Corona - Tagebuch einer Betroffenen - mit Ergänzung

Vom 03.03.20 bis 08.03.2020 befanden wir, meine Nichte Barbara, meine Schwester Angela und meine Großnichte Sophie mit dem Hund Merlin
im Mädlsurlaub am Fleesensee. ,Bis auf den Hund waren wir alle weiblich und Familienmitglieder in drei Generationen. 

Der Papa von Sophie befand sich mir 3 Kollegen im "Männerurlaub"...leider in Ischgl zum Skifahren. Am 08.03.20 trafen wir alle wieder in Start in zusammen, dh.h. wir sammelten Stefan mit unserem Bus auf und führen nach Hause. Leider umarmte mich Stefan freudig und wir saßen relativ eng zusammen auf der Rückbank.

Während der Fahrt erzählte er schon mal, dass er ziemliche Kopfschmerzen habe. Meine Schwester und ich blieben am nächsten Tag noch zum Frühstück und wir verabschiedeten uns dann ohne Umarmung von Stefan,  da er am Morgen bekannt gab Temperatur zu haben und erkältet zu sein. Einerseits war ich etwas sauer ob der gestrigen
Umarmung,  andererseits glaubte ich ihm nicht so wirklich wie "schlecht es ihm gehe". Wir alberten noch über eine "Männergrippe" und führen dann mit dem Auto 8 Stunden nach München.

Bis zum 12.03.2020 blieb ich symptomfrei und suchte sogar noch wegen einem homöophatischen Termin meine Arztpraxis auf (schleppte
evtl.schon auf wundervolle Art und Weise das Virus ein.

AM 13.03.2020 hatte ich eine durchwälzte Nacht und erwachte mit Migräne und Gliederschmerzen. Letztere verwunderten mich etwas, aber leider nicht zu sehr. Somit trug ich vermutlich das Virus in die ostheophatische Praxis.

Am 14.03.2020, 15.03. und 16.03.fröstelte ich abends sehr, was für mich äußerst ungewöhnlich ist, bin ich ansonsten doch eher hitzig und
laufe Sommer wie Winter im kurzärmeligen T Shirt rum. Abend war ich völlig k.o.und schob dies auf die Arbeit.

Am 18.03.2020 blieb ich wegen Migräne Zuhause und weil sich ein Schnupfen anbahnte.....

Am 19.03.2020 hatte ich morgens Kreislaufprobleme, da ich aber tags zuvor viel lag, dachte ich mir, es kann nicht schaden arbeiten zu
gehen, dann komme der Kreislauf wieder in Schwung. 

Um um 15.00 Uhr kam dann der Anruf meiner Nichte..... Stefan ist positiv... Welch ein Schock und leider verstand ich jetzt erst meine Symptome....

Nun sitze ich seitdem daheim und warte auf den Rückruf vom Gesundheitsamt und warte und warte.

Meine Ostheophatin hat ihre Praxis geschlossen und wartet und wartet. 20.03.2020 bin sehr matschig, schlapp, habe Gelenksschmerzen, speziell der Daumen und Fingergelenke.

21.03.2020 starke Kopfschmerzen und Durchfall 22.03. 2020 starke Kopfschmerzen und Durchfall, das abendliche Frösteln ist weg

Heute habe ich eine Praxis gefunden, wo ich mich am Donnerstag testen lassen kann, denn das Gesundheitsamt schafft es einfach nicht
mich anzurufen.  Sie sind da echt voll überlastet.

Morgen hat meine Arztpraxis auch wieder auf, die hatten kurzzeitig wegen Corona zu, da werde ich mich telefonisch mal hinwenden. Wenn dies jetzt tatsächlich Corona ist, was ich gerade durchmache, dann ist das nicht beängstigend für mich, da dieser Zustand zum aushalten ist. Vorsorglich gurgle ich 3x am Tag mit Meereswasser und Chinaöl und habe keinerlei Bedenken wieder vollständig zu  gesunden.

Ich berichte weiter,

24.03.2020

Weiter geht's.

22.03.20  meine Kopfschmerzen gehen zurück.Dafür Schmerzen jetzt meine Fingerglieder sehr, jeder einzelne Finger. Nachts muss ich schlückchenweise trinken, da der Rachen am austrocknen ist. Habe eine Spaziergang zum Briefkasten gewagt(Stichwahl der Oberbürgermeister in München steht an).

