Antw.:Ehrenamt-Tagebuch, Teil 17

Chris | 01.05.2020

Guten Morgen liebe Eva,

da wirst du ja bald keine Masken mehr haben. Aber es freut mich um so mehr, wenn sie dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Meine Freundin arbeitet im Altenheim und trägt sie dort inzwischen auch und sie meint, die Stofgmasken wären wesentlich angenehmer zu tragen als der Papierschmarrn in ihrer Abteilung.
Ich finde sie einfach zu warm(sind wohl alle) und als Brillenträgerin einfach schrecklich.
Beim Treppen steigen zur U Bahn bin ich sehr unsicher.
Dass du dich von deinen Freunden nicht verabschieden könntest finde ich auch sehr schrecklich.
Und dass es einfach nicht genügend Masken gibt ist entsetzlich.
Ich nähe weiter und Eva, du meintest ich solle auch in die Sonne gehen.....ich nähe am Balkon...prust.
Und am Wochenende gehe ich ein bis zwei Stunden mit einer depressiven Freundin spazieren, damit sie bisserl raus kommt.
Sind schon krasse Zeiten. Auf Arbeit rufen viele verzweifelte Kollegin*innen an. Sie haben Angst sich anzustecken, ihre eigene Familie zu infizieren.
Unser Arbeitgeber schaut so gut es geht auf uns, z.B. werden tatsächlich nur 5 Kinder in einem Raum von immer den gleichen pädagogischen Fachkräften betreut.
Ich schicke dir noch eine Mail, die ist für den Corona Teil gedacht.

Habt alle einen feinen Tag und bleibt gesund!

LG Chris

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