerdings aus, dass bei Gesunden kein präventiver Effekt einer Minderung der Salzzufuhr 

auf diesen Wert zu erwarten ist und dass eine Senkung auf < 6 g Kochsalz pro Tag
gesundheitlich sogar eher bedenklich ist.

Tatsächlich weisen die Meta-Analysen darauf hin, dass bei einer Zufuhr von 3-5 g Natrium
(8-13 g Kochsalz) 

pro Tag das geringste Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse und
Sterblichkeit beobachtet wird. Damit
konsumieren die Deutschen im Durchschnitt offenbar im optimalen
Salz-Zufuhr-Bereich - aber das mit sehr schlechtem Gewissen...

Frage: Was würden wir nur ohne diese unsere Fachgesellschaft tun?

Wer die Studie vom Robert-Koch-Institut haben will, soll mir  eine Mail senden


Eva | 04.11.2013

The American Heart Association recently strongly recommended a dietary sodium intake of <1500 mg/d for
all Americans to achieve “Ideal Cardiovascular Health” by 2020.
Es gibt aber eine neue Studie (leider nur auf englisch, ich sende sie auf Anforderung gerne zu), die besagt:
!!!!!! However, low sodium diets have not been
shown to reduce cardiovascular events in normotensive individuals or in individuals with pre-hypertension
or hypertension. Moreover, there is evidence that a low sodium diet may lead to a worse cardiovascular
prognosis in patients with cardiometabolic risk and established cardiovascular disease. Low sodium diets
may adversely affect insulin resistance, serum lipids, and neurohormonal pathways, leading to increases in
the incidence of new cardiometabolic disease, the severity of existing cardiometabolic disease, and greater
cardiovascular and all-cause mortality. Although a high sodium intake also may be deleterious, there is good
reason to believe that sodium intake is regulated within such a tight physiologic range that there is little risk
to leaving sodium intake to inherent biology as opposed to likely futile attempts at conscious control. !!!!!
! 2013 Elsevier Inc. All rights reserved. ! The American Journal of Medicine (2013) -, ---

Heißt kurz zusammengefasst "viel Lärm um nichts", was hier bei uns durchgesetzt werden soll.
Unser Körper kann den Salzkonsum sehr gut selber regulieren.
Auch zu wenig Salz kann schaden.

Allerdings sollten wir beim Salz darauf achten, dass es nicht angereichert ist und dass es keine Rieselhilfen enthält.

Greifen wir zu naturbelassenem Meersalz - hier gibt es auch je nach Gewinnungsort Qualitäts- und Geschmacksunterschiede.
Empfehlenswert sind auch Stein- und Solesalz.

Ist hier jemand, der diese paar medizinisch englischen Sätze hier, fachlich einwandfrei übersetzen kann? Dann bitte, bitte machen

So hat es Dr. Worm auf den Punkt gebracht (siehe auch Neuigkeiten):
Eine renommierte, unabhängige Arbeitsgruppe hat die Salz-Saga gerade im American Journal of Medicine kritisch aufgearbeitet und kommt zu einem ganz anderen Schluss: Keine gute Idee, salzarm zu propagieren, wahrscheinlich sogar kontraproduktiv!
Der etablierten Ernährungslehre streuen sie zum Abschluss auch noch ein wenig Salz in die Wunde:
"... Advising low sodium diets seems misguided and potentially dangerous and illustrates the problem of guidelines based on flawed studies using surrogate measures."
Liebe Grüße Eva


Doris | 04.11.2013

Liebe Eva,
mit Deiner Beratung bin ich bisher bestens gefahren, nachdem Du das Thema schon im Forum thematisiert hattest - wie auch den Bu-Co = So-Co. Du vermittelst mir sehr präzise die Sicherheit, die ich in meiner Ernährung benötige. Ich mache mir keine Gedanken mehr um meinen Salzkonsum, weil ich fast alles selber koche. Für meinen Geschmack gibt es nichts besseres als handgeschöpftes Meersalz. - Sicher bedürfen manche Krankheiten eine eigene "Salz-Betrachtung".
Liebe Grüße - Doris

Eva | 04.11.2013

Liebe Doris, ja wir Selbstkocher sind auch Selbstinderhandhaber.
Interessant ist aber auch die Aussage, dass zu niederiger Salzkonsum auch schaden kann, und auch ein selbstbestimmter Salzkonsum keinen negativen Einfluss auf Bluthochdruck haben muss, und dass auch Diabetiker lieber mehr als weniger Salz - vom richtigen - konsumieren sollten und dass auch Herzerkrankungen nicht durch sehr niedrigem Salzkonsum verhindert werden, bzw, umgekehrt ein höherer Salzkonsum zu Herzerkrankungen führt.
Wer selbst kocht, kann ganz gut beurteilen, wie viel Salz er und seine Familie verzehren.
Noch mal "Rieselhilfen = Aluminiumsalz vermeiden".
Aluminiumsalze und Zitronensäure können die Bluthirnschranke durchschreiten und im Alter zu Demenz führen.
Etwas mehr Salz bringt uns dazu mehr zu trinken, das wiederum beugt Austrocknung im Alter (häufig Ursache für Ausfall-erscheinungen) vor
Natürlich gilt das alles für gesunde Nieren, sonst den Doktor fragen
Liebe Grüße Eva


Alibaba | 04.11.2013

Au wei, bloß keine Demenz!!!
Also, ich habe einen recht gemäßigten Salzkonsum,da ich mich sehr an Gewürze und (salzarme)Gemüsebrühe gewöhnt habe, aber neulich habe ich mich erschrocken, wie viel Salz mein Freund noch auf sein - von mir gekochtes und gewürztes - Essen kippte!Zum Glück verwende ich ja Meersalz, aber bei den Mengen, die er verwendete, wäre meine Zunge steif und verschleimt gewesen...und ich hätte Unmengen Wasser trinken müssen. Mein Essen hätte mir auch nicht mehr geschmeckt...Ich glaube, dass jeder Mensch da für sich herausfinden muss, wieviel Salz genug ist..
Alles Liebe an Euch alle,
Almut

Eva | 05.11.2013

Liebe Almut, vielen Dank für Deinen Anruf - macht doch immer wieder Spaß sich auch am Telefon auszutauschen.
Ich koche mit wenig Salz, mache es mir lieber über das fertige Essen, am liebsten ganz grobes Salz, bei gutem Salz -vor allen Dingen Fleur de Sel, steckt da ganz viel Geschmack drin.
Und natürlich muss auch noch frisch gemahlener Pfeffer drüber.
Auch hier wechsle ich gerne die Sorten. Chilischoten trocknen auch gerade, die kann ich dann ins Essen "bröseln"
Liebe Grüße Eva

 

 

Papillonlover | 07.11.2013

Die Sache mit dem Salzkonsum fuchst mich schon seit Jahren.
Ich lese immer wieder man soll aus verschiedenen Gründen einen Teelöffel Meersalz in Wasser auflösen und das trinken obwohl und immer wieder gesagt wird dass zu viel Salz schlecht ist für die Gesundheit, besonders bei Bluthochdruck. Für mich ist das ein ziemlicher Widerspruch! :O
Liebe Grüße!


Eva | 07.11.2013

Deshalb, liebe Karin, habe ich die Aussage von Dr. Worm hier reingestellt. Für Dich ist der englische Text doch kein Problem.
Wer alles selbst kocht, kann doch den Salzkonsum selbst bestimmen. Und auch bei den Bluthochdrucklern reagiert nur ein kleiner Teil empfindlich auf Salz.
Wir nehmen über Fertignahrung, Fast Food mehr als 30 g Salz pro Tag zu uns (wir hier natülich nicht mehr). Empfehlung ist 6 g ?!?!
Wieg mal 6 g ab, das ist eine wahnsinnige Menge. Ich salze gerne, aber so viel brauche ich nicht.
Ich für mich habe entschieden, gutes Salz einzusetzen und den Geschmack auch zu genießen.
Wer kranke Nieren hat, muss das mit seinem Arzt besprechen.
Liebe Grüße Eva


Papillonlover | 07.11.2013

Aber Salzwasser trinken Eva? Ein Teelöffel ist doch ziemlich viel, vermutlich mehr als an einem Tag erlaubt ist oder? Da fallen mir auch wieder die Filme ein, in denen Schiffbrüchige verrückt werden weil sie Salzwasser getrunken haben. Nur Hollywood oder kann das passieren? :))

Eva | 07.11.2013

Auf 1 Liter Wasser 1/2 TL Salz, wiegt ca. 1-2 g
Wir brauchen Salz, ohne Salz wäre ganz schlimm.
Wieg mal 6 g ab, bitte - das darfst Du, wenn Du gesund bist, jeden Tag zu Dir nehmen. Weniger ist nicht gut.
Liebe Grüße
Eva

Papillonlover | 08.11.2013

Danke Eva!
Ich glaube meine Waage wiegt so kleine Portionen nicht.
Ich dachte ein Teelöffel wäre mehr. Sonnige Grüße!
Karin


Elke | 08.11.2013

Hallo,
ich habs mal für dich abgewogen, da meine Waage grammgenau geht.
1 gehäufter TL Salz waren zwischen 6-7g. Ich hätte mich da auch verschätzt. Hab gedacht daß 6g viel weniger Salz sind.
Nur gut, wir haben es ja selber in der Hand wie gesalzen und gewürzt wird.
Liebe Grüße
Elke

NEUER BEITRAG vom 02.01.2014

Bluthochdruck

Weniger Kochsalz in Fertiggerichten gefordert

(aid) - Fast die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland hat einen Bluthochdruck, aber nur jeder Zweite weiß davon. Doch wie bekommen die Menschen diese Erkrankung in den Griff? Darüber diskutierten Experten Ende 2013 beim 37. Kongress der Deutschen Hochdruckliga e.V. in Münster. "Eine Optimierung des Lebensstils gehört bei einer Bluthochdrucktherapie immer dazu", ist Professorin Eva Brand, Stellvertretende Direktorin der Medizinischen Klinik D des Universitätsklinikums Münster, überzeugt. Dazu gehören ein reduzierter Kochsalzkonsum, eine mediterrane, fettreduzierte sowie obst- und gemüsereiche Kost, Gewichtsreduktion bei Übergewicht, regelmäßige körperliche Bewegung bzw. Sport sowie Nikotinverzicht und ein moderater Alkoholkonsum.

Wie die Deutsche Hochdruckliga mitteilt, nehmen viele Menschen bis zu 50 Prozent mehr Kochsalz zu sich als die empfohlene Menge von fünf bis sechs Gramm am Tag. Dafür gibt es zwei mögliche Gründe: Die Verbraucher essen immer mehr Fertiggerichte und Fast Food. Diese Produkte sind oft sehr salzhaltig. Außerdem essen viele Menschen in der Kantine oder im Restaurant. Auch hier steckt in manchen Mahlzeiten zu viel Salz. Wie stark die Speisen gesalzen sind, können die Verbraucher hier nicht beeinflussen. Sie sind den Mahlzeiten und industriellen Fertiggerichten quasi "ausgeliefert".

Menschen mit entsprechenden Verzehrgewohnheiten haben deshalb möglicherweise ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck. Die Weltgesundheitsorganisation ist davon überzeugt, dass sich der Kochsalzkonsum in der Gesamtbevölkerung nur reduzieren lässt, wenn die Hersteller industriell bearbeiteter Lebensmittel die Gerichte weniger salzen und Köche in Kantinen und Restaurants deutlich sparsamer mit Salz würzen.

Unabhängig davon sollten Ärzte ihre Bluthochdruckpatienten dazu motivieren, ihren Lebensstil zu optimieren. Ernährungsfachkräfte sollten die Patienten informieren, welche Alternativen es zu salzreichen Fertiggerichten gibt und wie sie mit wenig Aufwand leckere und salzarme Speisen selbst zubereiten können.
Hedda Thielking, www.aid.de

NEU zu diesem Thema - naja nicht ganz neu - aber trotzdem lesenswert

Warum Salz unverzichtbar ist

von Beate Rossbach

Für unseren Organismus ist Salz unverzichtbar, denn es wird für die Aufrechterhaltung wichtiger Körperfunktionen benötigt. Unser Körper braucht Salz zur:

- Regulierung des Wasserhaushalts

- Produktion der Magensäure

- Bewegung der Muskeln

- Reizübertragung von Nerv zu Nerv

- Aktivierung von Stoffwechselvorgängen

Zwei Gramm pro Tag müssen Sie daher unbedingt zu sich nehmen. 6 Gramm täglich gelten als gesunde Obergrenze.

Viele haben beim Salzen ein schlechtes Gewissen, denn in den Medien konnte man immer wieder lesen, dass Salz den Blutdruck in die Höhe treibt und Herzinfarkte begünstigt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO veröffentlichte 2003 sogar, dass drei Gramm Salz pro Tag weniger genossen, die Schlaganfallrate um 22 % senken könne. Doch nun dringen ganz andere Studienergebnisse an die Öffentlichkeit. So wertete das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit in Köln die Daten von 62 Studien zum Zusammenhang zwischen Salz und Blutdruck aus. Das Ergebnis: Ein Nutzen oder Schaden einer kochsalzreduzierten Ernährung sein bei Patienten mit Bluthochdruck in den Studien nicht nachweisbar.

Warum zu wenig Salz krank machen kann

von Beate Rossbach

Die aktuelle Untersuchung der „Cochrane Collaboration" kam zu noch erschreckenderen Ergebnissen. Dänische Forscher der Universität Kopenhagen hatten für diesen gemeinnützigen Zusammenschluss von Wissenschaftlern 167 wissenschaftliche Studien zum Thema Salz und Blutdruck ausgewertet. Dabei zeigte sich dass eine salzarme Kost den Blutdruck tatsächlich minimal senken kann. Im Durchschnitt war der obere Blutdruck durch die Salzweinschränkung um 1,27 mm/Hg und der untere Wert um 0,07 mm/Hg gesunken. Diese verschwindend geringe Senkung ging allerdings mit einer Erhöhung der Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin einher.

Noch drastischer waren die Aussagen einer 2012 im Fachblatt „Heart" publizierten Studie. Hier hatten über 2.500 Patienten mit Herzschwäche entweder normale Kost oder stark salzreduzierte zu sich genommen. Von den Ergebnissen waren selbst die Experten überrascht: Bei den salzarm Ernährten war die Gesamtsterblichkeit um 95 % höher als bei den Studienteilnehmern mit normalem Salzkonsum! Das Risiko für einen Tod durch Herzversagen war bei den Herzpatienten mit salzarmer Ernährung sogar um 123 % erhöht und diese Patienten mussten auch um 110 % häufiger in ein Krankenhaus eingewiesen werden als die Kontrollgruppe.

Auf Salz zu verzichten, kann besonders im Alter riskant sein. Ältere Menschen haben im Körper nur noch einen Flüssigkeitsanteil von 60 % des Körpergewichts bei kleinen Kindern sind es noch 82 %. Außerdem haben Senioren weniger Durst, trinken zu wenig und nehmen zusätzlich nicht selten noch entwässernde Medikamente. Umso größer ist in dieser Lebensphase die Gefahr, der sogenannten Dehydratation, dem Mangel an Flüssigkeit und Salz. Wenn dann noch die ärztliche Empfehlung gegeben wird, den Salzkonsum einzuschränken, kann die Situation brenzlig werden. Hier können Verwirrtheitszustände auftreten, die sogar mit einer Demenzerkrankung verwechselt werden können.

und das schreibt Dr. Worm dazu:


Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

bislang gibt es keine hinreichende Evidenz für einen klinisch relevanten Vorteil der strikten Salzreduktion.
Denn entscheidend ist nicht ob der Blutdruck - ein Surrogatparameter - ein paar Pünktchen mehr oder
weniger kurzfristig sinkt, sondern ob die kardiovaskulären Erkrankungen/Sterblichkeit bzw. die Gesamt-
Sterblichkeit beeinflusst wird.

Um so konkretere Empfehlungen zur Salzbeschränkung werden aber seit Jahren von Ernährungsexperten
geben! So etwas ist in der Ernährungslehre ja nichts Ungewöhnliches. :-)

Eine multinationale Studie an 100.000 Teilnehmern hat gerde neue Daten zu dieser Frage vorgelegt.
Und siehe da: im Bereich 3 bis 6 g Natrium (7,5 bis 15 g Kochsalz) findet sich das geringste Risiko für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen bzw. -sterblichkeit, aber wie auch für die Gesamtsterblichkeit!!! Na so was!


Immer mehr Daten sprechen dagegen für die Position, die im LOGI-Konzept integriert ist: Statt auf dröge,
kaum einhaltbare strikte Salzarmut zu setzen, ist es offensichtlich sinnvoller, moderat zu salzen und andererseits
die Kalium-Zufuhr deutlich zu erhöhen.

Das ist ein weiterer wichtiger Grund dafür, an Stelle des vielen Brotes und der vielen Backwaren, der größten
Salzquelle unserer Ernährung, lieber Gemüse, Salate, Beeren, Pilze und Früchte zu essen!

Viele Grüße,
Nicolai Worm

Blausäure in Mandeln usw.

Papillonlover | 05.11.2013

Hallo Eva,
sag mal, wie ungesund ist eigentlich die Blausäure in Mandeln? Wie viele Mandeln kann man unbedenklich essen und wie ist dass wenn man damit backt oder sie röstet?
Danke schon mal!
Karin


Eva | 05.11.2013

Bitte nur ganz wenige essen, liebe Karin - ich denke mal 2 -3 sind in Ordnung
Bittermandeln enthalten den Stoff Amygdalin, der für den bitteren Geschmack zuständig ist und der giftig wirkt, denn im Magen mit Hilfe von Salzsäure entsteht dann Blausäure.
Allerdings wird gerade dieser Stoff in der Krebsprävention und auch Heilung verwendet.
Aber dann unter Anleitung und Beobachtung
Liebe Grüße Eva


Christa/Aeterna | 05.11.2013

Hallo Eva,
mein Mann verträgt die Statine nicht, deshalb hat der Chefarzt der Neurol. eine Alternative gesucht. Er hat in Studien der Univers.Toronto nachgeschaut, sie sagen, er soll täglich eine Handvoll Mandeln essen,  die den LDL-Cholesterinwert genauso wie die Statine senken.
Das sind aber mehr, als 2-3 Stück!
Liebe Grüße
Christa

Papillonlover | 05.11.2013

Die Antwort von Eva hab ich befürchtet! Jetzt weis man wieder gar nicht was gut ist!


Renate(Igelfamilie) | 05.11.2013

Hallo,liebe Karin,Da musst Du halt jede einzeln geniessen und nicht so gierig die ganze Hand voll verschlingen! Lach!! Dann merkst Du,wenn Du eine bittere in Deiner Tüte mit süßen Mandeln hast,denn nur die sind unbekömmlich.....Spaß muss auch mal sein.Liebe Grüße! Renate.

 

Christa/Aeterna | 05.11.2013

Hallo Renate,
klar ich habe an süße Mandeln gedacht und ich denke der Arzt auch, ich habe einen richtigen Schreck bekommen,
liebe Grüße Christa

Eva | 05.11.2013

In süßen Mandel ist keine nennenswerte Blausäure, die können handvollweise gegessen werden. Nur in Bittermandeln, Aprikosenkernen, Pflaumenkernen und Apfelkernen ist Blausäure. Also keine Panik - meine Lieben
Liebe Grüße Eva


bibi | 05.11.2013

..genau...es gibt ja krebskranke...die essen bis zu 80 bittere aprikosenkerne pro tag...und haben keine unerwünschten wirkungen oder vergiftungserscheinungen...um den krebsheilenden effekt zu bekommen....bittere mandeln haben aber einen geringeren anteil an amygdalin...auch als Vit B17 bekannt...es gibt aber menschen...die vertragen das gar nicht... lg bibi


Christa/Aeterna | 05.11.2013

Oh, vielen Dank, da habe ich wieder etwas dazu gelernt. Ich wusste nur, dass die Pflaumen-, Aprikosenkerne nicht zu essen sind,
lG Christa

bibi | 06.11.2013

Halo liebe Mona...und natürlich alle interessierten,
ich mache mal nen neuen Beitrag auf...sonst liest es keiner auf S 2 oder 3 ;-)
alsooooo.. das sogennate Vitamin..was gar keins ist ...heisst B17...und es gibt mittlerweile einige Bücher zu diesem Thema...die bei uns in D (noch) nicht verboten sind...es gibt ja auch Ärzte...die damit Krebskranke behandeln und zwar erfolgreicher als herkömmliche.....aber dann mit extrakt und nicht mit den Kernen...wer Interesse an solchen Büchern hat...muss mal googeln...das bekannteste ist von Philip Day und heisst..."Chemo...Strahl...Stahl & Co"....oder so ähnlich ...habs gerade nicht parat... undist ins deutsche übersetzt...da stehen die ganzen Hintergrundinformationen drin...also er hat die ganzen Behandlungserfolge und die Entstehung des Vit B17 darin beschrieben...ist sehr interessant ..und verdeutlicht...dass man Krebs nicht mit vwegschneiden oder mit chemo heilen kann...da es auch eine stoffwechselentgleisung als Ursache hat...und demzufolge auch anders behandelt werden muss... ernährung ist dabei ganz wichtig....
lg Bibi


Eva | 06.11.2013

Danke liebe Bibi, es ist fantastisch, was wir hier alle erfahren können.   Jeder muss sich aber selbst Gedanken machen, was für ihn das Beste ist. Aber Anregungen gibt es hier schon jede Menge.
Liebe Grüße Eva

 

28.11.2013

Darmsanierung - die Sie selbst durchführen können

So unterstützen Sie eine Symbioselenkung

von Beate Rossbach

Wenn Sie eine Symbioselenkung (beim Arzt) durchführen lassen, können Sie den Aufbau Ihrer Darmflora mit weiteren Maßnahmen wirkungsvoll unterstützen.

