BÜCHER


Stand 11.09.2016 - 15 Jahre nach 9/11

Stand 02.11.2016


Bücher, die mich beeindruckt haben

Albert Camus: Der Fremde (Algerien)

Kamel  Daoud: Der Fall Meursault (Algerien)

(erst "Der Fremde" lesen, dann "Der Fall Meursault")

Navid Kermani: Ausnahmezustand (von Kaschmir bis Lampedusa)

Rafi Shami: Sophia (Damaskus, Rom)

UND SCHON SEIT JAHRZEHNTEN: "Die 40 Tage des Musa Dagh" von Franz Werfel (auch das Lieblingsbuch meines Vaters) - jetzt aktueller denn je

(Armenien, Türkei, Nordwestsyrien)


Andrè Heller: Das Buch vom Süden (Österreich und Italien)


Bücher über die Bretagne, Krimis und anderes:

Alle 5 Bände von Jean-Luc Bannales - alles spielt im Finistère

Nina George: Die Mondspielerin


Stand 02.11.2016

Nach 2 aufgewühlten Nächten. Zum Geburtstag habe ich

"Im Meer schwimmen Krokodile" von Fabia Geda - eine wahre Geschichte.

Dieses Buch ist mir sehr nahe gegangen. Es ist eine wahre Flüchtlingsgeschichte eines Jungen aus Afghanistan. Aus der Region, in der dieses Buch beginnt, habe ich auch einige Sprachschüler und einige haben mir eine fast ähnliche Geschichte erzählt. Aufwühlend, traurig und trotzdem spannend.

Ich bin so froh, dass ic h dieses Buch gelesen habe


Stand 14.12.2016

"Verzerrte Sichtweisen - Syrer bei uns" - von Ängsten, Missverständnisssen und einem  veränderten Land

von Kristin Helberg

Sie ist Journalistin, hat viele Jahre aus Syrien berichtet und auch dort gelebt, ist mit einem Syrer verheiratet und lebt jetzt mit ihm und den beiden Kindern in Berlin

Bei diesem Buch habe ich auch wieder viel dazu gelernt


Februar 2019

Afrotopia - Wege aus dem Neokolonialismus von Felwine Sarr, Senegal  - Sarr lehrt Wirtschaftswissenschafen in Saint-Louis

Felwine Sarr ist einer der aktuell meistdiskutierten Denker Afrikas.

 ich habe es noch nicht zu Ende gelesen. Nicht nur ein Buch für uns, die sich für Afrika und seine Menschen interessieren, sondern auch für jeden, der aus diesen Ländern zu uns kommt. Sehr schwer zu lesen und ohne vorherige Kontrolle der Übersetzung gedruckt. Ein Buch mit so vielen Fehlern hatte ich noch nie in der Hand und es wurde auch sehr lieblos übersetzt. Aber das Französische Original traue ich mir nicht zu. Manche Seite muss ich 2 x lesen. Bin ich schon zu doof für solche Bücher? Ist kein Roman, sondern ein Tatsachen- und Zukunftsessay über eine wünschenswerte Entwicklung in Afrika - dabei die Wurzeln nicht vergessen. Auch zurück in die Zeit vor der Versklavung durch uns. Vom Kolonialismus gar nicht zu reden.


Ich habe mich gerade beim Verlag über die schlechte Ausführung dieses Buches beschwert. Mal sehen, ob ich eine Antwort bekomme


Auch in der SZ wurde dieser Essay ausführlich beschrieben.