15 Minute in der sonnigen Kälte haben gereicht, hat sehr gut getan, aber ich bin einfach schlapp.

23.03.20 Der erste Tag, an dem ich Besserung verspüre. Bin energiegeladener , putze sogar ein kleines Schränkchen, nehme die Einkäufe meiner sehr lieben Nachbarin entgegen(stehen natürlich vor der Türe) übergebe dem netten Nachbarn meinen Müll (er steckt ihn mit Handschuh berührend in einen großen, blauen Sack) und merke es geht aufwärts.

24.03.20 Nur noch Gliederschmerzen und etwas zittrig, aber guter Dinge. Bin heute auch wacher und das erste Mal ohne Mittagschlaf.

Am Donnerstag habe ich ja meine ersehnte Testung.

ÜBRIGENS: Das Gesundheitsamt hat immer noch nicht angerufen, gut dass ich mir selbst einen Termin besorgt habe. Kein Wunder, dass sich die Ansteckung so rasant verbreitet,  wenn das sooooo lange dauert. Kopfschüttel....und in München sind es derzeit "nur" 1300 Fälle........keiner ist wirklich vorbereitet.  Falls ich tatsächlich Corona habe, weiß ich jedenfalls ich bin durch und gottseidank war es lange nicht so tragisch. Mal sehen, was bei der Testung raus kommt

25.03.2020 Weiter geht's! 

Heute ist ein guter Tag, d.h."nur "noch Gelenksschmerzen jeglicher Art. Meine Ostheophatin empfiehlt  mir täglich 250 Gramm Speisequark für die nächsten 2-3 Tage zu essen. Dieser liefert L-Glutamin von dem ich wohl einen Mangel habe, der sich in Kopf-und Gliederschmerzen zeigt und sich bei viralen Infekten erhöht, weil das Immunsystem soviel davon benötigt.

Gut, dass ich Quark gerne esse, am liebsten mit Himbeeren(ungerzuckert natürlich) Mittag erreicht mich meine Hausärztin, die mir verspricht  eine rückwirkende  Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zuzusenden. Ist mir lieber so, da bin ich auf der sicheren Seite.

26.03.2020 Der ersehnte Tag der Testung!

Ich stehe auf einem menschenleeren Platz der Opfer des Nationalsozialismus,  nur eine Person vor mir und warten auf Einlass. Es ist echt gespenstisch und eine Person, die wohl in dieser Anlage wohnt beschimpft uns vom feinsten aus dem Fenster, ich glaube es war italienisch.  Es geht immer nur eine Person rein, man bekommt einen Mundschutz aus einer Klappe zugereicht.  Dann wird Temperatur gemessen (ich hatte Untertemperatur-kein Wunder es waren ja nur 2 Grad) und die Sauerstoffsättigung, die war sehr gut bei 99.

Das Stäbchen wird durch die Nase sehr weit nach hinten geschoben und das war's . Dann putzt man selbst mit einem Desinfektionstüchlein die Türklinke und wirft draussen den Müll und Mundschutz in ein Behältnis. Am Montag bekomme ich Bescheid und mit viel Glück zahlt die Krankenkasse die Testung. 

Das GESUNDHEITSAMT hat bei meiner Ostheophatin angerufen (  ich wäre vorher dran gewesen) und ihr mitgeteilt, dass sie erst getestet werden kann, wenn ich positiv getestet sei. Sie ist glaube ich ausgerastet und ich glaube nun ruft gar keiner mehr an. sie hat sich gestern mit mir auch testen lassen und seit einer Woche ist ihre Einfraupraxis deswegen geschlossen, weil sie eine voll verantwortungsbewusste Frau ist. Und dann wird ihr nach einer Woche so was mitgeteilt !,, Kopfschüttel und nein, ich habe bis heute noch keinen Rückruf vom Gesundheitsamt! 

30.03.2020 so, Endspurt!

Heute kam der ersehnte Anruf, dass meine Testung unauffällig sei....was heißt das nun? Der Test erfolgte zu spät, d.h. es kann sein dass ich positiv war, aber jetzt nicht mehr bin.