Greifen Sie zu Natur-Joghurts. Natürliche Joghurts, die nicht ultrahoch erhitzt wurden, enthalten Milchsäurebakterien, die für ein gesundes Darmmilieu sorgen. Essen Sie davon täglich einen Becher. Die bessere Wirksamkeit der beworbenen Drinks ist nicht wissenschaftlich bewiesen.

Verzichten Sie weitgehend auf Zucker. Zucker und Weißmehlprodukte sind die Ernährungsgrundlage von Darmpilzen. Essen Sie daher in den Wochen der Behandlung möglichst wenig Süßigkeiten und Kuchen und bevorzugen Sie Vollkornprodukte.

Machen Sie eine Brottrunk-Kur. Durch den Brottrunk erhalten Sie einen wertvollen Stamm der Milchsäurebakterien (Lactobazillus reuteri). Trinken Sie davon täglich l, falls Ihnen das Getränk zu bitter schmeckt, können Sie es auch mit Wasser oder Apfelschorle verdünnen.

Essen Sie milchsauer vergorene Nahrungsmittel. Sauerkraut, fermentierte Bohnen, eingelegte Mixed Pickles oder Kombucha sind mit Milchsäure vergoren und können so Ihre Darmflora unterstützen. Bauen Sie diese Lebensmittel öfter mal in Ihren Speiseplan ein.

Trinken Sie reichlich stilles Wasser. Durch eine Symbioselenkung werden alte Schlacken gelöst. Damit die anfallenden Giftstoffe abtransportiert werden können, sollten Sie jetzt täglich mindestens 2 l Wasser oder ungesüßten Kräutertee trinken.

Heilerde bindet gelöste Giftsstoffe. Während der Symbioselenkung wird Ihr Darm von angesammelten Schadstoffen und Schlacken befreit. Trinken Sie etwa 2-mal wöchentlich ein Glas Wasser mit 1 El Heilerdepulver (Apotheke) zur Bindung der Giftstoffe.

Nehmen Sie möglichst keine Antibiotika ein. Ein Antibiotikum unterscheidet nicht zwischen „guten" und „bösen" Keimen und zerstört daher auch die bei der Darmsanierung zugeführten Keime. Eine Behandlung mit Antibiotika ist daher während der Symbioselenkung nicht sinnvoll.

Schränken Sie Ihren Alkohol- und Kaffee-Konsum ein. Genussmittel reizen die Darmschleimhaut und übersäuern den Gesamtorganismus. Halten Sie sich daher während der Darmbehandlung mit Alkohol und Kaffee zurück.

 

Immunsystem (im Winter) stärken

Immunschwächende Nahrungsmittel nach der TCM

von Beate Rossbach

Die der TCM zugrunde liegende taoistische Lehre ordnet alles Lebendige in fünf Elemente ein: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Dabei gilt das Element Erde als die Mitte allen Lebens, weshalb auch die in unserer Körpermitte liegenden Verdauungsorgane Magen und Bauchspeicheldrüse nach chinesischer Sicht dem Erdelement zugeordnet werden. In diesem Element wird die Nahrung in Energie umgewandelt, die unser Organismus für seine vielfältigen Aufgaben benötigt. Alles, was das Erdelement stärkt, unterstützt auch das Immunsystem und macht uns widerstandsfähig. Generell wird das Erdelement durch einen mild-süßen Geschmack gekräftigt, der allerdings nicht durch die Zugabe von Zucker entstehen soll. Haushaltszucker blockiert den Energiefluss der Mitte und nimmt dem wichtigen Erdelement die Kraft. Mit diesen Nahrungsmitteln schwächen Sie das Erdelement:

- rohes Obst und Gemüse

- Zitrusfrüchte

- Blumenkohl, Spargel

- Weizenmehl-Produkte

- kalte, kohlensäurehaltige Getränke, Fruchtsäfte

- Milchprodukte

Diese Nahrungsmittel dürfen Sie im Sommer reichlich genießen, in der kalten Jahreszeit sollten Sie ihren Verzehr jedoch einschränken. Auch die Zubereitungsart beeinflusst die Wirkung der Nahrungsmittel. So sind blanchierte oder in viel Wasser gekochte Lebensmittel kühlend, Grillen und Braten dagegen lässt selbst ansonsten neutrale Nahrungsmittel wärmend wirken.

Die Nahrung liefert in der TCM die notwendige Energie zum freien Fluss der Lebensenergie (Qi). Gleichzeitig gilt der Funktionskreis Magen als die „Mitte", in der - wie die Chinesen sagen - das „Verdauungsfeuer lodert". Wird diese Mitte zu kühl, werden wir müde, beginnen zu frieren und werden infektanfällig. Daher benötigt ein starkes Immunsystem eine ausreichende „Betriebstemperatur", die über die Art der Ernährung geregelt werden kann. Grundsätzlich teilt die TCM alle Nahrungsmittel danach auf, ob sie den Körper erwärmen oder eher abkühlen. Dabei spielt die Temperatur der Nahrungsmittel nur eine untergeordnete Rolle. So wirkt z. B. warmer Brokkoli kühlender als eine kalte Aprikose. Generell sollten Sie jedoch in der kalten Jahreszeit möglichst drei warme Mahlzeiten täglich zu sich nehmen.

Beginnen Sie daher den Tag mit einem warmen Frühstück. Nach den Lehren der TCM haben Magen und Darm morgens zwischen sieben und elf Uhr ihre aktivste Phase. Wenn Sie Ihrem Körper um diese Zeit wärmende Nahrung zuführen, halten Sie Ihren Körper länger warm und schonen Ihr Immunsystem, das sich dadurch ausschließlich seiner Abwehrfunktion widmen kann. Optimal ist für das Frühstück ein warmer Getreidebrei aus Hafer oder Hirse, dem Sie gekochtes Obst wie Birnen, Äpfel oder Pflaumen beigeben können. Alternativ können Sie auch einen warmen Toast mit einer Eierspeise essen. Trinken Sie dazu einen Tee mit etwas Ingwer oder Zimt. Wenn Sie nicht auf die Tasse Kaffee am Morgen verzichten möchten, fügen Sie ihr eine Prise Kardamom bei. Dadurch wird auch der ansonsten in der TCM als neutral geltende Kaffee zu einem wärmenden Getränk.

Sicher denken Sie auch, dass ein großes Glas frisch gepresster Orangensaft gut für Ihr Abwehrsystem ist, da es reichlich Vitamin C enthält. Die TCM sieht das jedoch anders, denn Orangen gehören zu den kühlenden Lebensmitteln, die Sie im Sommer verzehren sollten. Bevorzugen Sie, wenn Sie rohes Obst essen möchten Aprikosen und Pflaumen, die beide wärmenden Charakter haben. Reichlich Vitamin C liefern Ihnen im Winter die heimischen Kohlsorten, die Sie allerdings nur kurz dünsten sollten, damit das Vitamin nicht zerstört wird. Da auch Kohl zu den Erdgemüsen gehört, stärkt er gleichzeitig das Erdelement und wirkt zusätzlich erwärmend.

 

Gluten vernebelt die Sinne
Wenn man - meist kurze Zeit nach dem Essen - das Gefühl hat, das eigene Gehirn befinde sich in einem Nebel, wenn man sich einfach nicht konzentrieren und auch nicht mehr klar denken kann, wenn man sich fühlt, als habe man Drogen genommen, obwohl das keineswegs der Fall war, dann ist man nicht unbedingt in der Anfangsphase einer Demenz oder gar geisteskrank. Es könnte ganz einfach eine Glutenunverträglichkeit dahinter stecken.

Von der Schulmedizin ignoriert
ܜber Altersdemenz, über die Alzheimer Krankheit und über Konzentrationsstörungen oder ADHS findet man reichlich Informationen. ܜber die vernebelten Sinne durch Gluten (sog. Brain Fog) erfährt man dagegen kaum etwas. Brain Fog hat nichts mit Alzheimer, nichts mit Demenz und auch nichts mit Depressionen oder geistigen Krankheiten zu tun. Bei Brain Fog handelt es sich um ein völlig eigenständiges Symptom, welches jedoch leider von der Schulmedizin nicht als Symptom anerkannt wird. Im Gegenteil: Die Schulmedizin ignoriert den Brain Fog gröߟtenteils, obwohl es sich dabei um ein heute weit verbreitetes Symptom handelt.

Wenn das Brötchen Verwirrung stiftet
Betroffene verbringen möglicherweise viele Stunden ihres ganzen Lebens in einem geistigen Nebel zu und sind nicht in der Lage, sich zu konzentrieren, schnelle Schlüsse zu ziehen, Informationen richtig zu verarbeiten und in der Schule oder am Arbeitsplatz mitzuhalten. Ein solcher Zustand kann im Tagesverlauf immer wieder auftreten. Doch wer oder was ist der Grund dafü? Es könnte das Frühstücksbrötchen sein, das Sandwich zur Mittagszeit oder die Pasta zum Abendessen. In all diesen Lebensmitteln steckt glutenhaltiges Getreide. Gluten ist ein Protein, das in den meisten Getreidesorten wie zum Beispiel Weizen, Roggen, Hafer und Gerste enthalten ist. Genau dieses Gluten kann (bei empfindlichen Menschen) die beschriebenen Symptome auslösen. Es kommt zu bestimmten Reaktionen im Gehirn. Dort wird das sensible Gleichgewicht von Hormonen und anderen Botenstoffen immens gestört. Als Folge davon können verschiedene psychische Probleme entstehen, angefangen von Depressionen, Autismus bis hin zu Schizophrenie.

Gluten - €“ Das Opium im Weizen
Gluten ist schwer verdaulich. Oft wird es nicht vollständig in einzelne Aminosäuren zerlegt. Es bleiben unvollständig verdaute Gluten-Bruchstücke zurück. Diese Protein-Bruchstücke nennt man Peptide. Je nach Zustand der Darmschleimhaut können sie die Schleimhaut passieren und gelangen in die Blutbahn. Gluten-Peptide können nun körpereigene Stoffe (Endorphine) nachahmen, die im Gehirn wichtige Funktionen innehaben und am Schmerz- oder auch Glücksempfinden und an der Steuerung des Hungergefühls beteiligt sind. Man nennt die Gluten-Peptide auch opioide Peptide. Das Wort "opioid" stammt dabei von "Opium" ab und weist auf die benebelnde Wirkung dieser Peptide hin. Gluten-Peptide können auߟerdem allergische Reaktionen auslösen. Diese können sich in Schwellungen und Entzündungen äußern. Im Gegensatz zu einem Insektenstich beispielsweise am Arm, dessen Schwellung leicht erkennbar und auch unmissverständlich spürbar ist, spürt man Schwellungen im Darm, die durch eine allergische Reaktion ausgelöst werden, nicht unbedingt. Noch schwieriger zu entdecken sind allergische Entzündungen, wenn sie im Gehirn stattfinden. Das Gehirngewebe hat nicht - wie etwa die Haut - die Möglichkeit, sich über Juckreiz oder Schwellungen bemerkbar zu machen. Daher verlaufen allergische Entzündungen im Gehirn - beispielsweise aufgrund von Gluten-Peptiden - sehr subtil, wie etwa durch ein vernebeltes Gefühl im Kopf.

Ursachen der Glutenunverträglichkeit
Die interessanteste Frage ist jetzt aber: Wie kann sich eine solche Glutenunverträglichkeit, an der bekanntlich nicht jeder leidet, überhaupt erst entwickeln?
1. Magensäuremangel
Eine mangelhafte Proteinverdauung kann auf einen Magensäuremangel hinweisen. Ein Magensäuremangel wiederum kann verschiedene Ursachen haben. Dazu zählt die regelmäߟige Einnahme von Medikamenten, welche die Magensäureproduktion hemmen. Andererseits kann ein Mangel an Zink und Vitamin B6 zu einem Magensäuremangel führen. Beide Mikronährstoffe haben Einfluss auf die Magensäureproduktion.
2. Beschädigte Darmschleimhaut
Wenn nun im Magen ein Magensäuremangel herrschte, dann erreichen unvollständig verdaute Gluten-Partikel den Darm. Normalerweise sollten keine unvollständig verdauten Partikel die Darmschleimhaut passieren können. Dies geschieht nur dann, wenn die Darmschleimhaut geschädigt ist, wie beim €žleaky gutt.
3. Getreide eignet sich nicht als Grundnahrungsmittel
Nun wartet Gluten nicht einfach ab, bis die in Punkt 1 und 2 beschriebenen Zustä¤nde irgendwann einmal eintreffen. Gluten ist direkt und höchstpersönlich daran beteiligt, dass Punkt 1 und 2 überhaupt erst entstehen. Glutenhaltige Getreide sind also an der Förderung einer chronischen ܜbersäuerung und an der Zerstörung der Darmflora beteiligt. In anderen Worten: Gluten schafft selbst die Voraussetzungen für seine Unverträglichkeit

 

Kommentare hierzu bitte im Gästebuch - mein Fazit: gar nicht erst auf eine Glutenunverträglichkeit warten, sondern von vorn herein diese Getreideprodukte vermeiden. Auf Nuss- und Samenmehle setzen


 

Die Cholesterinlüge - Wie fettarmes Essen uns krank und dement und impotent macht!

Bereits 1956 hat ein US Forscher über den Zusammenhang zwischen hohem Cholesterin und Herzinfarkt geforscht. Seine damaligen wiss.  Berichte sind öffentlich zugänglich. Er fand keinen konkreten Zusammenhang! Und trotzdem veröffentlichte er damals seine geschönte Forschung, als wenn es einen Zusammenhang geben würde! Das wurde von Ärzten und Pharmaindustrie begierig aufgenommen und als Tatsache weiter verbreitet - bis heute! Mit Milliarden-Umsätzen für nutzlose und z.T. gefährliche Medikamente.
Laut Bericht des WDR ist "schon lange bekannt und durch zahlreiche Forschungen weltweit bewiesen, dass es keinen Zusammenhang zwischen Cholesterin und Fett in der Nahrung und Arterienverkalkung und Herzinfarkt gibt!" Es ist in Fachkreisen schon lange bekannt, aber fast alle Ärzte machen ihren Patienten Angst damit und verschreiben fortlaufend nutzlose und sogar gefährliche Medikamente. Es wurde sogar bewiesen, dass unser Körper praktisch selbst entscheidet, ob und wie viel Cholesterin er aufbaut. Weiterhin wurde bewiesen, dass speziell die in der Butter enthaltenen Fette unser Immunsystem stärken. Ein Teil der Gesundheits-Freaks, die viel Sport treiben und ganz bewusst fettarm leben, in Wirklichkeit krank sind. Sie haben trotz aller Bemühungen um sehr gesunde Nahrung eine Fettleber, und das verursacht nun wirklich Herz-Kreislauf-Belastungen. Eva
: unbedingt das Buch von Dr. Worm lesen "Die Menschenstopfleber" und wer dann morgens noch Semmeln mit Marmelade usw. isst, der ist selber schuld

Schuld daran sind die Kohlehydrate!

Sie sorgen dafür, dass im Körper "Entzündungen" entstehen, die die Gefäße und das Gehirn angreifen. Großflächige Untersuchungen haben bewiesen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Diabetes und Alzheimer gibt! Die Geschichte der Gesundheit mit und ohne Fett muss also komplett neu geschrieben werden. Alles was uns in den letzten 50 Jahren aufgetischt wurde, waren Lügengeschichten. Die ach so gesunden Margarinen bestehen aus gehärteten Fetten, die für unseren Körper fremd und weitgehend schwer verdaulich sind und keinen gesundheitlichen Nutzen haben, ganz im Unterschied zu Butter. Auch die Mär vom guten HDL und schlechten LDL Cholesterin ist inzwischen widerlegt. Es handelt sich dabei um 2 völlig unterschiedliche Stoffe. Das "schlechte" LDL benötigt unser Körper um Cholesterol ins Gehirn zu transportieren (das Gehirn benötigt Cholesterin für seine Funktion.) Nur das oxidierte LDL, verursacht durch zu viel Zucker / Kohlehydrate ist schädlich und nicht mehr in der Lage seine Funktion des Cholesterintransports ins Gehirn auszuführen. Eva: das ist dann das VLDL - kann auch bestimmt, bzw. ausgerechnet werden - Arzt fragen

Studien zeigen: Hoher Cholesterinverzehr kann geschädigtes Gehirn reparieren

Es ist vielleicht gar nicht so schlecht, Lebensmittel mit hohem Cholesteringehalt auf den Speisezettel zu setzen. Darauf deutet zumindest eine neue Studie hin, deren Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlicht wurden. Wie sich herausstellt, unterstützt Cholesterin die Bildung eines wichtigen Bestandteils des Nervensystems, der die Kommunikation der Nervenzellen untereinander ermöglicht und die Entwicklung von Erkrankungen des Gehirns - beispielsweise Parkinson und Alzheimer - verhindert. Je höher die Cholesterinwerte der Probanden waren, desto besser waren auch ihre Testergebnisse. Cholesterin ist wichtig für die Gehirnentwicklung bei Kindern. Außerdem spielt es im Erwachsenenalter eine Rolle für die Funktionsfähigkeit der Nervenzellen, was den Zusammenhang erklären könnte.
 
Cholesterin offenbar gut für alle

Cholesterin ist für eine störungsfreie Funktion von Gehirn und Nervensystem notwendig. Dieses unkonventionelle Konzept wurde bereits in früheren Studien bestätigt. Cholesterin ist ein entscheidender Baustein allen menschlichen Gewebes. Den Spiegel einer so wichtigen Substanz zu senken, ist absurd. Stellen Sie sich einmal vor, Ihr Haus wäre Ihr Körper und die Nägel, die es zusammenhalten, wären das Cholesterin. Jetzt gehen Sie daran, sämtliche Nägel herauszuziehen. Was passiert? Das Haus verwandelt sich in einen Schutthaufen. Genauso ist es mit dem Körper des Menschen. 
Cholesterinsenkende Statine sind gesundheitsschädlich, verursachen Alzheimer

Das bedeutet, dass die cholesterinsenkende Wirkung der Statine, jener Medikamente, die die Schulmedizin absurderweise als »Wundermittel« bezeichnet, erhebliche gesundheitliche Schäden verursachen kann. Indem sie die natürliche Bildung von Cholesterin in der Leber hemmen, können Statine dem Körper das so dringend benötigte Cholesterin entziehen und dadurch das Nervensystem und die Wahrnehmungsfähigkeit erheblich schädigen. Der Weg zu gesunden Cholesterinwerten führt nicht über die Einnahme synthetischer Medikamente, sondern über eine entsprechende Ernährung. Soll das Gehirn reibungslos funktionieren, braucht es unbedingt Fett in Form von Cholesterin. Hohe Zuckerweerte verändern (glykolysieren) die Transportsysteme für Cholesterin und das könnte ein Grund dafür sein, warum die Zuckerkrankheit auch neurologische und Gehirnstörungen mit sich bringt. Darunter fallen auch Bewusstseinsstörungen, Depressionen und ein erhöhtes Alzheimer-Risiko. Eva: warum fällt mir hier Kokosöl und Kurkuma ein?

Wenig Zucker hält das Gehirn in Form
Die Folgen für das Gehirn zeigten sich schon nach wenigen Tagen. Stieg bei Mäusen der Zuckerspiegel geriet ihr Fettstoffwechsel im Gehirn völlig aus den Fugen. Sobald sie wieder Insulin bekamen, pendelte er sich wieder ein. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Blutzuckerwerte immer möglichst normal bleiben! Am besten durch strikte Reduktion von Kohlehydraten!

 

Quelle: Stoffwechselwerkstatt in der VillaVita

Eva: Fazit - es geht nichts über eine gesunde Ernährung - mit viel Gemüse, wertvollem Eiweiß, gesunden Fetten, auch mit Nüssen/Nussmehlen, bestem Meersalz (oder Sole-/Steinsalz immer naturbelassen).

und noch etwas

Wermut-Tee senkt Cholesterin
 

 

Lagert sich zu viel Cholesterin an den Innenwänden unserer Gefäße ab, steigt das Risiko einer Herz- oder Kreislauf-Erkrankung enorm. Denn die Gefäße können mit der Zeit verstopfen. Wermut-Tee gilt als Geheimtipp. Er regt die Verdauung an und fördert so die Ausscheidung des Cholesterins über den Darm. Zweimal wöchentlich eine Tasse davon hilft schon. Achtung: Wermut-Tee schmeckt sehr bitter. Wer möchte, kann einen Teelöffel Honig hinzufügen, denn der wirkt zudem noch antibakteriell gegen Magenkeime.

Und noch etwas zu Cholesterin, Eier und Fett

Dr.  Worm 02.05.2015

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

es gibt ja eine neue Fett-Leitlinie der DGE. Darin wird festgestellt, dass weder die Höhe der gesamten Fettzufuhr noch die Zufuhr von
gesättigten Fettsäuren ein Risiko für ernährungsmitbedingte Erkrankungen ist. Auch wird darin erstmals festgestellt, dass die Höhe der Cholesterinzufuhr für
gesunde Menschen kein Risiko für irgendeine dieser Erkrankungen darstellt. Ausnahme Diabetiker: Die könnten ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre
Sterblichkeit haben.

Deshalb  empfiehlt (Eva ?????) die DGE auch allen (Eva ?????) gesunden Deutschen, die Cholesterinzufuhr weiterhin auf 300  mg pro Tag zu beschränken.
Gleichfalls sei die Fettzufuhr einzuschränken - primär durch Minderkonsum von gesättigten Fettsäuren.

So sollen Milchprodukte natürlich nur als fettarme Variante konsumiert werden. Die DGE wie sie leibt und lebt! :-)

EVA: Kann die DGE  keine Studien lesen  und richtig auswerten?????

Zwei neue Studien aus dem aktuellen AJCN passen prima zu
diesen Empfehlungen:

- Virtanen et al. stellen fest: je mehr Eier, desto
weniger Diabetes-Risiko

- Ericson et al. stellen fest: je mehr Sahne und andere
fettreiche Milchprodukte desto geringer das Diabetes-Risiko.

Die neuen US-Empfehlungen sehen ja vor, die
Cholesterin-Empfehlungen zu kippen. Zieht die DGE nun wegen "neuer
Erkenntnisse" nach? Ich tippe "ja" - nach einer gewissen Latenzzeit.
Früher betrug sie typischerweise 3 bis 5 Jahre.

Wenn die Bundesregierung ihre Pläne für das schnellere
Internet wahr macht, verkürzt sich das vielleicht doch noch um ein paar
Jährchen...

EVA ist das nicht zum Haareraufen????????????


 

Von Liebscher-Bracht - 07.07.2014

Der aktuelle Fall einer Patientin veranlasst mich erneut über das Hormon Vitamin D zu schreiben. Sie erkrankte vor einigen Jahren an Brustkrebs.
Aufgrund der Einnahme von Antiöstrogenen entwickelte sich eine Osteoporose. Der Vitamin D-Spiegel wurde lange nicht überprüft, als Behandlung
wurde ihr eine kleine Dosis Vitamin D und Calcium gegen den Knochenschwund verordnet. Der Aufenthalt in der Sonne wurde ihr nur mit Sonnenschutzmittel, das einen Faktor größer als 30 hat, empfohlen. Dieser Sonnenschutzfaktor verhindert aber vollständig, dass Vitamin D selbst gebildet wird.
Wichtig zu wissen: die wissenschaftliche Beweislage zeigt klar, dass insbesondere bei dieser Kombination aus Erkrankung und Medikamenteneinnahme,
das Vitamin D erheblich zur Verbesserung des Gesundheitszustandes beiträgt. Ganz besonders sollte auf ein bestmöglich funktionierendes
Immunsystem geachtet werden, das in der Lage ist Bakterien, Viren aber auch entartete Zellen wie Krebszellen zu entdecken und
unschädlich zu machen. Hier spielen die „Dendritischen Zellen“ eine wichtige Rolle. Entdecken sie etwas Verdächtiges, fressen sie es auf. Anschließend
wandern sie mit ihrer „Beute“ in den nächst gelegenen Lymphknoten, schlagen dort Alarm und zeigen ihren „Fund“. Ein Heer von T-Zellen beginnt den Angriff auf die aufgespürten Feinde. Um erfolgreich zu sein, müssen dazu sowohl aggressive, entzündungsfördernde Th1-Zellen als auch friedliche, entzündungshemmende Th2-Zellen aktiviert werden. Fehlt Vitamin D, überwiegen die Th1-Zellen und die Türen sind offen für chronische Entzündungsprozesse, die wiederum für vermehrtes Krebszellwachstum mitverantwortlich sind. Insbesondere bei der Entstehung und der Behandlung von Brust-, Prostata- und Dickdarmkrebs ist dringend auf eine ausreichende Vitamin D Versorgung zu achten. Eine Studie des Krebsforschungszentrum Heidelberg zeigte, dass eine
ausreichende Versorgung mit Vitamin D das Brustkrebsrisiko um 69% reduziert. Laut dem Robert-Koch-Institut in Berlin leiden etwa 90 Prozent der Bevölkerung an einem Vitamin D-Mangel. Es spielt auch bei Osteoporose, Knochenschmerzen, Depressionen, Atemwegserkrankungen Multipler
Sklerose, Diabetes, Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Darmerkrankungen, Altersdemenz, Autoimmunerkrankungen sowie bei der Zellalterung
insgesamt eine große Rolle.
Lassen Sie unbedingt Ihren Vitamin D-Spiegel bestimmen. Dazu eignet sich nur der 25- OH-DSpiegel. Der optimale Wert sollte zwischen 40 – 60 ng/ml oder 100 – 150nmol/l liegen. Nutzen Sie nach erfolgter Gewöhnung die Sonne ohne Schutz. Denn Empfehlungen liegen mit der Einnahme von 800 IE (internationale Einheiten) weit unter den Werten, welche durch die natürliche Gewinnung von Vitamin D zu erreichen sind. Schon 10 Minuten Sonne produzieren 10.000,
längere Zeiten bis zu 25.000. Zuviel scheidet der Körper einfach aus.

Eva: Neue Erkenntnisse - Sonnenschutz kann schwarzen Hautkrebs nicht verhindern - da hilft nur Schatten und Kleidung

und zum Vit. D tanken reichen 10 Minuten in der Sonne - ungeschützt - allerdings sofort raus aus der Sonne, wenn die Haut sich auch nur leicht rötet.

Je brauner unsere Haut umso weniger können wir Vit. D durch die Sonne tanken

 


Warum Vitamin D bei Schuppenflechte hilft

Abwehrprotein der Haut stoppt neu entdeckten Entzündungsmechanismus

München, 12.05.2011 - Universität München

Silbrig schimmernde, stark schuppende Beläge auf der Haut, die jucken und spannen, kennzeichnen die Schuppenflechte (Psoriasis). Zwei Millionen Patienten leiden allein in Deutschland an dieser Erkrankung, die bei entsprechender genetischer Veranlagung durch eine überschießende Entzündungsreaktion auf Reizungen der Haut ausgelöst wird. Einen völlig neuartigen Mechanismus, wie diese Entzündungen zustande kommen, klärte nun die Forschungsgruppe um Dr. Jürgen Schauber vom Klinikum der Universität München auf: Die Wissenschaftler entdeckten, dass körpereigene DNA in der Zellsubstanz – sogenannte zytosolische DNA – einen Proteinkomplex aktiviert, der dann die weitere Entzündung vorantreibt. „Dieser Mechanismus kann allerdings auch ausgeschaltet werden, indem ein spezielles Abwehrprotein der Haut – das sogenannte Cathelicidin LL-37 – an die zytosolische DNA bindet“, sagt Schauber. Da Vitamin D die Produktion von Cathelidicin LL-37 in der Haut steigert, könnte dies die positive Wirkung von Schuppenflechte-Therapien mit Vitamin D-ähnlichen Substanzen erklären. Nun wollen die Wissenschaftler untersuchen, ob sich der neu entdeckte Entzündungsweg auch über alternative Therapiestrategien beeinflussen lässt. (Science Translational Medicine, 11. Mai 2011)

Schuppenflechte ist eine chronische entzündliche Hauterkrankung, in deren Verlauf es zu einer Immunreaktion gegen Zellen der Oberhaut kommt, sogenannte Keratinozyten. In der Folge vermehren sich die Keratinozyten besonders stark, sodass sich die Haut verdickt und schuppt. Einmal ausgebrochen, kommt die Krankheit in Schüben immer wieder. Auslöser können Infektionen oder Medikamente, aber auch mechanische Reizungen der Haut sein. Ein Schlüsselmolekül für die Entstehung von Schuppenflechte ist das entzündungsfördernde Signalmolekül Interleukin 1 (IL-1) beta, das allerdings erst von sogenannten Inflammasomen aus einem Vorläuferprotein gebildet werden muss. Inflammasome sind Proteinkomplexe, die als Reaktion auf Gefahrensignale in der Zelle gebildet werden. „Uns interessierte, welche Inflammasome bei Schuppenflechte besonders aktiv sind und wie diese aktiviert oder gehemmt werden könnten“, beschreibt Schauber das Ziel der Studie. Tatsächlich konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass in der Haut von Psoriasispatienten das Inflammasom AIM2 besonders aktiv ist. AIM2 erkennt DNA in der Zellsubstanz – sogenannte zytosolische DNA – als Gefahrensignal und aktiviert daraufhin die Produktion von IL-1beta, wodurch die Entzündungsreaktion verstärkt wird. „Interessanterweise ist in der Haut von Psoriasispatienten auch zytoplasmatische DNA vorhanden. Normalerweise befindet sich DNA in menschlichen Zellen nur im Zellkern oder in den Mitochondrien, im Zytoplasma hat sie nichts zu suchen“, erklärt Schauber, der in weiteren Experimenten beweisen konnte, dass diese DNA tatsächlich zur Alarmierung von AIM2 führt. Die Herkunft der zytosolischen DNA ist ungeklärt, möglicherweise entweicht sie nach Verletzungen aus dem Zellkern ins Zytosol oder es wird DNA absterbender Zellen aus der Umgebung aufgenommen.

Auch kleine Eiweiße in der Haut, die normalerweise für die Abwehr von Bakterien zuständig sind, können an DNA binden. Schaubers Gruppe beschäftigt sich bereits seit Längerem mit Cathelicidin, das zu diesen antimikrobiellen Eiweißen gehört. Deshalb lag es für die Forscher nahe zu untersuchen, ob Cathelicidin die Aktivierung des Inflammasoms AIM2 beeinflusst – und tatsächlich bindet Cathelidicin zytosolische DNA und hebt so deren entzündungsfördernde Wirkung auf. Diese Beobachtung könnte die Wirkung bereits erfolgreich angewandter Psoriasis-Therapien mit Vitamin D-ähnlichen Salben und Cremes oder mit UV-Licht erklären: Vitamin D erhöht die Produktion von Cathelidicin in der Haut, und auch die Therapie mit UVB-Licht führt zur vermehrten Bildung von Vitamin D und Cathelidicin. „Es ist gut denkbar, dass sich aus der neu entdeckten Funktion von Cathelidicin neue therapeutische Ansätze ergeben“, betont Schauber. In einem nächsten Schritt wollen die Forscher untersuchen, ob die Entzündungsaktivierung über Inflammasome auch bei anderen chronischen entzündlichen Hauterkrankungen eine Rolle spielt – und ob sich diese Mechanismen für neue Therapien nutzen lassen. (göd)

Publikation:
Cytosolic DNA Triggers Inflammasome Activation in Keratinocytes in Psoriatic Lesions;
Y. Dombrowski, M. Peric, S. Koglin,C. Kammerbauer, C. Göß, D. Anz, M. Simanski, R. Gläser, J. Harder, V. Hornung, R. L. Gallo, T. Ruzicka, R. Besch, J.
Schauber;

Heilmittel Sonnenlicht: Tanken Sie Vitamin D!

Unter Sonneneinstrahlung stellt die Haut Vitamin D her – das hebt auch die Stimmung
Sie sind schlecht gelaunt oder plagen sich ständig mit Infekten herum – das kann an zu wenig Sonnenlicht liegen. Dabei ist es ganz leicht, einem Vitamin-D-Mangel vorzubeugen.

„Wenn die Sonne scheint, geht's mir gleich viel besser!" Können Sie diesem Satz zustimmen? Kein Wunder, denn die UV-Strahlen setzen die körpereigene Vitamin-D-Produktion in Gang. Und wenn dem Körper dieser Stoff fehlt, kommt es zu einer trüben Stimmung. Vitamin D hat noch weitere wichtige Funktionen für die Gesundheit! Umso erschreckender, dass nach Experten-Schätzung in unseren Breitengraden der größte Teil der Bevölkerung unter einem Vitamin-D-Mangel leidet.

Vitamin D: Fast ein Hormon

Viele Jahre galt Vitamin D allein als wichtiger Faktor für den Kalziumstoffwechsel und die Knochenstabilität. Mittlerweile haben Forscher neue Funktionen dieses Vitamins entdeckt. Dem einzigen übrigens, das der Körper selbst herstellen kann, weswegen viele Experten es als Hormon bezeichnen. Inzwischen ist bekannt, dass ein ausreichend hoher Vitamin-D-Spiegel eine Vielzahl von Erkrankungen verhindern kann.

Vitamin D ist wichtig für die Abwehr

Vitamin D spielt eine zentrale Rolle im Zellstoffwechsel. Ist der gestört, können die Organe nicht richtig arbeiten. Heute weiß man, dass Vitamin D vor Infekten und Entzündungen schützt – Erkältungen, aber auch Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn oder Rheuma. Außerdem reguliert es den Blutdruck. Bei guter Versorgung sinkt das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Positiv ist die Wirkung auch fürs Gehirn: Vitamin D kann vor saisonalen oder Wochenbett-Depressionen schützen. Ebenso vor Nervenerkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer. Und schließlich kann ein ausreichend hoher Vitamin-D-Spiegel sogar das Tumorwachstum hemmen.

Top 3 der Vitamin-D-Lieferanten

Nach Angabe der Deutschen Gesellschaft für Ernährung braucht ein Erwachsener pro Tag 20 Mikrogramm Vitamin D.

Champignons

Eine Portion (150 g) enthält 3 Mikrogramm Vitamin D. Außerdem sind die Pilze reich an Kalium und Eisen.

Milch

150 Milliliter Milch enthalten 2,025 Mikrogramm Vitamin D. Tipp: Mit pürierten Früchten gemixt wird eine leckere und kalorienarme Zwischenmahlzeit daraus.

Eier

Auf ein 60-Gramm-Ei kommen etwa 1,8 Mikrogramm Vitamin D. Eier liefern außerdem Lezithin, das die Leber schützt.

Zu viel Sonnenschutz?

Um Vitamin D bilden zu können, müssen UV-B-Strahlen auf die Haut treffen. Doch im Winter sind bei uns die Sonnenstrahlen recht schwach, wir halten uns weniger im Freien auf. Im Sommer wiederum benutzen wir oft Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor. All das führt dazu, dass die Vitamin-D-Bildung erschwert wird.

Sorgen Sie einem Vitamin-D-Mangel vor

Tanken Sie Sonne, und zwar auch mal ohne Lichtschutz! Das ist zwar im Sommer eine Gratwanderung, aber schon ein Sonnenbad, das nicht länger als die Hälfte der Eigenschutzzeit der Haut dauert, hilft. Im Winter sind 15 bis 30 Minuten an einem klaren Tag im Freien vollkommen ungefährlich. Um auch in der dunklen Jahreszeit optimal mit Vitamin D versorgt zu sein, sollten Sie regelmäßig Lebensmittel wie Fisch, Ei oder Champignons essen. Im Gegensatz zu anderen Nährstoffen ist Vitamin D recht unempfindlich, was die Lagerung und Verarbeitung der Lebensmittel angeht.

Quelle: Praxisvita

19.10. und noch etwas aus dieser Quelle zum Vitamin D

Vitamin D3 - Ein Tropfen Sonne in lichtarmen Monaten

Vitamin D ist auch als „Sonnenvitamin” bekannt, da der Körper nach einer Sonnenexposition selbst in der Lage ist, das Vitamin über die Haut zu synthetisieren. Beinahe 90% werden über die Einwirkung von Sonnenstrahlen in der Haut gebildet, es ist jedoch auch in verschiedenen Nahrungsmitteln wie manchen Fischarten, Fischöl oder Eiern enthalten. Um die notwendige Menge dieses Vitamins zu produzieren, ist es normalerweise ausreichend, den Körper drei Mal wöchentlich für 10 bis 15 Minuten der Sonne auszusetzen. Fehlt der Haut Sonnenlicht, produziert der Körper nicht genügend Vitamin D. In Deutschland leiden ca. 82% der Männer und 91% der Frauen unter einem zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel.

Dass die Produktion von Vitamin D über die Haut in vielen Fällen zu gering ist, liegt teilweise daran, dass immer mehr Schutzmaßnahmen gegen die Sonne getroffen werden. So blockiert ein Sonnenschutzfilter von „15” ungefähr 99% der Vitamin-D-Produktion der Haut. Zahlreiche Studien belegen, dass es für einen Vitamin-D-Mangel bestimmte Risikogruppen gibt, wie Frauen im gebärfähigen Alter oder ältere Personen, deren Fähigkeit für diese Hautsynthese abnimmt. Ein Erwachsener produziert im Alter von 70 Jahren ca. 75% weniger Vitamin D als ein Zwanzigjähriger. Es ist zu betonen, dass bei ca. 50% der Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern, die völlig gesund erscheinen, ein Vitamin-D-Mangel vorliegt.

Vitamin D ist für unser Immunsystem absolut notwendig.

Nur wenn es ausreichend in unserem Körper vorhanden ist, werden die Killer-Zellen unserer Körperabwehr mobilisiert, um eindringende Viren und Bakterien bekämpfen zu können. Unter den kürzer werdenden Tage und dem aufkommenden grauen, dämmrigen Herbst- und Winterwetter leiden viele Menschen, sie fühlen sich antriebslos und depressiv. Die sogenannte Winter- oder Lichtmangeldepression ist seit langem bekannt. Fast jeder kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass der Genuss von Sonnenstrahlen sich positiv auf seine Stimmung auswirkt. Neben seinem positiven Einfluss auf die Stimmung und das Immunsystem wirkt D3 unterstützend für Knochen und Zähne sowie die Verwertung von Kalzium. Dass Vitamin D auch für ältere Patienten mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen  oder bei der Alzheimer-Krankheit eine Rolle spielt, findet unter den Forschern immer mehr Beachtung.