Krass, dann war das jetzt so ziemlich umsonst! Kopfschüttel. Aber in ein paar Wochen könne man ja eine Antikörperbestimmung machen lassen, da sei es dann jedenfalls sicher. ( Hand auf die Stirn klatsch)

Erübrigt sich zu sagen, dass das Gesundheitsamt inzwischen angerufen hätte!!!

Tja, so gehe ich morgen wieder arbeiten und sobald man die Antikörper bestimmen kann werde ich das tun.

Schade, dass die pünktlichere  Testung verpennt wurde..... Wenn jetzt dann erst die Walze auf uns zu rollt, dann Prost Mahlzeit.  Passt auf auf euch da draußen. 

Werde jetzt  meine Mundschütze (sagt man so?) weiter nähen. Ich melde mich wieder

05.04.2020

Guten Morgen liebe Eva, lieben Dank  für deine Nachfrage. Ich bin sehr schnell erschöpft und kann aber gsd.sehr gut und viel schlafen. Inzwischen habe ich nur noch Schmerzen in den Hand-und Fußgelenken.

München macht ja jetzt für die nächsten 2 Wochen Stichproben und untersucht 3000 Leute auf Antikörper. Meine Ärztin wollte mich dort unterbringen, aber leider
sollen es willkürlich gewählte Leute sein. Sobald es aber den Test für alle gibt, werde ich ihn machen. 

Ich arbeite nun 3 Stunden im Büro und 4 Stunden Zuhause. Hauptsächlich rufen die pädagogischen Kräfte bei uns an, um zu schildern,  dass die Notdienste für Krippenkinder (0-3Jahre) etwas schwierig zu bewältigen sind, da die Kleinen halt nicht wirklich in die Armbeuge niesen oder Husten.

Aber alle arbeiten und unterstützen gerne. Schwangere und stillende Mütter müssen bei uns nicht arbeiten.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich  mal betonen, dass auch wir ."Helden"der Zeit sind. Wir bieten Notdienste an, damit die Kinder der Altenpflegeberufe, der medizinischen Berufe, der Ubahn,Bus und Tramfahrer , des Einzelhandels und viele mehr arbeiten können, da die Kinder bei uns betreut werden.

Bleibt alle gesund und gerne kannst du diesen Bericht gleich ins Tagebuch setzen.Habt alle einen feinen Tag,  mit viel Sonne heute.

Liebe Grüße aus München, 

Chris 

Hurra - ich habe 2 Masken bekommen. Danke, danke, danke

18.04.2020

Nachdem ich mir die Bänder passend gemacht hatte, habe ich heute um 9 Uhr einen Ausgang mit Maske gemacht. So mal zum Testen. Ich hatte als zusätzlichen Schutz einen Kaffeefilter (einfach) eingelegt. Es ist wahnsinnig anstrengend, ich habe nur schwer Luft bekommen. Bei heißem Wetter kann ich mir das nicht vorstellen. Die Treppe rauf mit vollem Einkaufskorb habe ich kaum geschafft.

Zuhause mit frisch gewaschenen Händen angelegt

bis ich wieder zuhause war nicht berührt - auch wenn die Nase noch so gejuckt hat und irgendwas gekitzelt hat. Alleine diese Beherrschung ist anstrengend.

Wieder zurück zuhause die Maske nur an den Bändern angefaßt und in eine Waschschüssel gegeben - Hände gewaschen. Wasser auf über 70 ° erhitzt - mit dem heißen Wasserkocher ins Bad, wo die Maske auf Reinigung wartete. Maske mit dem heißen Wasser übergossen und Pulverwaschpulver dazu gegeben. Es muss Pulver sein, im flüssigen sind keine Tenside, die die Viren abtöten können. Da bleibt die Maske jetzt bis das Wasser abgekühlt ist. Dann auswaschen, trocknen lassen und heiß bügeln.

Das hat dann alles länger gedauert als das Einkaufen. Es kommen anstrengende Zeiten

Es gibt die Leute, die schieben die Masken im Auto runter - dann bringt das gar nichts. Die Maske wird zuhause angelegt und erst wieder zuhause an den Bändern abgenommen

Ich habe auch Leute gesehen, die sich etwas zum Essen kaufen, dazu die Maske runterschieben, das Essen anfassen und später die Maske wieder rauf und immer schön in der Mitte angegrapscht.