 29.Oktober 2015 - VIT. D schützt vor Erkältungen im Winter - es stärkt das Immunsystem  -- Quelle: Dr.  Otto

 Vitamin-D-Status erhöhen, Atemwegsinfektionen vermeiden
Erwachsene leiden im Durchschnitt 2- bis 4-mal pro Jahr an einer akuten Atemwegsinfektion. Da Vitamin D auf verschiedenen Ebenen in immunologische
Reaktionen eingreift, liegt ein Zusammenhang zwischen der Vitamin-D-Versorgung nd dem Auftreten von Erkältungskrankheiten nahe. Vitamin-D-Werte im Serum zeigen tatsächlich einen linearen Zusammenhang mit der Häufigkeit des Auftretens von akuten Infekten der oberen und unteren Atemwege. Die
statistische Auswertung hat gezeigt, dass akute Atemwegsinfektionen bei Personen mit 25(OH)D-Werten ≤ 30 ng/ml (75 nmol/l) um 58 % wahrscheinlicher
auftreten als bei Personen mit einem Wert ≥ 30 ng/ml (75 nmol/l). Die Auswertung ergab nachweislich einen inversen Zusammenhang zwischen
Vitamin-D-Spiegel und Atemwegsinfekten: je höher der Vitamin-D-Spiegel, desto geringer die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Atemwegserkrankung und umgekehrt. Eine Erhöhung des 25(OH)D-Serumwerts auf ≥ 75 nmol/ml (30 ng/ml) scheint eine effektive Präventionsmaßnahme gegen Atemwegsinfekte zu sein.


DURST

Wasser"Tankstellen" sollte es  viel mehr geben - allerdings möglichst keimfrei - denn sie erinnern uns daran, dass wir was trinken sollten. Leider ist auf den Durst nicht immer Verlass. Er ist aber ein wichtiges Signal, dass der Körper Wasser braucht. Je älter wir werden umso mehr läßt uns dieses Signal im Stich.

Wir bestehen zu 60 % aus Wasser, zumindest sollte das der Fall sein. Bei Fettmessungen mit dem Futrexmessgerät musste ich immer wieder feststellen, dass der Wassergehalt bei meinen Klienten viel zu niedrig war (vielleicht war dadurch mehr Platz für Fett, denn der Fettgehalt war fast immer viel zu hoch - also Wasser trinken, das verdängt fett und macht auch für eine gewisse Zeit satt). Wir können aber durch ausreichend Trinken den Wasseranteil konstant halten. Wenn wir stark schwitzen oder vergessen zu trinken, sinkt der Wassergehalt unseres Körpers und das Gehirn meldet: Duuuuurst - bittte trinken.

Sonst kann es gefährlich werden.

Je älter wir werden umso weniger funktioniert das aber, dann ist auf das Durstgefühl kein Verlass mehr.

Das ist erstaunlich, denn Trinken ist zum Überleben wichtiger als essen. Auf Essen könnten wir wochenlang verzichten, aber 2 bis 4 Tage nichts trinken, kann gefährlich werden.

Das Blut in den Adern wird dicker, es fließt langsamer, die Organe werden schlechter mit Sauerstoff versorgt und es kommt zu Muskelkrämpfen.

Daher bei Gedächtsnislücken - und Aussetzern erst mal kontrollieren, ob ausreichend getrunken wird - nicht alles ist Demenz, manches ist auf Austrocknung zurückzuführen. Und nicht jeder Muskelkrampf ist Magnesiummangel - erst mal min. 2 Liter Wasser pro Tag trinken, gerne mehr

Die Nieren können keinen Urin und daher auch keine Abfallstoffe mehr ausschwämmen. Unser Körper vergiftet sich allmählich selber.

"Durst ist ein Signal, wie Schmerz. Nicht warten bis die Alarmglocken schrillen

Wasserverlust pro Tag: Mit dem Urin 1,3 l. Durch Schwitzen 1/2 Liter. Mit dem Stuhl 1/4 Liter und durchs Ausatmen noch mal ein halber Liter.

Das sind schon 2,5 l/Tag. Nachts schwitzen wir auch und verlieren auch hier bis zu einem dreiviertel Liter.

Das steigt noch, wenn wir uns körperlich anstrengen und dabei richtig schwitzen. Aber auch durch Fieber und Durchfall oder durch wenig Essen verlieren wird Flüssigkeit.

Wer fastet hat einen höheren Flüssigkeitsbedarf, aber nicht unbeding mehr Durst - etwas, was vielen beim Einstieg in eine Ernährungsumstellung Probleme macht. Plötzlich sollen hier 3 oder mehr Liter Wasser am Tag getrunken werden. Aber das ist sehr sehr wichtig.

Wasser nehmen wir aber auch durch unser Essen auf (besonders wer viel Gemüse, Salat und Obst isst) und auch bei der Verbrennung unserer Nahrung entsteht Wasser. So nimmt der Körper täglich gut einen Liter Waser auf.

Also sind wir wieder bei min. 2 bis 2 1/2 Liter Wasser pro Tag, die wir trinken müssen.

Wer nicht trinkt vor Angst zu häufig auf die Toilette zu müssen, lebt gefährlich.

Beim Sport immer Wassser dabei haben, am besten angereichert mit etwas naturbelassenem Meersalz - das gleicht den Mineralienverlust etwas aus.

Bitte diskutieren Sie diesen Beitrag im Gästebuch

 

Das Myoreflex-Konzept - schmerzfrei mit aktiven Muskeln
v. Dr. med. Eberhard Jörg und Peter Kensok, Systemed Verlag ISBN 978-3-942772-49-5
Klappentext: Operationen am Skelett-, Muskel- oder Sehnenapparat sind selten eine dauerhafte Lösung beiSchmerzen. Auch der spektakuläre Austausch von Hüft-, Knie- und Schultergelenken ändert schädliche Bewegungs- und Haltungsgewohnheiten nicht. Die Maoreflextherapie setzt dort an, wo die meisten Beschwerden ihre Ursachen haben: am Muskel
Dieses innovative Konzept berücksichtigt entwicklungsgeschichtliche, psychologische und physiologische Faktoren ebenso wie die Ernährung, die Energie- und Organlehre der TCM. Damit trägt sie über die Grenzen der westlichen Schulmedizin hinaus zur Gesundheit bei.
Schmerzfrei mit aktiven Muskeln bedeutet: Muskeln, die sich in einem ebenso harmonischen wie dynamischen Gleichgewicht befinden! Für eine schmerzfreie Gesundheit muss man kein Leistungssportler sein. Ärzten, Patienten und allen, die ihrer Gesundheit mit Respekt begegnen, vermitteln das Myoreflexkonzept die Grundlagen für die schmerzfreie Lebensfreude durch Bewegung

So schaffen Sie optimale Schlafbedingungen

von Beate Rossbach

Wir alle verbringen ein Drittel unseres Lebens im Bett - Grund genug, diesen Ort so angenehm wie irgend möglich zu gestalten. Achten Sie beim Bettenkauf darauf, dass Ihr Bett mindestens 20 cm länger ist als Sie selbst und dass es ausreichend breit ist. Darauf sollten Sie bei Lattenrosten und Matratzen achten:

- Der Lattenrost sollte sehr flexibel sein. Dies ist gewährleistet, wenn die einzelnen Leisten an Stoffgurten befestigt oder in einem elastischen Element verankert sind.

- Die Abstände zwischen den Latten sollten nicht größer als 5 cm sein, damit Ihre Wirbelsäule optimal entlastet wird.

- Bevorzugen Sie eine punktelastische Matratze.

- Der Härtegrad der Matratze muss Ihrem Körpergewicht und Ihrer Größe angepasst sein, wobei die Matratze umso härter sein sollte, je höher Ihr Gewicht ist.

In einem guten Fachgeschäft finden Sie sachkundige Beratung zu allen vorgenannten Merkmalen. Hier können Sie auch auf den verschiedenen Matratzentypen probeliegen.

Ihr Schlafzimmer sollte ausschließlich zum Schlafen genutzt werden, denn nur so können Sie abschalten und zur Ruhe kommen. Ihr Schreibtisch oder Bügelbrett und Wäschekorb gehören hier genauso wenig hinein wie der Computer oder Fernseher. Wenn Sie durch diese Dinge im Bett an Ihre Arbeit und Probleme erinnert werden, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Sie nicht einschlafen können. Ihr Schlafzimmer sollte eine Oase der Ruhe sein, in der Sie sich rundum wohlfühlen. Die Farbgebung Ihres Schlafzimmers sollte von kühlen Farben wie zarten Blau- oder Grüntönen dominiert werden, die einen beruhigenden Effekt haben. Warme Töne wie etwa rot oder orange wirken dagegen eher anregend und können dadurch das Einschlafen erschweren.

Wenn Sie sehr sensibel sind, kann auch von elektrischen Geräten ausgehender Elektrosmog Ihre Nachtruhe stören. Diese technisch erzeugten Strahlen stören die Zirbeldrüse, die in der Nacht 90% des für unser Immunsystem wichtigen Hormons Melatonin produziert. Gleichzeitig wird die Frequenz der Hirnströme beeinflusst und dadurch die Tiefschlafphase gestört. Diese Geräte können Elektrosmog ausstrahlen:

- Radiowecker

- Computer

- Handys

- Schnurlose Telefone

- Fernsehgeräte

- Musikanlagen

Achten Sie auch darauf, dass Ihr Bett über eine Stromfreischaltung verfügt, wenn es einen elektrischen Motorrahmen hat. Sprechen Sie Ihren Elektriker darauf an, er kann dafür sorgen, dass Sie nachts nicht durch Strahlungen gestört werden.

 

Schaffen Sie ein gesundes Raumklima zum Schlafen

von Beate Rossbach

Manchmal ist es auch eine Wasserader, die den erholsamen Schlaf verhindert. Speziell ausgebildete Geopathologen können Ihr Schlafzimmer daraufhin untersuchen und den für Sie optimalen Schlafplatz herausfinden. In einigen Fällen kann es schon ausreichen, das Bett einfach nur an einen anderen Platz zu stellen. Baubiologen wissen, dass schon die Himmelsrichtung die Schlafqualität beeinflusst. Empfehlenswert ist es, das Kopfteil des Bettes an eine feste Wand, vorzugsweise die Südwand, zu stellen. Dabei sollte das Kopfteil nicht unter einem Fenster stehen und Sie sollten nicht in einen Spiegel sehen können, wenn Sie im Bett liegen. Wenn Sie sich unsicher sind, kann Ihnen ein Feng-Shui-Berater helfen, Ihr Schlafzimmer optimal umzugestalten.

Nicht nur Lage und Ausstattung Ihres Schlafzimmers beeinflussen Ihren Schlaf, sondern auch die Materialien, die Sie nachts umgeben. Bett- und Nachtwäsche aus Kunstfasern verhindern eine gute Luftzirkulation und können Feuchtigkeit nicht aufsaugen. Bevorzugen Sie daher Baumwolle, Mikrofaser und Seide. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie Ihr Raumklima zusätzlich deutlich verbessern:

- Lassen Sie die Raumtemperatur nicht unter 16-18C absinken, damit die Feuchtigkeit, die Ihr Körper in der Nacht ausscheidet, gut abtrocknen kann.

- Öffnen Sie eine Viertelstunde vor dem Schlafengehen das Fenster weit, um den Raum für die Nacht mit Sauerstoff zu durchfluten.

- Entfernen Sie duftende Pflanzen aus Ihrem Schlafzimmer.

 

SCHLAFKULTUR von Eva

Gehen Sie jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie auch jeden Tag zur gleichen Zeit auf - egal, ob Wochentag oder Sonntag

Essen Sie mindestens 2 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr - trinken Sie nach 20 Uhr nicht mehr viel

Trinken Sie Wein/Bier nur zum Essen, nicht mehr danach - Menge für Frauen 125 ml !!!!!!!! für Männer 250 ml !!!!!! und 2 Tage pro Woche bleiben Sie bitte

abstinent

Gehen Sie vor dem Schlafen gehen noch ein paar Schritte - einfach noch mal frische Luft tanken - aber nicht sportlich, sondern ganz gemütlich.

 

Frühjahrsmüdigkeit und was Sie dagegen tun können

von Beate Rossbach

Beim Übergang von den dunkleren, kürzeren Wintertagen auf die hellen, längeren Tage des Frühlings entsteht ein Ungleichgewicht in unserem Hormonhaushalt. Durch das zunehmende Tageslicht wird die Produktion des stimmungsaufhellenden Hormons Serotonin aktiviert, während gleichzeitig das für den Schlaf zuständige Hormon Melatonin noch reichlich ausgeschüttet wird. Bis diese beiden unseren Schlaf-Wach-Rhythmus regulierenden Hormone wieder im Gleichgewicht sind benötigt unser Körper eine Phase der Anpassung, die sich in Müdigkeit und Abgeschlagenheit äußern kann. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch die Wetterumstellung. Durch die zunehmende Wärme weiten sich die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt und wir fühlen uns schlapp.

Pfarrer Kneipp (1821 bis 1897) hat uns gelehrt, wie wir mit einfachen Anwendungen sowohl unser Immunsystem als auch unseren Kreislauf stärken können. Diese Anwendungen bringen Ihren Kreislauf auf Trab:

- Wechselduschen

- Trockenbürsten

- Saunagänge

- Wassertreten

Zugegeben: Es kostet Überwindung! Aber eine Wechseldusche am Morgen ist eine der wirkungsvollsten Maßnahmen um die Müdigkeit zu vertreiben. Falls Ihnen der kalte Guss nach der warmen Dusche doch zu unangenehm ist, können Sie alternativ den Tag auch mit einer Bürstenmassage beginnen. Massieren Sie dazu den ganzen Körper in kreisenden Bewegungen mit einer Naturbürste oder einem Sisalhandschuh. Arbeiten Sie sich dazu immer in Richtung auf das Herz von den Füßen zu den Fingerspitzen nach oben.

Falls die vorgenannten Maßnahmen Ihnen nicht ausreichend helfen, kann es sein, dass Ihrem Körper wichtige Vitalstoffe fehlen, um das Umstellungstief zu überwinden. Nehmen Sie dann täglich Coenzym Q10 zu sich, das wesentlich zur Energiegewinnung in jeder einzelnen Körperzelle beiträgt. Die entsprechenden Präparate können Sie durchaus im Drogeriemarkt kaufen. Eva: Q1o können wir ausreichend über die Ernährung aufnehmen, erst bei Personen über 60 Jahre und starken Rauchern, kann es zuästzlich genommen werden - immer in der Apotheke kaufen!!!!

Viele Erwachsene sind auch - zumindest in den sonnenarmen Monaten - unterversorgt mit Vitamin D. Dieser Mangel kann die Ermüdungserscheinungen noch verstärken. Wenn Sie Ihrem Körper jetzt das Sonnenvitamin in Form von Fertigpräparaten zuführen, verbessert sich die Sauerstoffzufuhr der Körperzellen und es werden vermehrt rote Blutkörperchen gebildet, so dass Sie sich erheblich leistungsfähiger fühlen werden.

Eva: unbedingt jetzt dringend den Vit.D-Spiegel messen lassen - sollte auf 50 bis 60 angehoben werden

 

Homöopathie und die besten Tips gegen das Frühjahrstief

von Beate Rossbach

Wenn Ihre Beschwerden durch den beginnenden Frühling Sie sehr beeinträchtigen, kann Ihnen das richtige homöopathische Mittel bei der Umstellung auf die wärmere Jahreszeit Hilfestellung geben. Calcium phosphoricum kommt dazu in Frage, wenn Sie sich nicht nur erschöpft fühlen sondern auch unter Konzentrationsmangel leiden. Falls sich zu der Erschöpfung noch Kopfschmerzen einstellen und Sie von Schwindelgefühlen geplagt werden, ist Gelsemium einen Versuch Wert. Lassen Sie von dem passenden Mittel einmal täglich 3 Globuli in der Potenz D12 langsam im Mund zergehen. Eva: Auch 1 Liter sehr warmes Wasser mit 1/2 TL Meersalz angereichert  kann hier helfen - den ersten halben Liter noch vor dem Frühstück trinken.

Die meisten Menschen atmen zu flach. Dabei sind die Atemzüge meistens zu kurz und werden schnell wieder abgeatmet. Auf diese Wiese wird nur ein kleiner Teil des Lungenvolumens genutzt, der Sauerstoffgehalt des Bluts nimmt ab und man ermüdet rasch. Atmen Sie deshalb, wenn Sie sich schlapp fühlen, ein paar Mal ganz bewusst tief ein und aus. Stellen Sie sich dabei vor, dass Sie das Blau des Himmels einatmen, und atmen Sie dann langsam aus. Sie werden erstaunt sein, mit wie viel frischer Energie Sie durch diese kleine Atemübung belohnt werden. Machen Sie es sich auch zur Gewohnheit, jeden Morgen nach dem Aufstehen am offenen Fenster ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen.

Und noch ein Tipp: Gehen Sie unter Menschen! Wenn das große Gähnen im Frühjahr kommt, möchte man am liebsten zu Hause auf dem Sofa bleiben. Doch dadurch wird die Müdigkeit nur noch verstärkt. Geben Sie dem Impuls zu ruhen daher besser nicht nach, sondern raffen Sie sich auf und treffen Sie sich mit Freunden und Bekannten. Durch nette Gespräche und neue Eindrücke hebt sich Ihre Laune, und Sie fühlen sich rundum wohler.

 

Fettleibigkeit

"Gesunde Dicke" mit höherem Krankheitsrisiko?

(aid) - Adipöse Menschen haben im Vergleich zu Normalgewichtigen langfristig ein höheres Risiko infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben; auch wenn die Blutwerte im Normbereich liegen. Das ist das Fazit einer Auswertung von acht Studien, für die insgesamt rund 61.000 Teilnehmer für durchschnittlich elf Jahre begleitet wurden. Im Rahmen der Untersuchungen wurde der Einfluss des Stoffwechselstatus und des Körpergewichts auf die Gesamtsterblichkeit und die Sterblichkeit aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall geprüft. Die Mediziner bestimmten unter anderem Cholesterin- und Blutzuckerspiegel sowie Blutdruck.

Adipöse (BMI größer 30) mit normalem Blutdruck und gesunden Blutwerten hatten im Vergleich zu normalgewichtigen Probanden ein um 24 Prozent höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vorzeitigen Tod. Dieser Zusammenhang war aber erst ab einer Beobachtungszeit von zehn Jahren feststellbar. Die Wissenschaftler vermuten, dass sich das Sterblichkeitsrisiko mit dem Körpergewicht schleichend erhöht - noch bevor es sich in Laborwerten oder Bluthochdruck niederschlägt. Somit wäre eine Gewichtsabnahme auch für fettleibige Menschen zu empfehlen, die keine nachweisbaren Stoffwechselstörungen haben. Übergewichtige (BMI 25 bis 30) hatten jedoch erst ein erhöhtes Risiko, wenn ungesunde Stoffwechselwerte vorlagen. Zudem hat die Studie gezeigt, dass ein schlechter metabolischer Status auch unabhängig vom Körpergewicht riskant ist: Selbst Normalgewichtige mit ungesunden Werten litten häufiger an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Weitere Studien sollen folgen, um die Zusammenhänge zwischen Stoffwechsel, Körpergewicht und Gesundheitsstörungen besser verstehen zu können. Auch die Lebensgewohnheiten der Probanden müssen genauer betrachtet werden. Es bleibt also eine entscheidende Frage, welche Rolle ungünstige Lebensgewohnheiten bei erhöhten Risikofaktoren von Erkrankungen oder sogenannter höherer Sterblichkeitsrate spielen.
Heike Kreutz, www.aid.de

 

Naturmedizin gegen Heuschnupfen

von Beate Rossbach

Homöopathische Mittel können Ihnen wirkungsvol durch die Heuschnupfenzeit helfen und die Beschwerden rasch lindern. Lassen Sie von dem am besten passenden Mittel ein- bis dreimal täglich 2 Tablettchen in der Potenz D6 langsam im Mund zergehen. Die am häufigsten angezeigten Mittel sind:

Allium cepa ist ein gutes Heuschnupfenmittel, wenn die Nase wässrig läuft, dabei brennt, und die Augen gleichzeitig tränen.

Sabadilla kann helfen, wenn sowohl die Augen als auch die Nase brennen, die Nase verstopft ist und der Gaumen juckt.

Luffa hat sich bei Fließschnupfen, der mit Stirnkopfschmerz und Niesattacken verbunden ist, bewährt.

Euphrasia ist das richtige Mittel, wenn sich die allergische Reaktion vor allem an den Augen abspielt, die Tränen brennen und eine starke Lichtscheu besteht.

Die besten vorbeugenden Maßnahmen für Heuschnupfen-Geplagte sind:

- Waschen Sie sich die Haare bevorzugt am Abend damit Sie keine Pollen, die sich tagsüber in den Haaren verfangen haben, mit auf Ihr Kopfkissen nehmen.

- Regen wirkt wie en natürlicher Pollenfilter. Gehen Sie jedoch nicht gleich bei den ersten Regentropfen nach draußen, da mit ihnen zunächst vermehrt Pollen aus höheren Luftschichten nach unten gedrückt werden.

- Halten Sie Ihr Fenster nachts geschlossen, da morgens zwischen 4 und 5 Uhr die meisten Pollen aufgewirbelt werden.

- Falls Sie unbedingt mit offenem Fester schlafen möchten, können Sie vor Ihrem Schlafzimmerfenster auch ein Pollenschutz- Gitter (aus dem Baumarkt) anbringen.

- Nehmen Sie keine getragene Kleidung mit ins Schlafzimmer. Ziehen Sie sich abends in einem anderen Zimmer aus, damit die Pollen nicht in Ihr Schlafumfeld kommen.

 

Ihr Fastenplan für 5 Tage

von Beate Rossbach

Wenn Sie sich körperlich wohl fühlen und seelisch stabil sind, können Sie durchaus eine Fastenkur in eigener Regie zuhause durchführen. Falls Sie Medikamente einnehmen müssen, sollten Sie vorher sicherheitshalber Ihren Arzt um Rat fragen. Eine solche Kur ist kein Heilfasten. Sie dient vielmehr der Gesundheitsvorsorge und als Einstieg in ein gesünderes Ernährungsverhalten. Wenn Sie als Gesunder eine Fastenkur machen möchten, haben sich fünf Fastentage als optimal erwiesen.

Ihr Fasten-Fahrplan: So verläuft Ihre Kur

Tag

Nahrung

Darmpflege

Bewegung

Ruhephasen

Körperpflege

unterstützende Maßnahmen

1

Obst,

Pellkartoffeln, Quark, gedünstetes Gemüse, Rohkost

reichlich Wasser und Kräutertee

zu jeder Mahlzeit 1 TL Leinsamen

Abendspaziergang

innerlich zur Ruhe kommen

warmes Vollbad am Abend

Meditation

2

Tees, Gemüsebrühe, Gemüsesaft, Obstsaft, Wasser

Glaubersalz

kurzer Spaziergang

viel liegen, früh zu Bett gehen

heiß duschen

Meditation, Leberwickel, kreative Betätigung

3 bis

6

wie Tag 2

eventuell Sauerkrautsaft oder Molke

morgens und nachmittags Spaziergang

Mittagsruhe

morgens warm-kalte Wechselduschen, Haut frottieren und einölen

Leberwickel, kreative Betätigung,

ansteigendes Fußbad am Abend

7

1 Apfel, Kartoffel-Gemüsesuppe, Knäckebrot, 1 Glas Buttermilch, Tee, Wasser

Leinsamen, Weizenkeime

Morgengymnastik, Spaziergänge

Mittagsruhe

morgens warm-kalte Wechseldusche

Leberwickel, Bauchmassage

8

wie Tag 1

nicht mehr erforderlich

Spaziergänge

Mittagsruhe

Trockenbürsten

nicht mehr erforderlich

Trinken Sie pro Tag mindestens zwei Liter reine Flüssigkeit in Form von stillem Wasser oder Kräutertee. Es ist möglich, dass Ihr Urin jetzt eine dunklere Farbe hat oder sehr unangenehm riecht. Trinken Sie dann besonders viel Wasser, um die Harnwege durchzuspülen.

 

Saftfasten: So geht's

von Beate Rossbach

Wenn Ihnen fünf Tage Fasten zu viel und zu streng sind, sind ein bis zwei Saftfastentage zur Entlastung Ihres Stoffwechsels vielleicht das Richtige für Sie. Eine Darmentleerung und vorhergehende Entlastungstage benötigen Sie dazu nicht. Am größten ist die dauerhaft entschlackende Wirkung, wenn Sie regelmäßig einmal monatlich einen Saftfastentag einlegen.

Beim Saftfasten nehmen Sie ausschließlich Frucht- und Gemüsesäfte sowie Wasser, ungesüßte Teesorten und ungesalzene Gemüsebrühe zu sich. Diese Methode ist eine milde Fastenvariante, denn der Organismus erhält durch den Fruchtzucker der Säfte weiterhin Kohlenhydrate und muss nicht auf die Körperdepots zurückgreifen. Dadurch schaltet er auch nicht komplett auf das Energiesparprogramm „Ernährung von innen" um, unangenehme körperliche Unpässlichkeiten bleiben daher weitgehend aus. Außerdem erhalten Sie beim Saftfasten reichlich Vitamine und Mineralstoffe, sodass Sie keine Mangelerscheinungen befürchten müssen. Die besten Säfte für Ihren Fastentag sind:

- Tomatensaft

- Selleriesaft

- Möhrensaft

- Rote-Beete-Saft

- Kartoffelsaft

- Orangensaft

- Grapefruitsaft

- Aprikosensaft

- Beerensäfte

Alle Obstsäfte können Sie ebenso wie Gemüsesäfte auch miteinander mischen. Nehmen Sie während der Kur nur ungesüßte und ungesalzene, reine Säfte zu sich. Sie können sie entweder selbst frisch pressen oder auf Bio-Produkte aus dem Bioladen bzw. dem Reformhaus zurückgreifen. Zusätzlich dürfen Sie so viel Wasser und ungesüßten Kräutertee trinken wie Sie mögen.

 

Selbstheilung

Hier ein wirklich interessanter Hinweis auf eine Sendung in der Mediathek des RBB


http://www.ardmediathek.de/rbb-fernsehen/dokumentation-und-reportage/gesund-aus-eigener-kraft-die-wiederentdeckung-der?documentId=20229574

Wichtig auch für alle, wie man mit gesunder Lebensweise auch den Plaques in den Gefäßen entgegentreten kann und wie man durch Meditation chonischen Schmerzen entkommen kann. Ein Weg für alles kann auch eine Fastenkur sein, nicht zum Abnehmen, aber um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren

 

LOGI und Diabetes

 

Die LOGI-Methode im Wissenschaftstest

Ausgabe 4/2014

 

 

Typ-2-Diabetes, Prädiabetes und Herzgesundheit:
Fettreiche (Low-Carb-)Diäten auch langfristig überlegen!

Die US-Leitlinien zur Prävention und Behandlung des Typ-2-Diabetes stufen kohlenhydratreduzierte, fettreichere Diäten als empfehlenswert ein, allerdings nur zur Gewichtsreduktion und als gleichwertig mit fettarmen Diäten. Aufgrund ihres günstigeren Einflusses auf kardiovaskuläre Risiken müssten die fettreicheren Diäten allerdings als überlegen eingestuft werden.

Gesicherte Erkenntnis bis jetzt:

  • Studien an Typ-2-Diabetikern mit bis zu einem Jahr Dauer (Kodama, 2009) zeigten die Überlegenheit kohlenhydratreduzierter, fettbetonter Kostformen bei Triglyzeriden, HDL-Cholesterin und Nüchterninsulin.  

Anlass dieser Meldung

Lukas Schwingshackl und Georg Hoffmann aus der Abteilung Ernährungswissenschaft von der Universität Wien unterzogen die bislang veröffentlichten Langzeitstudien zum Thema Diabetesprävention und -therapie durch Ernährung einer systematischen Auswertung, um zu sehen, ob es Unterschiede zwischen fettarmen (kohlenhydratreichen) und fettreichen (kohlenhydratarmen) Diäten gibt.

Studiendesign

 

Studienart:

systematisches Review und Meta-Analyse der bis 11/2013 publizierten, randomisiert-kontrollierten Interventionsstudien (RCT)

Datenerhebung:

Definition fettarme Diäten: bis 30 E% Fett, fettreiche Diäten: ab 30 E% Fett, erhobene kardiovaskuläre Risikofaktoren: Gewicht, Gesamt-, LDL- und HDL-Cholesterin, Verhältnis von Gesamt- zu HDL-Cholesterin, Triglyzeride, Blutdruck, C-reaktives Protein, HbA1c, Adiponektin, Nüchterninsulin und -glukose

 

Probanden:

14 Studien, insgesamt 1.753 Teilnehmer mit entweder Insulinresistenz, Nüchternglukose > 5,6 mmol/l (> 100 mg/dl) oder Typ-2-Diabetes, BMI > 25, Alter 52–62 Jahre

Studiendauer:

mindestens 1 Jahr (1–6 Jahre)

Quelle:

Schwingshackl, L, Hoffmann, G: Brit J Nutrition, online 25.03.2014

 

Ergebnisse

 

 

Die Gruppen, die mehr Fett und weniger Kohlenhydrate gegessen hatten, schnitten bei den Triglyzeriden, beim diastolischen Blutdruck und beim HDL-Cholesterin besser ab. Wurden nur Teilnehmer mit manifestem Diabetes betrachtet, zeigte sich auch ein Vorteil fettreicherer Kostformen beim Nüchternblutzucker.  

Die Meta-Analyse bestätigt, dass kohlenhydratverminderte, fettbetonte Ernährungsregime wie die LOGI-Methode auch langfristig günstiger für Diabetiker und Prädiabetiker sind als fettarme Diäten!

Ernährungsempfehlungen brauchen endlich eine fundierte wissenschaftliche Basis!

 

So gesund ist Kaffee

von Beate Rossbach

Bei Kaffee denken Sie sicher zuerst an Koffein. Das Alkaloid ist verantwortlich dafür, dass Sie sich schon nach einer Tasse wacher fühlen. Doch dieser erst vor 100 Jahren entdeckte Inhaltsstoff ist nicht der einzige, der die vielen gesundheitlichen Effekte des schwarzen Heißgetränks bewirkt. Kaffee enthält darüber hinaus neben weiteren Alkaloiden wie Theobromin und Theophyllin auch wertvolle Antioxidantien (Flavonoide, Chlorogen- und Kaffeesäure), die schädliche Sauerstoffradikale abfangen können. Gleichzeitig ist er reich an Gerb- und Bitterstoffen, die Ihre Verdauung sanft aktivieren. Die ebenfalls enthaltenen wasserunlöslichen Kohlenhydrate verbleiben beim Kaffeekochen ebenso im Kaffeesatz wie die Fette. Studien belegen die schützende Wirkung vor diesen Krankheiten:

- Prostata-Krebs

- Gallen- und Nierensteine

- Parkinson

- Asthma

- Demenzerkrankungen

- Schlaganfall

- Typ-2-Diabetes

- Darmkrebs

- Gebärmutterkrebs

- Brustkrebs

- Herzinfarkt

- Leberzirrhose

- Gicht

Auch die Warnung, bei Bluthochdruck auf Kaffee zu verzichten, konnte die Wissenschaft entkräften. Bereits im Jahr 2005 ergab eine Studie der Harvard-Universität, Boston/USA, nach einem Beobachtungszeitraum von 12 Jahren bei etwa 150.000 Probanden keine dauerhaft negativen Auswirkungen des Kaffeekonsums auf den Blutdruck. Zwar regt der Muntermacher die Herztätigkeit an und erweitert die Blutgefäße, er führt jedoch auch bei dauerhaftem Konsum nicht zu anhaltenden Blutdrucksteigerungen. Die leichte Anhebung des Blutdrucks nach einer Tasse Kaffee ist nicht größer, als wenn Sie sich angeregt unterhalten, und lässt rasch wieder nach.

Zwei bis drei Tassen Kaffee pro Tag sind für Ihre Gesundheit am zuträglichsten, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn hält sogar vier Tassen für unbedenklich. Nur wenn Sie unter Magengeschwüren oder einer schweren Herzkrankheit leiden, sollten Sie lieber auf das schwarze Heißgetränk verzichten.

Kaffee gesund zubereiten

von Beate Rossbach

Damit Ihr Kaffee zum gesunden Genuss wird, sollten Sie folgendes beachten:

- Wählen Sie Kaffeesorten, die zu 100 % aus Arabica-Mischungen bestehen. Sie sind mild und magenfreundlich.

- Übergießen Sie für einen Filterkaffee etwas gröber gemahlenes Kaffeepulver mit heißem und nicht mit kochendem Wasser, da sonst Bitterstoffe freigesetzt werden.

- Bevorzugen Sie Filterkaffee, da er anders als direkt in heißem Wasser gekochter Kaffee durch das Herausfiltern der Kaffeeöle nicht zu einer Erhöhung des Cholesterinspiegels führt. Hier widerspricht Eva - vergessen Sie den deutschen Filterkaffee, machen Sie es wie die Urgroßmutter und gießen Sie das Kaffeepulver mit heißem Wasser auf und dann zum Trinken durch ein Sieb. Noch besser - kochen Sie das Kaffeepulver mit Wasser in einem Topf

oder schaffen Sie sich eine Stempelkanne an (French Coffee)

- Trinken Sie bei empfindlichem Magen öfter mal einen Espresso. Durch die lange Röstzeit der Bohnen und die Zubereitung mit Wasserdampf enthält er weniger Säuren. Eva: Am besten Sie verzichten überhaupt auf Filterkaffee und trinken nur Espresso - ist viel bekömmlicher. Können Sie auf der Herdplatte mit einer entsprechenden Kanne machen. Dazu muss keine große Maschine angeschafft werden.

- Bewahren Sie Ihr Kaffeepulver lichtgeschützt und in luftdichter Verpackung auf, um die wertvollen Antioxidanzien nicht zu zerstören. Eva: Am besten Sie kaufen Bohnen und mahlen selbst immer frisch

- Geben Sie immer etwas Milch in Ihren Kaffee, da sie die Säure abpuffert und durch das in ihr enthaltene Fett das Koffein langsamer ins Blut aufgenommen wird. Eva: Besser ist Sahne, ungesüßt - richtige echte Sahne, bio und ohne!!!! Carageen

und bitte kaufen Sie Bio und fair gehandelten Kaffee, wann immer es möglich ist

- Trinken Sie zusammen mit Ihrem Kaffee ein Glas Wasser. Dadurch wird er im Magen verdünnt, was die Bekömmlichkeit erhöht.

Eva: trinken Sie keinen entcoffeinnierten Kaffee, dem fehlen die gesunden Inhaltsstoffe

NEU: 04.11.14

Diese Info habe ich gerade erhalten:

Kaffee schützt nur die Gefäße und die Leber, wenn er ohne Kuhmilch getrunken wird, hier ist Getreidemilch vorzuziehen und dann ist Kaffee - richtige Zubereitung vorausgesetzt ein sehr gesundes Getränk

 

Überraschung: Vegetarier leben doch nicht länger

so stand es heute in der Zeitung - das war schon immer meine Meinung

Studie: Besser ist es, Fleisch in Maßen zu essen - Anm. von mir "und in bester Qualität"

Baierbrunn - Nicht Vegetarier leben am längsten, sondern Menschen, die ein wenig rotes Fleisch essen bzw. Geflügel essen.

Das zeigt eine große Studie, dies seit 18 Jahren läuft mit Anfangs 450 000 Teilnehmern, von denen zwischenzeitlich 26 000 gestorben sind.

Das Ergebnis macht Sinn, denn Fleisch enthält eine Reihe gesundheitsfördernder Substanden (Eva: so es denn von bester Qualität ist)

sagt Prof. Rohrmann aus Zürich (so stand es auch in der Apotheken Umschau). Solche Substanzen findet man zwar auch in Pflanzen, aber aus tierischen  Produkten könne sie uns Körper besser verwerten.

Wurstwaren dagegen enthielten besonders viel Salz und Fett (Anm. Eva - d.h. hier müssen wir erst Recht auf die Qualität achten)

Das Risiko früher an Herzerkrankungen und Krebs  zu sterben, steigt mit der Verzehrmenge von verarbeitetem Fleisch. Es sei daher ratsam, möglichst wenig Wurst, Schinken und Speck zu essen.

 

ÄPFEL - an apple a day keeps the doctor away - EVA: ich möchte in meiner Ernährung nicht mehr auf den Apfel verzichten - fragen Sie nach alten Apfelsorten und denken Sie daran, dass die ÖKO-Bilanz von deutschen/europ. Äpfeln in der NICHT-APFELSAISON schlechter ist als von Äpfeln aus Neuseeland oder Südafrika - Wenns geht sollten es immer BIO-Äpfel oder wenigstens bei deutschen Äpfeln aus der Region, vom Obstbauern Ihren Vertrauens - und wenn Sie mal keine Äpfel bekommen, dann weichen Sie im Sommer auf deutsches Beerenobst aus

Wenn man Äpfel auf ihre Inhaltsstoffe hin analysiert, so ist ihr Vitamin- und Mineralstoffgehalt gar nicht einmal so außergewöhnlich. Zwar enthalten die knackigen Früchte die Vitamine A, B und C sowie etliche Mineralien und Spurenelemente - doch das können auch andere Obstsorten vorweisen, teilweise in deutlich höheren Konzentrationen. Und dennoch ist der Apfel eines der besten natürlichen Heilmittel mit erstaunlich vielfältigen gesundheitlichen Auswirkungen. Studien haben ergeben, dass Äpfel:

- den Blutdruck senken

- das Herzinfarktrisiko vermindern

- die Cholesterinwerte verbessern

- den Stuhlgang normalisieren

- das Darm- und Lungenkrebsrisiko senken

- die Leistungsfähigkeit des Gehirns verbessern

- beruhigend und schlaffördernd wirken

Wenn Sie unter Bluthochdruck leiden, sind Äpfel für Sie fast schon Medizin. Forscher der Universität von Westaustralien in Perth konnten in einer Studie mit 30 gesunden Probanden herausfinden, dass der Verzehr von Äpfeln mit einem hohen Flavonoid-Gehalt die Blutgefäße entspannt. Diesen Effekt schreiben die Wissenschaftler der Tatsache zu, dass der sekundäre Pflanzenstoff den Gehalt an Stickstoffmonoxid (NO) im Blut erhöht. Von NO weiß man, dass es die Blutgefäße dehnt, wodurch der Druck sinkt.

Außerdem sorgen Äpfel für gesunde Cholesterinwerte. Die in Äpfeln enthaltenen Pektine binden im Dünndarm die Gallensäuren. Dadurch wird verhindert, dass schädliches LDL-Cholesterin gebildet wird. Gleichzeitig steigt das „gute" HDL-Cholesterin im Blut an. Wie aktuelle Untersuchungen zeigen, ist für die Gesunderhaltung der Blutgefäße die Höhe des Gesamtcholesterins gar nicht so entscheidend. Vielmehr ist genau dieses Verhältnis von LDL- zu HDL-Cholesterin der entscheidende Faktor für die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems. Den positiven Effekt auf die Blutfette können Sie übrigens auch mit getrockneten Apfelringen erreichen, einer leckeren Knabberei, die Sie ohne Reue genießen dürfen. EVA - bitte denken Sie aber daran, dass der Zuckergehalt hier sehr hoch ist, mehr als 4 Ringe sollten es nicht sein

Die besten Apfel-Hausmittel

von Beate Rossbach

Probieren Sie bei Bedarf einmal die folgenden Hausmitel aus Äpfeln aus. Sie werden überrascht sein, wie gut sie wirken!

Zur Regulierung des Stuhlgangs:

Gegen Verstopfung und Stuhlträgheit hilft ein auf nüchternen Magen sehr gründlich gekauter Apfel. Bei Durchfallerkrankungen hat ein mit der Schale fein geriebener Apfel eine stopfende Wirkung. EVA: Ist bei mir nicht der Fall, ich esse jeden Morgen einen mit der Schale fein geriebenen Apfel und habe nie Verstopfung.

Gegen Halsschmerzen:

Bei Heiserkeit und Halsschmerzen ist ein Bratapfel mit etwas Honig ein altbewährtes Hausmittel.

Zur Beruhigung und Schlafförderung:

Schneiden Sie einen ungeschälten Apfel in feine Streifen, und übergießen Sie die Stücke mit 1 l kochendem Wasser. Lassen Sie den Ansatz 2 Stunden ziehen ehe Sie ihn abseihen. Trinken Sie von diesem Apfeltee bei Nervosität oder als Einschlafhilfe ein bis zwei Tassen. Mein Tipp: wenn Sie Hagebuttenrosen (Kartoffelrose) ungespritzt im Garten haben, dann können Sie auch ein paar Blütenblätter mit dazu geben.