Neu von Chris am 01.05.2020 Antikörpertest

Meine Ärztin hat mir derzeit davon noch abgeraten, da sie nicht zuverlässig genug sind. Es kommen bei der gleichen Person Ergebnisse unterschiedlichster Art raus.

Also warte ich einfach noch Stefan geht Mitte Mai in die Uniklinik Hannover und spendet Blutplasma für schwer erkrankte Menschen. Das soll ja scheinbar helfen, ich wünsche es ihnen . Wenn sich das bewährt, brauchen sie ja mehr davon und vielleicht werden die Tests dazu besser und ich bin dann dran, wer weiß. Ich berichte mehr, sobald ich wieder Informationen dazu habe. Bleibt gesund!

Heute 22.05.2020 neu von Chris

habe heute das Ergebnis meiner Antikörperbestimmung  erhalten. Ich habe Covid 19 durchgemacht, besitze also Antikörper. Ich halte hier noch einmal fest:

Ich hatte kein Fieber und keinen Husten! Ich wurde z.T.belächelt, als leicht hysterisch bezeichnet, sogar als "da möchte jemand 2 Wochen bezahlte Freizeit
haben".beschuldigt. Andere (Kolleg*innen  reagierten panisch, weil ich ja noch in der ansteckenden Zeit gearbeitet habe). Ich wusste es ja nicht.

Ich hatte Kopfschmerzen, Durchfall und starke Glieder/Gelenkschmerzen. Meine Nasenschleimhäute haben 2 Tage "weh getan" und an 3 Abenden habe ich gefröstelt. 

Es kam kein Arzt, denn ich hatte ja kein Fieber und keinen Husten, das Gesundheitsamt hat bis heute nicht angerufen(seit 19.03.)und trotzdem kann man Corona haben.

Mein Test war negativ (er war zu spät). Meine Nichte hat auch Antikörper,  wir können nun Blutplasma spenden. Ich bin froh,  es so gut überstanden zu haben und
möchte hier eigentlich Mut machen, dass es nicht so schlimm kommen muss, wie wir es oft in den Medien sehen. Trotzdem,  ihr da draußen,  passt auf auf euch und
nehmt die damit verbundenen Maßnahmen ernst. Schützt euch und andere, geht gut mit den Hygienebestimmungen um, tragt eure Masken und hört nicht auf die
Verschwörungstheorien einiger Leute. BLEIBT GESUND!!! Liebe Grüße aus München,  Chris


24.05.2020 - Heute neu von Chris

Zum Thema Psyche und Corona kann ich sehr wohl berichten

Als  am 19.03.2020 gegen Nachmittag der Anruf meiner Nichte kam ahnte ich schon nichts Gutes. Ich befand mich in der Arbeit, schloss erst einmal die Türe,
atmete tief durch und ging dann mit dieser Hiobsbotschaft zu meiner Chefin. Die war erst mal völlig überrumpelt wie ich, reagierte aber fachlich voll korrekt und entsendete mich erst mal in die Quarantäne. Ich fuhr völlig fertig nach Hause, kaufte nochmal etwas ein und rief das Gesundheitsamt an. Die ersten Tage ging's mir ja nicht wirklich gut, aber meine Freundin,  die auch Ostheophatin und Heilpraktikerin ist, hielt täglich Kontakt mit mir und meinen Befindlichkeiten. Sie könnte mir damit meine Ängste
nehmen, die ich ja schon hatte. Trotzdem hatte ich oft das Gefühl "vergessen worden zu sein", die Warterei auf den Rückruf des Gesundheitsamtes,  die Hausärztin,  die erst nach 3 Tagen anrief.....der Freundeskreis, der eigentlich nur wissen wollte, ob ich Corona habe...falls ich sie angesteckt habe.....nicht wie mir es ging!

Einige wenige Leute fragten aber ernsthaft nach, wie mir es gehe. Als es mir schon wieder besser ging suchte ich Beschäftigung und baute wieder Strukturen in mein Alltagsleben ein. Küchenschränke putzen, ausmisten, sortieren, lesen, Fernsehen und Masken nähen bestimmten fortan meinen Alltag. Nachdem die Testung dann auch noch negativ war ging ich eben wieder arbeiten.

Ich spürte schon am 1. TAG, dass etwas nicht in Ordnung war. 3 Kolleginnen mieden mich, zwei freuten sich und 2 blieben neutral. Bis mir dann eine erzählte, dass die 3 Kolleginnen während meiner Abwesenheit eine große Welle machten, da ich während ich ansteckend war gearbeitet habe ( woher sollte ich auch wissen, dass ich ansteckend war?)- Ich ging somit auf jede einzeln zu, um das Missverständnis zu klären,  aber sie konnten und wollten mir einfach gar nicht zuhören, so ließ ich es einfach sein. Die Krönung war noch, dass alle drei versuchten mir ein schlechtes Gewissen zu machen, weil eine von ihnen Risikopatientin sei und ich sie auf dem Gewissen haben hätte können. KRASS!

Aber zwei Kolleginnen und meine Chefin stellten sich vor mich und das tat richtig richtig gut. Froh war ich übrigens auch noch,  dass ich zur letzten Chorprobe Mitte März geschwänzt habe, weil ich schon so erschöpft war. So habe ich wenigstens dort keinen angesteckt. Schnell erschöpft bin ich übrigens immer noch und ich schlafe sehr viel.

Meine Gelenksschmerzen sind besser, aber auch noch nicht wirklich weg.

Worüber ich mir immer noch einen Kopf mache ist dass meine Ostheophatin sofort ihre Praxis schloss und dadurch einen Verdienstausfall hatte. Sie erklärt mir geduldig immer wieder,  dass es auch ein anderer einschleppen hätte können. Ja, meinetwegen gern ein anderer,  nur halt nicht ich. Sie findet es schade, dass sie keine Antikörper durch mich hat, würde sich auch leichter damit leben.

Übrigens, die Leute die meinten ich sei  hypochondrisch gewesen sind verstummt.......ganz ehrlich, geschieht Ihnen recht!

Hiermit liebe Eva möchte ich mich für deine Idee ein Tagebuch zu schreiben mal richtig bedanken. Es tat mir gut! Deine ehrlich gemeinte Anteilnahme sowieso
und das Masken nähen war für mich eine der Strukturen, die es mir erleichtert haben mit dieser Situation gut umzugehen und fertig zu werden!

Hab Dank!

Eva: Liebe Christ, da gibt es von Deiner Seite aus nichts zu danken. Aber alle Leser hier sollten Dir danken, dass Du uns Einblick in Deiner angstmachende Situation gewährt hast. Wir danken Dir.

PS: Es ist ein Gesellschaftsproblem, dass wir mit solchen Situationen so schlecht umgehen können. Sieh es Deinen Kolleginnen nach.



17.06.2020

Liebe Eva und liebe Mitleser*innen,

nachdem mich seit Wochen genauer gesagt seit meiner Coronainfektion Glieder und Muskelschmerzen tagtäglich begleiten und ich so schnell erschöpft bin, obwohl ich mehr schlafe als sonst, war ich am Montag bei meiner Hausärztin. Sie ordnete ein großes Blutbild an, mit sämtlichen Entzündungswerten,  sowie auf meinen Wunsch (auf Anraten meiner Osteopatin) die Bestimmung des Vitamin D Wertes.

Ich stellte mich auf alles ein, nur nicht auf das Laborergebnis! Alle Werte waren traumhaft und ich kam mir so lächerlich vor, dachte schon ich bin voll der Hypochondrie erlegen. Ich kann mir diese Zustände doch nicht so einbilden, also echt!!!

Heute folgte der Vitamin D Wert.....und der ist sowas von unterirdisch, dass mir jetzt vieles  klar ist. Ich habe keine Gelenkschmerzen,  wie ich sie immer
bezeichnet habe, es sind Muskelschmerzen,  welche bei Vitamin D Mangel auftreten können. Ich glaube, das Virus hat mein Depot(welches trotz Vitamin D
Einnahme immer schon nur bei 20 bis 30 lag) so angezapft , dass ich jetzt im einstelligen Bereich liege. Also, wenn ihr Corona und Vitamin D googelt, dann findet ihr
interessante Studien darüber. Mich hat der Test nur 18€ gekostet und jetzt schütte ich natürlich das Vitamin auf.

Schaut auf euch und bleibt gesund!

Chris, der es sicherlich bald wieder besser geht