 

Eva: Im Sommer sind diese Rosenblätter mit etwas lauwarmen Wasser übergossen und nach einer Ziehzeit von ein paar Stunden ein feines Sommergetränk. Edel wird es, wenn Sie es dann mit Sekt aufgiessen, Sprudelwasser tut es aber auch

 

 

Wenn der Kreislauf in den Keller geht

von Beate Rossbach

Eine Ohnmacht, auch Kollaps genannt, ist ein kurzzeitiger Verlust des Bewusstseins, der durch eine Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff ausgelöst wird. Dabei handelt es sich um eine Art körpereigenes „Notprogramm", bei dem der Körper zur besseren Sauerstoffversorgung des Gehirns in die waagerechte Lage gebracht werden soll. Wenn dann im Liegen wieder genügend Sauerstoff im Gehirn ankommt, ist der Spuk vorbei, und der Ohnmächtige erwacht von ganz alleine. Dauert der bewusstlose Zustand länger als eine Minute an, handelt es sich nicht um eine harmlose Ohnmacht sondern um eine Bewusstlosigkeit. Rufen Sie sofort den Notarzt (Tel.: 112). Das können die Auslöser für einen Kollaps sein:

- niedriger Blutdruck

- Herzrhythmusstörungen

- starke Nervenreizung (z. B. große Angst, Schmerzen)

- starker Blut- oder Flüssigkeitsverlust

- Blutarmut

- Unterzuckerung

- Medikamente (z. B. Blutdrucksenker, Entwässerungsmittel, Psychopharmaka, gefäßerweiternde Mittel)

Am häufigsten ist eine Fehlsteuerung des vegetativen Nervensystems die Ursache. Dieser nicht vom Willen beeinflussbare Teil unseres Nervensystems reguliert neben allen Organfunktionen auch die Höhe des Blutdrucks und löst u. a. bei einem seelischen Schock, großen Kummer oder Schreck einen plötzlichen Blutdruckabfall aus. Daher kann auch z. B. eine unerwartete schlimme Nachricht, eine Beerdigung oder sogar das Miterleben eines Unfalls eine Ohnmacht verursachen. So kündigt sich eine Ohnmacht an:

- Blässe

- kalter Schweiß

- Schwarzwerden vor Augen

- Rauschen in den Ohren

- Übelkeit

- Schwindel

- evtl. Herzrasen

- Abnahme der Muskelspannung („weiche Knie")

Setzen oder legen Sie sich unbedingt hin, wenn Sie eines oder mehrere dieser Anzeichen bemerken. Dadurch vermeiden Sie Stürze, bei denen Sie sich verletzen könnten. Wie Sie die drohende Ohnmacht dann noch abwenden können, lesen Sie gleich.

So stabilisieren Sie Ihren Kreislauf

von Beate Rossbach

Wenn Sie merken, dass eine Ohnmacht droht, helfen Ihnen zuverlässig ein paar Tropfen von dem Fertigpräparat Korodin® (10 ml ab 2,80 €, in der Apotheke). Träufeln Sie die Tropfen im Notfall auf ein Stück Würfelzucker oder Brot und nehmen Sie sie nicht mit Wasser ein. Das Präparat enthält neben Kampher auch Weißdorn und Menthol. Dadurch erhöht es sowohl die Herzleistung als auch die Durchblutung, und das flaue Gefühl verschwindet rasch.

Außerdem können Sie mit den folgenden einfachen Muskelübungen den Kollaps fast immer abwenden und den Kreislauf wieder in die Höhe bringen. Halten Sie bei den Übungen die Spannung ein paar Sekunden lang an. Am effektivsten ist es, wenn Sie die erste Übung mit einer der beiden anderen kombinieren.

Beine kreuzen

Stellen Sie Ihre Beine überkreuz und spannen Sie gleichzeitig ein paar Sekunden lang Ihre Bauch-, Gesäß- und Beinmuskeln an. Halten Sie sich dabei an einer Stuhlkante o.ä. fest.

Hände ziehen

Fassen Sie mit einer Hand in Brusthöhe die andere und ziehen Sie kräftig in Gegenrichtung nach außen.

Gegenstand drücken

Nehmen Sie einen weichen Gegenstand wie etwa ein Päckchen Papiertaschentücher, Ihr Schlüsselmäppchen o. ä. und drücken Sie es in einer Hand fest zusammen.

 

Anmerkung von Eva: Oft hilft es auch schon, wenn Sie ein paar Meersalzkristalle essen oder Wasser trinken, dass mit Meersalz angereichert ist

Nicht immer ist es Unterzuckerung, oft fehlen Mineralien, weil Sie zu wenig getrunken haben und zu wenig gutes Salz verwenden. Wer alles selber kocht, kann seinen Salzkonsum sehr gut steuern und dann sind 6 g Tagesmenge gut zu kontrollieren. Wenn Sie stark schwitzen, darf es auch etwas mehr sein.

 

Aus der LOGI-Wissenschaftsredaktion Juni 2014

Milchfett: Verbesserter Zuckerstoffwechsel, weniger Leberfett

Bei der LOGI-Methode dürfen auch vollfette Milch und Milchprodukte genossen werden. Hingegen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) trotz fehlender Evidenz, bei Milch und Milchprodukten die fettarmen Varianten zu bevorzugen, um Übergewicht und Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Gesicherte Erkenntnis bis jetzt:

  • Der Konsum von Milchfett korreliert weder mit dem Vorkommen von Übergewicht noch mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie mehrere Meta-Analysen gezeigt haben.
  • Zwei amerikanische Kohortenstudien fanden ein geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes, wenn sich mehr milchfetttypische Fettsäuren im Blut der Probanden fanden.  

Anlass dieser Meldung

Ein amerikanisches Forscherteam ging der Frage nach, ob das Vorkommen milchspezifischer Fettsäuren im Blut von Menschen mit und ohne Leberverfettung oder der Verzehr von Milchfett an sich im Zusammenhang mit dem Zuckerstoffwechsel steht und möglicherweise vor Diabetes schützen können.

Studiendesign

 

Studienart:

klinische Querschnittstudie

 

Datenerhebung:

Konzentration von trans-Palmitoleinsäure, C15:0 und C17:0 in den freien Fettsäuren und Phospholipiden des Plasmas, Leberfettgehalt per Computertomographie, oraler (OGTT) und intravenöser Glukosetoleranztest (IGTT), Insulinsensititvität (hyperinsulinämischer-euglykämischer Clamp), 3-Tages-Ernährungstagebücher (25 Teilnehmer), multivariate Analyse

 

Probanden:

17 Patienten (12 Männer) mit nichtalkoholischer Fettleber (NAFLD) sowie 15 Kontrollpersonen (9 Männer) gleichen Alters und BMIs

 

Quelle:

Kratz, M et al.: Am J Clin Nutr 2014;99:1385-1396

 

Ergebnisse

 

 Je mehr der milchspezifischen Fettsäuren sich im Blut der Probanden fanden, umso geringer fielen die Nüchternglukose und das Leberfett aus und umso günstiger das Ergebnis des OGTT. Das Vorkommen der trans-Palmitoleinsäure korrelierte zudem positiv mit der Insulinsensitivität, auch der Leber.

   

Wenngleich mit diesem Studientyp keine Aussagen über Ursache und Wirkung möglich sind, deuten die Daten jedoch darauf hin, dass Milchfett die Glukosetoleranz verbessern kann, vermutlich über eine verbesserte systemische und hepatische Insulinsensitivität und die Verminderung des Leberfettes. Dies stützt die LOGI-Empfehlung zu vollfetten Milchprodukten.

Ernährungsempfehlungen brauchen endlich eine fundierte wissenschaftliche Basis!

 

 

Starkes Immunsystem durch Darmfloraaufbau/Symbioselenkung - Eva: und vergessen Sie nicht, das Buch "Darm mit Charme" zu lesen

wenn Sie an Heuschnupfen oder einer chronischen Nasennebenhöhlen-Entzündung leiden, denken Sie wahrscheinlich nicht daran, dass der Schlüssel zur Heilung in Ihrem Darm liegen könnte. Aber es ist tatsächlich so: Der Darm mit seinem darmspezifischen Immunsystem spielt eine Hauptrolle in der Immunabwehr. Sind die über 300 verschiedenen Darmbakterien in einem gesunden Gleichgewicht vorhanden, können sie sowohl überschießende Reaktionen des Immunsystems in Schach halten als auch träge Abwehrzellen aktivieren. Daher hilft eine im Volksmund Darmsanierung genannte Symbioselenkung oder mikrobiologische Therapie sowohl bei allergischen als auch bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen. Was Sie mit einer Symbioselenkung erreichen können und was Sie selbst für Ihre Damflora tun können, lesen Sie in den nächsten Beiträgen.

Warum eine Symbioselenkung Ihre Abwehr stärkt

von Beate Rossbach

Eine Symbioselenkung kann deshalb so erfolgreich sein, weil sie das „Zentralorgan" der Abwehr direkt beeinflusst, den Darm. Das darmeigene Immunsystem bildet mehr als 70% des Immunsystems. Der Darm verfügt über die weitaus größte Anzahl von Lymphknoten, die so genannten Peyer'schen Plaques im Dünndarm, gleichzeitig produziert das darmeigene Immunsystem Antikörper (IgA), die zur Abwehr körperfremder Substanzen benötigt werden. Dieses darmeigene Immunsystem ist jedoch nicht von Geburt an voll funktionsfähig, es muss sich erst ausbilden und kräftigen. Dazu benötigt es die Hilfe der Darmbakterien, die das Darm-Immunsystem trainieren.

Auf einer Oberfläche von mehr als 300 qm besiedeln Billionen von Mikroben die Darmschleimhaut und bilden gemeinsam die physiologische Darmflora. Dabei hat jeder Keim seinen festgelegten Platz im Darm, einige Bakterien gehören zur Flora des Dünndarms, andere wiederum sind nur im Dickdarm zuhause. Die Keime leben hier einträchtig zusammen mit ihrem Wirt, dem Menschen, wobei Mensch und Mikrobe gleichermaßen voneinander profitieren. Das harmonische Miteinander von Mensch und Bakterien zum gegenseitigen Wohl wird Symbiose genannt, ist das Gefüge der Bakterien untereinander gestört, folgt daraus der Zustand der Dysbiose und das Immunsystem gerät aus der Balance.

Milchsäurebakterien (Laktobazillen, Bifidobakterien) sorgen für ein leicht saures Milieu im Dünndarm und verhindern dadurch das Wachstum von pathologischen Fäulniskeimen. Die Darmbakterien Escherichia coli aus dem Dickdarm und Enterokokken im Dünndarm wirken wie Trainingspartner auf das Immunsystem, denn sie stimulieren die B-Lymphozyten. Das können die Ursachen für ein bakterielles Ungleichgewicht sein:

- häufige Antibiotika-Einnahme

- Einnahme von Abführtabletten

- eiweiß- und fettreiche Nahrung Eva - nur ein Problem, wenn Sie nicht ausreichend basisches Gemüse essen

- zu viel Genussmittel (Alkohol, Kaffee, Nikotin) Eva - wobei Kaffee, speziell Espresso gesund ist

- Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten

- akute und chronische Entzündungen im Dünn- oder Dickdarm

- langanhaltender Durchfall

Eine Dysbiose kann nicht nur die Ursache für eine schwache Abwehrlage sein, sie äußert sich häufig auch in chronischen Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl, Durchfällen oder Verstopfung. Was Sie dann tun können, um das Gleichgewicht der Bakterienflora wieder herzustellen, lesen Sie gleich.

So stärken Sie Ihre Darmflora

von Beate Rossbach

Das Therapieschema der Symbioselenkung wird immer individuell anhand der Ergebnisse der Stuhluntersuchung ausgearbeitet. Bei einer kompletten Symbioselenkung kommen meistens mehrere Präparate nacheinander zum Einsatz, die aufeinander aufbauen. Parallel dazu werden häufig noch Milchsäurebakterien verordnet. Besteht nur ein Defizit an E. coli Bakterien, wird auch nur ein Einzelpräparat (z. B. Mutaflor®,)eingesetzt.

Durch die Bakterien-Präparate werden „gesunde" Keime in Ihrem Darm zur Ansiedlung gebracht, die ein Anheften schädlicher Bakterien an der Darmwand verhindern. Eine gründliche Symbioselenkung benötigt etwa sechs Wochen bis drei Monate. Erst nach dieser Zeit ist die Darmflora wieder in einem gesunden Gleichgewicht und Sie werden merken, dass Ihre Beschwerden sich gebessert haben.

Eva: ein gutes Labor, z.B. Enterosan liefert Ihnen mit dem Befund auch gleich eine Anleitung, was Sie essen und was Sie meiden sollten.

Sie selbst können auch viel dazu beitragen, Ihren Darm zu unterstützen.

Greifen Sie zu Natur-Joghurts. Natürliche Joghurts, die nicht ultrahoch erhitzt wurden, enthalten Milchsäurebakterien, die für ein gesundes Darmmilieu sorgen. Essen Sie davon täglich einen Becher. Die bessere Wirksamkeit der beworbenen Drinks ist nicht wissenschaftlich bewiesen. Eva: dafür sind sie aber unverschämt teuer, lassen Sie sich nicht von der Werbung verführen, nehmen Sie einfach ein gutes BIO-Joghurt

Verzichten Sie weitgehend auf Zucker. Zucker und Weißmehlprodukte sind die Ernährungsgrundlage von Darmpilzen. Essen Sie daher in den Wochen der Behandlung möglichst wenig Süßigkeiten und Kuchen und bevorzugen Sie Vollkornprodukte. Eva: Das gilt nicht nur für die Zeit der Behandlung, sondern auf Dauer

Machen Sie eine Brottrunk-Kur. Durch den Brottrunk erhalten Sie einen wertvollen Stamm der Milchsäurebakterien (Lactobazillus reuteri). Trinken Sie davon täglich l, falls Ihnen das Getränk zu bitter schmeckt, können Sie es auch mit Wasser oder Apfelschorle verdünnen.

Essen Sie milchsauer vergorene Nahrungsmittel. Sauerkraut, fermentierte Bohnen, eingelegte Mixed Pickles oder Kombucha sind mit Milchsäure vergoren und können so Ihre Darmflora unterstützen. Bauen Sie diese Lebensmittel öfter mal in Ihren Speiseplan ein. Eva: Essen Sie Sauerkraut roh, als Salat z.B. mit Walnüssen und Apfel

Trinken Sie reichlich stilles Wasser. Durch eine Symbioselenkung werden alte Schlacken Eva: naja von Schlacken will ich nicht reden gelöst. Damit die anfallenden Giftstoffe abtransportiert werden können, sollten Sie jetzt täglich mindestens 2 l Wasser oder (Eva sagt nein zu: ungesüßten Kräutertee trinken.

Heilerde bindet gelöste Giftsstoffe. Während der Symbioselenkung wird Ihr Darm von angesammelten Schadstoffen (Eva: ja) und Schlacken (Eva: nein) befreit. Trinken Sie etwa 2-mal wöchentlich ein Glas Wasser mit 1 El Heilerdepulver (Apotheke) zur Bindung der Giftstoffe.

 

Schränken Sie Ihren Alkohol- und Kaffee-Konsum ein. Genussmittel reizen die Darmschleimhaut und übersäuern den Gesamtorganismus. Halten Sie sich daher während der Darmbehandlung mit Alkohol und Kaffee zurück. Eva: später können Sie aber gerne wieder ungesüßten Espresso trinken, vielleicht mit einer kleinen Sahnehaube - selbstverständlich frische Sahne, auf keinen Fall aus der Sprühdose und auch ohne Carageen)

Achtung Vitalstoffräuber!

von Beate Rossbach

Vitalstoffräuber können sich in Medikamenten aber auch in der Nahrung und in Genussmitteln verstecken. Dabei enthalten selbst so genannte gesunde Lebensmittel Substanzen, die die Aufnahme wichtiger Mikronährstoffe blockieren. Diese Substanzen entziehen Ihnen Vitamine und Mineralien:

- Oxalsäure (z. B. in Spinat, Rhabarber)

- Phytinsäuren (z. B. in Vollkornprodukten, Kohl, Rettich) Eva: daher nur Natursauerteig-Vollkornbrote (Roggenbrot mit 24stündiger Teigführung - Bäcker fragen, oder bei Dietmar Brandes bestellen)

- Zucker

- Phosphate (z. B. in Fertiggerichten, Wurst, Schmelzkäse, Cola)

- Koffein in Kaffee und Tee

- Alkohol

- Zigaretten

Zucker selbst enthält keinerlei Vitalstoffe, benötigt aber neben Vitamin B1 u. a. auch Niacin, Zink und Chrom von Ihrem Körper, um abgebaut werden zu können. Für jedes Gramm Zucker muss Ihr Organismus ein millionstel Gramm Vitamin B1 zur Verfügung stellen. Wenn es durch zu viel Zucker bei Ihnen zu einem Mangel an diesem Vitamin kommt, können Müdigkeit, Gereiztheit und sogar depressive Verstimmungen die Folge sein. Verwenden Sie zum Süßen daher lieber Apfel- oder Birnendicksaft oder Stevia und verzichten Sie auf Limonaden und Säfte mit Zuckerzusatz.

Phosphate in Fertiggerichten und Colagetränken entziehen Ihrem Organismus Kalzium und können so die Entstehung einer Osteoporose begünstigen. Achten Sie auf die Angaben der Zutaten auf der Verpackung und bevorzugen Sie phosphatfreie Lebensmittel. Spinat vermindert durch die in ihm enthaltene Oxalsäure die Verwertung von Kalzium. Sorgen Sie hier mit kalziumhaltigen Nahrungsmitteln für Ausgleich.

Vollkornprodukte sind zwar gesund, die in ihnen enthaltenen Phytinsäuren bilden jedoch mit Eisen, Zink, Kalzium und Magnesium unlösliche Salze, wodurch die Aufnahme dieser Mineralstoffe im Darm behindert wird. Da Sauerteig Phytinsäuren abbaut, sollten Sie bevorzugt zu Natur-Sauerteigprodukten greifen.

Kaffee und Cola führen ebenso wie Tee zu einer erhöhten Ausscheidung von Kalzium über den Urin. Kaffee, Cola und sowohl schwarzer als auch grüner Tee enthalten phenolische Verbindungen, die zusätzlich die Aufnahme von Kalzium und Eisen im Darm erschweren. Da diese Verbindungen auch Vitamin B1 unwirksam machen, sollten Sie die entsprechenden Getränke nicht zu Ihren Mahlzeiten trinken.

Alkohol blockiert die Aufnahme der B-Vitamine, vor allem von Vitamin B1, und führt gleichzeitig zu einer vermehrten Ausscheidung von Magnesium und Zink über die Nieren. Bei jedem Zug an einer Zigarette entstehen Unmengen freier Radikale in den Körperzellen, sodass Raucher zu ihrer Neutralisierung deutlich mehr Vitamin C benötigen als Nichtraucher. Sie sollten wissen, dass Ihr Körper mit jeder Zigarette etwa 25 mg von diesem Vitamin verliert. Wenn Sie sich vor Augen führen, dass der tägliche Bedarf bei Nichtrauchern bei 100 mg liegt, können Sie sich ausrechnen, wie viel mehr Ihr Körper von diesem Vitamin braucht, falls Sie rauchen. Wie Sie dem Vitalstoffverlust entgegensteuern können, wenn Sie Medikamente einnehmen müssen

 

Wie Sie einen Vitalstoffverlust bremsen können

von Beate Rossbach

Medikamente haben nicht nur heilende Wirkungen, sondern auch - wie Sie auf jedem Beipackzettel lesen können - Nebenwirkungen. Eine viel zu wenig beachtete Nebenwirkung ist dabei der Verlust an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen. Einige Arzneimittel verhindern die Aufnahme der Vitalstoffe im Darm, andere wiederum benötigen zur Freisetzung ihrer Wirkstoffe bestimmte Vitamine und Mineralien oder führen zu einer erhöhten Vitalstoffausscheidung über die Nieren. Lesen Sie hier, wie Sie dem Verlust entgegenstuern können:

- Acetylsalicylsäure ((ASS) senkt die Vitamin-C-Konzentration im Körper. Dadurch werden die Schleimhäute angreifbar und neigen zu Blutungen. Forscher der Universität Münster stellten bei 20 Probanden, die drei Tage lang jeweils 40 mg Acetylsalicylsäure (ASS)genommen hatten, leichte Magenblutungen in der Magenschleimhaut fest. Darauffolgend erhielten die Probanden zusätzlich zum ASS 480 mg Vitamin C, wodurch die Blutungen ausnahmslos gestoppt werden konnten. Nehmen Sie daher zur Vermeidung von Magengeschwüren Acetylsalicylsäure immer zusammen mit einem Vitamin-C-Präparat (aus dem Supermarkt) ein.

- Cholesterinsenker beeinträchtigen die Bildung von Coenzym Q10. Zur Senkung des Cholesterinspiegels eingesetzte Statine (z. B. Sortis®, Pravasin®) hemmen ein Enzym, das für die körpereigene Bildung von Coenzym Q10, des wichtigen Energielieferanten für den Herzmuskel, benötigt wird. Nehmen Sie daher zusätzlich zu Ihrem Cholesterinsenker täglich 50 - 100 mg Coenzym Q10 ein. Bitten Sie Ihren Arzt um ein Rezept über ein entsprechendes Arzneimittel.

- Kortison entzieht Ihren Knochen Kalzium. Wenn Sie langfristig Kortison einnehmen müssen, droht als gefürchtete Nebenwirkung eine Osteoporose. Ergänzen Sie daher den fehlenden Mineralstoff durch ein Kalziumpräparat aus dem Drogeriemarkt. Die tägliche Dosis sollte bei 500 mg liegen.

- Antibiotika bekämpfen auch gesunde Darmbakterien. Antibiotika zerstören nicht nur schädliche Keime, sondern auch die gesunde Darmflora, und schädigen so die Darmschleimhaut. Eine verschlechterte Vitalstoffaufnahme ist die Folge. Bauen Sie daher nach jeder Antibiotika-Behandlung unbedingt Ihre Darmflora wieder auf, z. B. mit Mutaflor®, ProSymbioflor® oder Paidoflor® aus der Apotheke.

- Sie brauchen ein Kombinationspräparat, wenn Sie Entwässerungstabletten nehmen. Aufgrund der vermehrten Ausscheidung von Vitaminen und Mineralstoffen ist es sinnvoll, hier zu einer bewährten Vitalstoff-Kombination zu greifen. Da auch Abführmittel Ihnen fast alle Vitalstoffe entziehen, sollten Sie diese Mittel nur im Notfall und nur für kurze Zeit einnehmen.

 

MANUKA-HONIG

 

Papillonlover | 02.05.2014

Hallo Ihr Lieben!

Ich wollte noch mal das Thema Manuka Honig anschneiden. Vor ein paar Wochen habe ich das Thema hier mal angesprochen und mir scheint das hat für viel Verwirrung gesorgt.
Ich habe den Honig aus dem Reformhaus gekauft, in der Apotheke gab es ihn nicht. Den gleichen Honig den ich aus dem Reformhaus gekauft habe, kann man auch bei Amazon.de bestellen. Menschen auf dem Land finden ihn vermutlich nicht im Geschäft und das ist immer noch eine Alternative. Eva, wir bestellen ja auch von Dir gute Sachen und Öl von Solling bestellt man ja auch online. Warum ist das denn so schlimm über's Internet zu bestellen wenn man es nur s bekommen kann?
Mein Vater fällt ununterbrochen hin, schlägt sich irgend wo auf und das eitert dann bis in den Knochen hinein. Die letzte solche Wunde habe ich letzte Woche behandelt. Ich wusste nicht dass er am Knie eine Verletzung hatte, bis ich es gerochen habe. Das war ganz ekelig und sehr tief. Ich habe das ganze erst desinfiziert, antrocknen lassen und dann mit Honig dünn abgedeckt und verbunden. Das habe ich 3 Tage lang gemacht und dann war die Infektion weg und es konnte endlich Haut drauf wachsen. Ich benütze den Honig mit MGO 550, da er der beste ist. Da kosten 250 g bei Amazon und im Reformhaus so um die 55 Euro. Essen kann man ihn natürlich auch und er hilft auch bei Magengeschwüren und Erkältungen sehr gut. Im Zentrum für Gesundheit ist ein guter Bericht darüber. Es gibt auch diverse Cremes die Hanuka Honig mit drin haben. Die würde ich aber lieber nicht essen! :)

Liebe Grüße,

Karin

Antw.:Manuka Honig MGO 550 UPDATE

Hallo, | 02.05.2014

ich habe die gleichen guten Erfahrungen gemacht. Ich habe den Honig für meinen Mann gekauft, weil er sich schnell verletzt und immer an der Schienbeinkante, da heilt es wahnsinnig schlecht. Wenn man den Honig ganz dünn auf eine Kompresse oder auch über die Wunde streicht, geht die Rötung und die Infektion sofort zurück: Weil ich mich letztens wieder so sehr erkältet habe, habe ich auch einen kleinen Löffel davon genommen und ich konnte in dieser Nacht wieder gut schlafen. Meine Erkältung ist innerhalb von 3 Tagen verschwunden. Diesen teuren Honig kann man essen. Der ist geprüft und sollte MGO 550 (das ist der Wert) haben.
Aber auf ein Brot zu streichen, ist er mir zu teuer und das ist auch nicht nötig,
liebe Grüße und gute Gesundheit,
Christa

Eva | 03.05.2014

für Karin, Christa und alle Mitleser hier

Bevor Karin hier von Manuka-Honig schrieb habe ich mich nicht näher damit befasst, fand es, bzw. finde es aber wunderbar, dass es ein Naturprodukt gibt, mit solch großer heilender Wirkung - aber so etwas ist auch immer ein Medikament und daher gehört es meiner Meinung nach in die Apotheke. Manchmal gibt es auch gute Reformhäuser, die wirklich eine Ahnung haben von dem, was sie verkaufen. Bei solchen Produkten kann ich einfach nicht guten Gewissens sagen "kauft es im Internet".
Ich habe "nur" Lebensmittel verkauft, und es gab immer eine intensive Beratung dazu und ich hatte keinen Online-Shop, wollte ich auch nie haben, damit ich bei jeder Bestellung meinen Kunden auch raten konnte.
Und ich selbst habe auch z.B. bei Solling nie online gekauft, sondern immer eine Mail-Bestellung gesandt mit vielen Fragen, die mir dann umgehend beantwortet wurden, ich habe dafür auf den Nachlass verzichtet, den ich bei einer online-Bestellung bekommen hätte. Daher war meine Spanne für mich immer sehr gering. Aber bei mir kam Beratung immer vor Gewinn. Das war natürlich auch ein Punkt, den Versand aufzugeben. Es war für mich mehr Nächstenliebe als sonst was. Fragt mal Amazon, was die dazu meinen.
Bei Euch beiden bin ich schon davon ausgegangen, dass Ihr Euch ausreichend vorab informiert, aber ich antworte hier für alle Leser und da rate ich vom Internetkauf ab - immer noch und gerade für so ein Produkt wie den Manukahonig- Ihr habt zum Glück die richtige Wahl getroffen. Aber bei einer Minderqualität oder einem Imitat kann ein Verzehr auch gefährlich werden.
Und Christa hat ja auch Recht, aufs Brot gehört er nicht
Aber bitte im Internet auch die Warnung beachten, denn nicht immer ist dieser Honig harmlos und wenn ich auch selbst nicht zu irgendeinem Arzt gehen mag, vielleicht finde ich mal einen meines Vertrauens, bin ich doch der Meinung, dass es besser wäre, vor Verwendung des Honigs einen Arzt (evtl. Naturheilkundler) zu fragen.

Bibi | 03.05.2014

hallo ihr lieben,
ich hab mich jetzt mal die letzten tage mit manuka honig und der aktivität beschäftigt.... ich bin dabei auf einen artikel gestossen...in dem erklärt wurde, dass die versuche von einem professor mit manuka honig speziell bei der wundheilung...alle mit niedrigerem aktiven manuka gemacht wurden....die besten ergebnisse gabs bei aktiv 10-20...also soll heissen..ihr braucht den teuren manuka mit 550 mgo nicht...der mit 10 oder 18 kostet nur in bio qualität z.b. von hoyer ca. 17 €..und den kann man dann auch mal aufs brot streichen....hohe aktivität heisst hierbei nicht unbedingt besser..
lg bibi

 

Omega-3-Fettsäurengehalt exotischer Fischarten - Quelle AID

Es ist wenig bekannt, dass z.B. Speisefische aus tropischen Meeresregionen relativ viel Arachidonsäure (Omega-6-Fettsäure), dafür wenig EPA und DHA (Omega-3-Fettsäuren) enthalten. Das beruht auf der Fettsäurenzusammensetzung des dortigen Planktons als primäre Nahrungsquelle, dass nämlich Arachidonsäure reich ist (Eva - Arachidonsäure als Entzündungsauslöser sollten wir weitgehendst meiden). Dieses Plankton findet sich z.B. in beachtenswerten Mengen in wärmeren Meeresgebieten nördlich von Australien. Südlich von Australien - in Richtung Antarktis - reichern sich EPA und DHA im Plankton und entsprechend in Seefischen an.

Seefische aus tropischen Meeresgebieten (z.B. indischer Ozean) weisen folglich ein ungünstiges Verhältnis Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren auf und sind daher als Quellen für Omega-3-Fettsäuren wenig geeignet.

Gleiches gilt für Fischarten aus Aquakulturen und warmen Regionen (z.B. Pangasius, Tilapia)

Frage von mir "warum taucht dann dieser scheussliche Pangasius in den Plänen vom metabolic balance auf????

da ihnen das Plankton mit einem hohen Gehalt an EPA und DHA als natürlich Nahrung fehlt.

 

So gesund ist Löwenzahn

Die heilenden Wirkungen von Löwenzahn

von Beate Rossbach

Zu medizinischen Zwecken wird der ganze Löwenzahn mit seinen Blüten und Wurzeln verwendet. Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Löwenzahns sind Bitterstoffe (Sesquiterpene, v. a. Taraxin), Zuckerstoffe (Inulin) und Schleimstoffe. Besonders die Wurzel ist reich an Inulin. Dabei schwankt die Konzentration im Laufe des Jahres zwischen 2 und 40 %, wobei die Werte im Herbst am höchsten sind. Die Zuckerverbindung ist vor allem für Diabetiker bestens geeignet, denn Inulin wird im Körper nicht zu Einfachzucker abgebaut und benötigt daher kein Insulin. Frischer Löwenzahnsalat ist daher ein ideales Diabetiker-Gemüse. So wirkt Löwenzahn:

- den Gallefluss anregend

- aktivierend auf Leber und Bauchspeicheldrüse

- appetitanregend

- entwässernd

- leicht abführend

- blutreinigend

Da der Löwenzahn die Leber und die Nierenfunktion anregt, wird er in der Naturheilkunde traditionell im Frühjahr und im Herbst als Entgiftungs- und Blutreinigungskur angewendet. Hierzu ist besonders der Löwenzahn-Tee oder -Frischpflanzensaft geeignet. Aufgrund seiner Bitterstoffe regt Löwenzahn den Appetit an und erleichtert die Verdauung. Löwenzahn wird angewendet gegen:

- Verdauungsstörungen

- Appetitlosigkeit

- Gallenschwäche

- Bauchspeicheldrüsen-schwäche

- Harnwegentzündungen

- Wassereinlagerungen im Bindegewebe

Die Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamts befürwortet die Anwendung von Löwenzahn bei Störungen des Galleflusses, Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit sowie zur Anregung der Ausscheidung über die Nieren. 

Eva: Machen Sie sich einen guten Salat aus Löwenzahnblättern - aber auch andere Salatsorten mit untermischen

 

Das kam heute von Dr. Worm - 29.07.14

 

Ist nur eine Zusammenfassung -wer die ganze englische Studie haben will, bitte anfordern

"Heute ist eine sehr interessante kontrollierte Diät-Studie an Typ-2-Diabetikern von einer sehr prominenten Arbeitsgruppe veröffentlicht worden.
Verglichen wurden eine quasi nach DGE-Vorstellungen komponierte, energiereduzierte, ballaststoff- und vollkornreiche „Vollwert“-Diät (30 En% Fett)
mit einer Very-Low-Carbhohydrate Diet (58 En% Fett), die mit reichlich Gemüsen, Nüssen und einfach ungesättigten Fettsäuren zubereitet war.
Bei gleicher Kalorienreduktion und vergleichbarerm Gewichtsverlust zeigten sich aber signifikante Vorteile hinsichtlich relevanter
Zucker- und Fettstoffwechselparameter.
Besonders bemerkenswert ist sicherlich für viele (obwohl für Anwender ein alter Hut), dass sich signifikante Vorteile hinsichtlich Zuckereinstellung
für Low-Carb nachweisen ließen, OBWOHL die Probanden gleichzeit ihre Diabetes-Medikamente viel stärker reduziert hatten (bzw. konnten oder mussten)!
Und auch im Grunde auch keine Überraschung - Hyper- und Hypoglykämien waren unter Low-Carb deutlich seltener!
Was will man mehr? Bei diesem Ergebenis könnten einige vielleicht doch noch aufwachen…"

 

Innere Uhr

Ist auch die Ernährung ein Taktgeber?

(aid) - Nicht nur das Licht, sondern auch die Ernährung hat offenbar Einfluss auf die innere Uhr. Das lässt eine japanische Studie vermuten, für die Versuche an Mäusen und Zellkulturen durchgeführt wurden. Vermutlich ist das Hormon Insulin, das nach der Nahrungsaufnahme ausgeschüttet wird und den Blutzuckerspiegel reguliert, an der Steuerung der inneren Uhr beteiligt. Insulin leistet einen wichtigen Beitrag zum optimalen Ablauf von Verdauung und Nährstoffaufnahme, denn es synchronisiert die Magenfunktion mit der Essenszeit.

Die biologische Uhr spielt für viele körperliche Prozesse eine große Rolle. Gerät sie aus dem Takt, können Schlafstörungen und Krankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauf-Beschwerden die Folge sein.

Die innere Uhr kann aber auch vorübergehend aus dem Gleichgewicht geraten - zum Beispiel auf einem Langstreckenflug in andere Zeitzonen. Bei einem "Jetlag" sollte das Abendessen reich an Lebensmitteln sein, welche die Insulinsekretion fördern, raten die Wissenschaftler. Dazu gehören leicht verdauliche Kohlenhydrate wie Weißmehlprodukte, Kartoffeln und Fruchtsaft. Auf diese Weise wird die innere Uhr vorgestellt. Bei Typ-2-Diabetikern dagegen wird die Regulation der biologischen Uhr über das Essen weniger gut funktionieren, da der Körper nicht ausreichend auf Insulin anspricht. Die Forschung steht in diesem Bereich noch am Anfang. Weitere Studien sollen folgen, um die Wechselwirkungen zwischen Ernährung und dem biologischen Rhythmus genauer zu erforschen.
Heike Kreutz, www.aid.de

 

Ernährung im Alter - wichtige für alle ab 60 Jahre

 

Quelle: VillaVita

Die Lebenserwartung in Deutschland ist in den letzten 60 Jahren stetig gestiegen. Laut dem statistischen Bundesamt liegt die Lebenserwartung von Frauen derzeit bei 81,6 Jahren. Bei Männern geht man von einer Lebenserwartung von 76 Jahren aus. Aufgrund der höheren Lebenserwartung sprechen Altersforscher inzwischen von der nachberuflichen Zeit als „Drittem und Viertem Lebensalter“.

Im dritten Lebensabschnitt bestehen zumeist „moderate“ Gesundheitsprobleme und Einschränkungen. 54% der über 65-jährigen Männer und 44% der gleichaltrigen Frauen bewerten Ihre Gesundheit als gut oder sehr gut. Der Übergang ins Vierte Lebensalter ab dem 80. bis 85. Lebensjahr verläuft fließend und wird durch nachlassende Leistung, Verlust von eigenständiger Lebensbewältigung und Zunahme von Krankheiten geprägt.

Körperzusammensetzung – Übergewicht und Untergewicht

Eine entscheidende Veränderung im Alter ist die Körpermasse-Zusammensetzung, d.h. die fettfreie Körpermasse nimmt ab und der Körperfettanteil steigt stetig an. Vom 20. bis zum 80. Lebensjahr geht die Muskelmasse um 30 bis 40% zurück. Während beim jungen Menschen der Anteil der Skelettmuskulatur 45% des Körpergewichts ausmacht, sind es bei 70-jährigen nur noch maximal 27%. Die Nationale Verzehrstudie II weist für die Gruppe der „jungen Alten“ Übergewicht als wesentliches Gesundheitsproblem aus. Der Anteil Übergewichtiger ist im Vergleich zu Männern und Frauen in mittleren Lebensjahren sogar höher. Dies ist vermutlich durch die fehlende körperliche Beanspruchung im Beruf, durch mangelnden Sport bei unverändert hoher Energieaufnahme bedingt. Gesunde Senioren nehmen zum Teil etwa 800 kcal über ihrem eigentlichen Energiebedarf auf. (Obwohl immer weniger Energie benötigt wird, bleibt jedoch der Bedarf an lebensnotwendigen Nährstoffen wie Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen unverändert.) Im Gegensatz dazu steigt die Zahl der Senioren im „hohen Alter“, die zu wenig essen und trinken. Altersassoziierte Ernährungsprobleme sind oft aber nicht bekannt und Warnsignale wie Appetitmangel, Gewichtsverlust oder Risiken beispielsweise durch Kau- und Schluckbeschwerden werden vielfach nicht richtig eingeordnet.

Mangelnder Durst und unzureichende Flüssigkeitsversorgung

In der Gießener Senioren-Langzeitstudie (GISELA) zeigt ein Vergleich von Senioren mittleren Alters (ca.70 Jahre) und jungen Menschen, dass im Alter signifikant weniger getrunken wird. Senioren konsumieren im Vergleich zu jungen Menschen mehr Kaffee und Tee, aber signifikant weniger Wasser. Um ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen, sollten ältere Menschen mindestens 1,5 Liter pro Tag trinken. Da das Durstgefühl mit den Jahren erheblich nachlässt, muss das Trinken häufig antrainiert werden. Dies kann bewerkstelligt werden, indem in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt kleinere Mengen getrunken wird. Geeignete sind Wasser, ungesüßte Kräutertees und verdünnte Obstsäfte, die helfen, den Verlust an Gesamtkörperwasser auszugleichen.

Kritische Nährstoffe in der Seniorenernährung

Die Bonner Seniorenstudie zeigt eine deutliche Versorgungslücke an Vitamin D. Durch hormonelle Veränderungen während der Wechseljahre verringert sich die Knochenmasse bei Frauen, aber auch bei den Männern geht Knochensubstanz verloren. Günstig für die Calciumversorgung sind pflanzliche Lebensmittel, wie Petersilie, Grünkohl, Brokkoli, Sesam oder Tofu. Als weitere kritische Nährstoffe werden Vitamin B12, Folsäure (Vitamin B9) und Zink angesehen. Eine verminderte Aufnahme an Vitamin B12 wird mit einer unzureichenden Bildung an Magensaft und der verringerten Bildung des Intrinsic Faktors in Verbindung gebracht. Eine verminderte Aufnahme an Vitamin B12 kann zusätzlich durch Medikamente wie Protonenpumpenhemmer oder H2-Blocker (Behandlung von Magenulkus, Reflux-Ösophagitis), Antibiotika oder Cholesterinsenker ausgelöst werden. Ein Mangel an Folsäure, welches vorwiegend in pflanzlichen Produkten zu finden ist, wird auch dadurch begünstigt, dass Senioren mit Schluck- und Kaubeschwerden, den Verzehr an Obst, Gemüse und Salaten sowie Nüssen einschränken. Pflanzliche Lebensmittel werden außerdem teilweise wegen ihrer schlechten Bekömmlichkeit abgelehnt, da sie häufig Blähungen, Krämpfe und dergleichen verursachen. Des Weiteren geht ein hoher Anteil an Folsäure während der Zubereitung verloren. Hier spielen insbesondere das häufige Wiederaufwärmen und lange Warmhaltezeiten (in der Gemeinschaftsverpflegung oder “Essen auf Rädern“) eine entscheidende Rolle. Auch das Spurenelement Zink bereitet im Alter häufiger Probleme. Seltener Verzehr von Fleisch, Geflügel, Milch, Käse sowie von Vollkornerzeugnissen oder ein erhöhter Zinkbedarf können zu Zinkdefiziten führen. Auch wird von einer altersabhängigen generellen Reduktion der Zinkausnutzung aus der Nahrung ausgegangen. Wiederkehrende Infektionen, schlechte Wundheilung, können Zeichen eines Zinkmangels sein.

Fazit:

Um eine adäquate Ernährungsversorgung auch im Alter leisten zu können, ist es unabdingbar, dass bei der Lebensmittelauswahl und Speisenzubereitung auf einen möglichst hohen Gehalt bzw. Erhalt an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen geachtet wird (Nährstoffdichte: Verhältnis der enthaltenen Lebensmittel in Bezug auf dessen Energiegehalt).

 

Fettleber: Eine wenig beachtete, aber ernstzunehmende Erkrankung

Fachvortrag gibt Einblick in die Entstehung und die Behandlung einer Fettleber

Viele Übergewichtige leiden unbewusst an einer Fettleber und setzen sich so ungeahnt einem erhöhten Risiko für Diabetes und Fettstoffwechselstörungen aus. Da die Leber quasi im Stillen leidet, ist ein leichtes Druckgefühl im rechten Oberbauch oft das einzige spürbare Zeichen. Doch unter adipösen Patienten weisen immerhin bereits 75 Prozent eine Fettleber auf, ohne es zu ahnen. Das Problem dahinter: Die krankhafte Verfettung des Lebergewebes setzt Prozesse in Gang, die den Fett- und Zuckerstoffwechsel stören und Entzündungen begünstigen. Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen, aber auch Herzinfarkte und schwerwiegendere Lebererkrankungen können die Folge sein.
Neben einer allgemein zu hohen Kalorienaufnahme, ist oft eine übermäßige Kohlenhydratzufuhr für die Entstehung einer Fettleber verantwortlich. Der Körper verwertet und speichert nur eine begrenzte Menge Zucker. Der ungenutzte Rest wird zu Fett umgewandelt, das teilweise in der Leber verbleibt und diese verfettet. Ein Teil des gebildeten Fettes gelangt zudem in das Blut und begünstigt erhöhte Blutfettwerte. Um Fettansammlungen in der Leber zu reduzieren, ist eine eingeschränkte Zuckerzufuhr sinnvoll, zumal Zucker auch über andere Stoffwechselwege Krankheiten wie Diabetes und Fettstoffwechselstörungen fördert. Besonders mit Fruchtzucker und Fruktose-Glukose-Sirup gesüßte Lebensmittel wie Erfrischungsgetränke, Eiscreme und Süßspeisen entpuppten sich als leberverfettend. Gleichzeitig sollte die Energiezufuhr den Bedarf nicht überschreiten. Empfehlenswert sind vor allem nährstoffreiche aber energiearme Nahrungsmittel wie Gemüse, Obst, Fisch und mageres Fleisch.
Einen ausführlichen Einblick in das Krankheitsbild der Fettleber, deren Entstehung und Behandlung bietet der gleichnamige Fachvortrag, der im Medienshop unter www.fet-ev.eu erhältlich ist.

 Redaktion: Dipl.troph. Christine Langer

 

Ich möchte hier unbedingt die Lektüre "Die Menschenstopfleber" von Dr. Worm empfehlen


Heilpflanzen gegen Erkältungen - aus dem ARD-Buffet vom 01.12.14

kalte Jahreszeit - Erkältungszeit. Wie kann man natürlich vorbeugen? Wie kann man Schnupfen, Husten und Fieber auf natürlichem Weg beikommen? Wie kann man verhindern, dass aus Halsschmerzen einen dicke Erkältung wird? Heilpraktikerin Astrid Fiebich gibt uns heute Tipps, wie Heilpflanzen gegen Erkältungssymptome eingesetzt werden können.         

Erkältungen sind lästig, lassen sich aber oft
nicht vermeiden und sind letztendlich auch ein gutes Training für unser
Immunsystem. Wenn es uns erwischt hat, so können uns pflanzliche
Hausmittel dabei helfen, den Verlauf zu lindern und vielleicht sogar zu
verkürzen. Manche Heilpflanzen, wie der Knoblauch oder Meerrettich,
gelten sogar als "pflanzliches Antibiotikum" und können Erreger schnell
aus dem Körper vertreiben. Andere wiederum, wie die Zistrose, helfen uns
in Zeiten hoher Ansteckungsgefahr vor Infektionen. Hier einige der
wirksamsten Pflanzen und ihre unterschiedlichen Anwendungsformen. 

   
   
      
   
   
   

        


           
           
        

     

  

  

Die Zistrose
Die Zistrose
blockiert die Bakterien und Viren rechtzeitig, so dass die Erreger sich
nicht ausbreiten können und die Erkrankung gar nicht ausbricht - ihre
Wirkung ist also antimikrobiell und antiviral. Es wird die Konzentration
des Immunglobulin A erhöht, welches an der Schleimhautoberfläche wirkt
und dort unerwünschte Erreger vor dem Eindringen abhält.
Forscher
haben festgestellt, dass es in der Pflanzenwelt kein Kraut gibt, dass
mit seinen Inhaltsstoffen so wirksam gegen die meisten Grippestämme
(ohne Nebenwirkung!) wirken kann wie die Zistrose - sie bekam deshalb
auch im Zusammenhang mir der sogenannten Vogel- oder Schweinegrippe
besondere Aufmerksamkeit. Durch innerliche und äußerliche Anwendungen
der Zistrose werden also Bakterien und Viren selber angegriffen oder der
Körper vor ihnen geschützt.
Bislang wurde nur die Cistus
incanus-Varietät (Cistus incanus Pandalis bzw. Cystus 052) antiviral
geprüft und für wirksam erklärt - erfahrungsheilkundlich wurde sie schon
länger so eingesetzt. Im Falle einer infektiösen Erkrankung lindert die
Zistrose als Tee und Gurgelwasser meist schnell die Symptome. Die
Zistrose kann somit als Infektblocker bezeichnet werden. Zur
Infektvorbeugung gibt es im Handel gibt es z.B. Lutschtabletten zu
kaufen. Sie können sich aber selber einen Tee aus der Zistrose
zubereiten, der sowohl gegurgelt als auch getrunken werden kann.

Rezept: Zistrosentee
Eine
Hand bzw. 2-3 EL Kraut mit einem Liter kochend heißem Wasser übergießen
und je nach Geschmack zwei bis fünf Minuten ziehen lassen. Dieser
herb-würzige Tee kann zur Infektvorbeugung und -behandlung 3 x täglich
getrunken oder nach Bedarf zur Infektabwehr oder bei Halsschmerzen
gegurgelt werden.

Meerrettich
Meerrettich
enthält Senföle. Ihre Wirkung  beim Einatmen kennen Sie bestimmt aus
eigener Erfahrung - beim Schneiden oder Reiben entsteht das sogenannte
Allyl-Senföl, das in den Augen brennt oder in der Nase kitzelt. Dieses
Allyl-Senföl ist ein hochwirksamer pflanzlicher Wirkstoff. Es ist
vergleichbar mit einem Antibiotikum: es hemmt krankmachende
Mikroorganismen im Wachstum (Antibiose). Der Vorteil gegenüber
synthetischen Antibiotika:
Allyl-Senföl hat weder Resistenzen
zur Folge, noch schädigt es die natürliche Keimbesiedlung der
Schleimhäute. Diese Wirkung brachte dem Meerrettich auch den Namen
"Penicillin aus dem Garten" ein. Meerrettich hilft außerdem, dass sich
festsitzender Schleim löst, wenn Ihre Nase verstopft und die Nebenhöhlen
entzündet oder gar vereitert sind, und damit die Erreger aus dem Körper
ausgeschieden werden.
Die Kraftwurzel sollte dann fein gerieben
mehrmals am Tag in unsere Nahrung integriert oder als Tee eingenommen
werden - allerdings nur in Maßen, denn er dynamisiert den Körper sehr
stark.  


        

  
  
     
  
  
  

        

           
           
        

     

  

  

Rezept: Meerrettichsirup
Frischen
Meerrettich fein reiben (selbst diese Aktion trägt schon zur Genesung
bei!) und lagenweise mit flüssigem Honig in ein Glas füllen. Nach 24
Stunden abpressen, in kleine Fläschchen füllen und kühl lagern,
innerhalb einer Woche aufbrauchen.
Bei Husten, Schnupfen,
Stirnhöhlen- und Nebenhöhlenkatarrh, Asthma (löst festsitzenden Schleim)
3 bis 5 mal täglich 1 Teelöffel davon einnehmen. Das Sirup eliminiert
Krankheitserreger und ist auch bei Blasenentzündung zu empfehlen.

Thymian
Wenn
Sie Husten und Schnupfen vorbeugen oder behandeln wollen, sollten Sie 3
mal täglich eine Tasse Thymian- oder Quendeltee trinken oder damit
inhalieren. Thymian oder Quendel (der "wilde Thymian") galten in der
Volksmedizin als das "Antibiotikum der armen Leute".  Der Merksatz
lautet  "Der nächste Husten kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der
Thymian nimmt".
Doch auch, wenn es Sie bereits erwischt hat,
bereiten Sie sich einen Tee mit getrocknetem Thymian oder Quendel (1
Teelöffel Kraut mit 150 ml siedendem Wasser übergießen, 10 Minuten
bedeckt stehen lassen und abgießen). Diesen Tee können Sie sowohl
trinken als auch zur Inhalation verwenden. Zum Inhalieren schütten Sie
den Tee so heiß wie möglich in ein Inhaliergefäß. Zur Verstärkung der
Wirkung geben Sie noch 1 bis 3 Tropfen ätherisches Thymianöl in das
dampfende Wasser.

Leinsamen
Feuchtwarme
Auflagen aus Leinsamen sind praktische Wärmespeicher, welche auf die
Kieferhöhlen und Nase gelegt den Abfluss des Nasenschleimes bewirken und
den unangenehmen Druckschmerz bei Nebenhöhlenentzündungen mindern. Dazu
werden 3 Tassen             
   
   
         
      
   
   

        


           
           
        

     

  

  

Leinsamen mit 4 Tassen Wasser zu einem
dicken Brei gekocht. Von diesem wird je ein dicker Streifen auf ein
Papiertaschentuch aufgetragen, zugeschlagen und auf einer Wärmeflasche
warm gehalten. Mehrere Auflagen zubereiten und regelmäßig austauschen,
sobald die Wärme nachlässt (nach wenigen Minuten). Anschließend ruhen
und nicht kalter Luft aussetzen.


Knoblauch
Ärzte
im Mittelalter banden sich mit Knoblauch getränkte Tücher vor´s
Gesicht, weil diese antiseptisch wirkten und vor Krankheiten (v.a. der
berüchtigten Pest) zu schützen vermochte! Inhaltsstoffe: u.a. Vitamine
A, B1, B6, C, äth. Öle, Selen, Allicin ("antibiotisch" wirksam).
Wirkung: stark desinfizierend, bekämpft Bakterien, Viren, Pilze.
Verwendung heute: Infektionen der Atemwege, Grippe (z.B. roh gegessen)
oder als Tinktur (s.u.). Die Wirkung erstreckt sich auch gegen
antibiotika-resistente Krankheitsstämme!


  

     

        

  
     
     
        
           
  
  
        
     
  
  

        

           
           
        

     

  

  

Rezept: Knoblauchtinktur
Vier
geschälte und feingehackte Knoblauchzehen mit 100 ml hochprozentigem
Alkohol (mindestens 45%) ziehen lassen, täglich schütteln und nach 14
Tagen abseihen. Bei Bedarf 10 - 20 Tropfen (steigernd) mehrmals täglich
einnehmen. Wirkung: "antibiotisch", blutreinigend, appetitanregend,
entzündungshemmend, blutdruckregulierend, kreislauffördernd,
herzstärkend, hemmend auf Arterienverkalkung

Senfmehl
Wie
es der Name bereits verrät, stecken im Senf sogenannte Senföle, die vor
allem als hautreizende Stoffe bei unterschiedlichsten Erkrankungen
eingesetzt werden - sei es als Auflage oder Einreibung und vor allem als
Fußbad. Hier bewirkt die Durchblutungsförderung eine vermehrte
Stoffwechselaktivität in den Füßen und kann dadurch zu einer Entlastung
von angestauten Stoffwechselprozessen z.B. im Kopf bei Schnupfen führen.
Das Fußbad kann auch sehr gut zur Kreislaufanregung, bei beginnender
Erkältung und Nebenhöhlenentzündung eingesetzt werden.

Rezept: Senfmehlfußbad
Zwei bis drei Esslöffel schwarzes Senfmehl in einen Eimer geben und 35° - 40° C warmes Wasser einlaufen lassen und rühren.
Die
Füße und Waden in das warme Senfmehlfußbad eintauchen, den Oberkörper
und die Beine bis zu den Knien mit einer Decke leicht abdecken.
Schon
nach kurzer Zeit, kann ein starkes Brennen einsetzen, nach 3 - 4
Minuten wird eine intensive Wärme spürbar. Eine gute Beobachtung der
Hautreaktion ist wichtig, ggf. während der Anwendung dabei bleiben, z.B.
bei Kindern oder Menschen mit eingeschränkter Wahrnehmung.
Anwendungsdauer und - häufigkeit:
Die
Dauer des Fußbades kann 5 - 20 Minuten betragen, sollte sich aber nach
dem persönlichen Empfinden der behandelten Person richten. Es wird 1 x
am Tag durchgeführt, höchstens 5 Tage hintereinander und dann 2 Tage
pausiert.
Nachbereitung:
Die Füße mit
körperwarmem Wasser abduschen, so dass keine Senfmehlreste die Haut
reizen können. Nach dem Abspülen sollte das Brennen nachlassen und ein
intensives Wärmegefühl bleiben. Bevor die nächste Anwendung erfolgt,
sollte die Hautrötung abgeklungen sein.
Nach der Anwendung Strümpfe anziehen und ggf. noch 10 - 20 Minuten nachruhen.


MILCHKONSUM

Milch schädigt Knochen - Frakturrate
durch reichlichen Konsum erhöht

UPPSALA - Schützt Milch doch nicht vor Osteoporose?
Schwedische Forscher ermittelten jetzt sogar eine gesteigerte Frakturrate bei
Frauen, die das kalziumhaltige Getränk in hohem Umfang genossen. Als
Datenquelle für die Forschungsergebnisse dienten zwei Gruppen von mehr als 60
000 schwedischen Frauen (39-74 Jahre) und rund 45 000 Männern (45-79 Jahre).
Anhand von Registerdaten ließ sich das weitere Schicksal (Frakturen,
Todesfälle) der Teilnehmer eruieren. Frauen, die täglich mindestens drei Gläser
Milch tranken, trugen ein fast doppelt so hohes Mortalitätsrisiko wie Geschlechtsgenossinnen
mit einem Konsum von weniger als einem Glas. Auch die Frakturgefahr war bei
ausgeprägtem Milchgenuss signifikant erhöht. Im Männer­kollektiv zeigte sich
dagegen nur ein geringer Einfluss auf die Mortalität ohne Steigerung der
Frakturrate. Der Konsum fermentierter Milchprodukte wie Joghurt und Käse
hingegen ging mit einem niedrigeren Fraktur- und Sterberisiko einher, zumindest
in der weiblichen Kohorte. Die Studienautoren führen den ungünstigen Effekt der
Milch auf deren hohen Gehalt an Laktose zurück, die im Körper in Glukose und
Galaktose gespalten wird. Schließlich zeigten Tierversuche, dass chronische
Galaktose-Exposition das Altern beschleunigt. Auch bei menschlichen
Milchtrinkern fanden die Forscher vermehrt Biomarker für Entzündungen und
oxidativen Stress). BMJ 2014; 349: online first


EVA - von dieser Studie konnten Sie auch schon im LCHF-Magazin 3/2014 lesen


Bluthochdruck und probiotische Lebensmittel

Aktuelle Studien zeigen, dass der tägliche Verzehr probiotischer Lebensmittel schon nach wenigen Wochen eine leicht blutdrucksenkende Wirkung hat. Wichtig ist, dass die Lebensmittel lebende Bakterien enthalten. Diese Info finden Sie auf der Packungsrückseite. Optimal sind Milch, Joghurt und Käse.


EVA:  und was machen da die Veganer, deren hoher Konsum an schnellen Kohlenhydraten, den Blutdruck steigen läßt?





 
 


 


 

   
   
    
   
   
    
   
   
    
   
   
    
   
   
    
   
   
    
   
   
    
   
   
    
   
   
    
   
   
    
   
 

   

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      Vitamin K wertvoll
      aber weitgehend unbekannt
- Dr. med. Petra Bracht:
       
      Vitamin K ist der kommende
      Star unter den Vitaminen. Viele Menschen kennen es noch nicht obwohl es
      für eine stabile Gesundheit von höchster Bedeutung ist. Wie A,D und E ist
      auch dieser Vitalstoff fettlöslich und sollte zusammen mit unserer
      Nahrung - die natürlicher Weise fett enthält - aufgenommen werden, um
      optimal genutzt zu werden. Dieses Vitamin löst Ablagerungen in den
      Gefäßen auf, steuert die Gerinnung des Blutes und macht es den Krebszellen
      schwer ihr Unwesen zu treiben. Darüber hinaus reguliert und optimiert es
      den Calciumspiegel. Calcium benötigen wir für gesunde Zähne und Knochen
      sowie zahlreiche Stoffwechselvorgänge.
       
      Haben wir nicht genügend
      Vitamin K, verbleibt Calcium im Blut und wird von den Gefäßwänden
      aufgenommen. Sind noch andere Risikofaktoren vorhanden - wie
      beispielsweise hohes LDL-Cholesterin - beginnen die Arterienwände zu
      verkalken. Es entstehen die befürchteten Plaques. Ebenso könnte dies der
      Mechanismus sein weshalb es zu Nierensteinen kommt. Dieser Mikronährstoff
      verhindert nicht nur die Bildung von Ablagerungen, sondern scheint auch
      diese wieder abzubauen.
       
      Die hervorragende Wirkung von
      Vitamin K insbesondere bei der Prävention von Herzerkrankungen hängt eng
      mit Vitamin D zusammen. Denn diese beiden Vitamine gemeinsam, aktivieren
      die Herstellung eines speziellen Eiweißkomplexes (Matrix GLA-Protein),
      das die Blutgefäße zusätzlich vor Verkalkungen schützt. Daher sollten
      diese beiden Vitamine unbedingt zusammen eingenommen werden. Bei der
      Blutgerinnung übernimmt dieses Vitamin eine wesentliche Rolle.
      Interessant ist hierbei, dass hohe Dosierungen von Vitamin K nicht zu
      einer verstärkten Blutgerinnung oder erhöhten Thrombosegefahr führen.
      Patienten die Blutverdünnungsmittel einnehmen, müssen dies mit ihrem Arzt
      abklären.
       
      Vitamin K kommt in zwei
      verschiedenen Formen vor, als Vitamin K1 und als K2. Vitamin K1 ist in
      grünem Blattgemüse, Grünkohl, Spinat, Blattsalaten, Brokkoli, Blumenkohl,
      Rosenkohl sowie Weißkohl enthalten. Auch die grünen frischen Kräuter wie
      Petersilie, Basilikum und Sauerampfer gehören zu den Vitamin-K-haltigen
      Spitzenreitern. Wichtige Funktionen kann die Avocado übernehmen, die
      gleichzeitig durch den hohen Fettgehalt die Aufnahme von Vitamin K und
      weiterer wertvoller Vitalstoffe wie Lutein, Lycopin sowie Calcium
      fördert.
      Vitamin K1 wird im Körper in
      die aktive Form das Vitamin K2 umgebaut. Ebenso wird es von
      Mikroorganismen gebildet. Möglicherweise ist unsere eigene Darmflora
      ebenfalls dazu in der Lage es herzustellen. Allerdings nur dann wenn
      diese gesund ist. Aber auch Sauerkraut und das fermentierte Soja Natto
      sind gute Vitamin K2 Quellen.
      Nehmen Sie Vitamin K so
      wichtig wie es seiner Funktion für unsere Gesundheit gebührt. Ich messe
      den Vitamin K-Spiegel regelmäßig im Blut meiner Patienten. Mindestens 80
      Prozent haben einen Mangel. Essen Sie deswegen viel "grün" oder nehmen
      Sie ein Nahrungsergänzungsmittel, dass direkt die aktive Form - K2 -
      enthält.
       
      Herzlich grüßt Sie
       
      Ihre
       
     


     

   

   
    
     
     
     
    
    
     
     
     
    
    
     
     
     
    
   

     

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      Dr. Petra Bracht
       
      Eingetragen beim Amtsgericht
      Bad Homburg:
      HRB 12345
      USt-IdNr. DE2512345678


     

     

LNB GmbH
      Louisenstraße 120
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      Tel.: +49 (0) 6172- 139 59 89
       
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